Auf dem Weg stetig achtsamer und bewusster zu sein
Dieses Forum kann dabei behilfich sein, dass wir uns darin üben. Wenn wir vom Trennenden ab- und uns den Geimeinsamkeiten zuwenden, erleben wir andere Erlebnisse. Ich wünsche mir, dass wir uns hier in Augenhöhe begegnen und frei von Tabus mit den aufkommenden Themen befassen. Auf, dass wir uns auch hier zur Erkenntnis motivieren, dass die Änderung der eigenen Gedanken, Meinungen, Bewertungen und Handlungen nachhaltigere Zufriedenheit generiert, als der Versuch der Änderung der Gedanken, Meinungen, Bewertungen und Handlungen Anderer. Vielleicht erkennen auch hier mehr Menschen, dass nicht Worte beleidigen, sondern, dass sich jeder - durch die eigene Interpretation der Worte eines anderen - selbst beleidigt. Ich wünsche mir, dass wir auch hier bewusster, geduldiger, ursächlicher, uns selbst und auch anderen Antworten geben/anbieten, wie auch selbständiger mit unserem Denken, Fühlen und Handeln und dem Denken, Fühlen und Handeln Anderer umgehen.
...doch nutzen wir des öfteren Mittel des Krieges. Wir streiten, bestrafen, fordern, verurteilen. Friedvoll sind solche Aspekte nicht. Somit sind sie auch nicht dazu angetan, Frieden so schnell zu erreichen, wie es möglich wäre, wenn wir in uns und untereinander Frieden durch unsere Gedanken, Worte und Handlungen vorleben würden.
Hallo!
Ich möchte heraufinden, wer bereit ist, sich in so fern für Frieden und einen achtsamen Umgang einzusetzen, dass er in Kauf nimmt, selber vorzupreschen und dieses Ansinnen in einem veränderten Verhalten mit sich selbst und anderen vermehrt zum Ausdruck zu bringen.
Was nutzt es, eine Sache zu fordern, die ich nicht vorlebe? Trotzdem tun wir das alle. Merh oder weniger. Auch, wenn es um friedvolle Lösungen geht.
Mahatma Ghandi hat es durch eine friedvolle und demütige Haltung geschafft, dass sich die Engländer aus Afrika und Indien zurückgezogen haben. Er hat mit seinem Leben wohl zur genüge vorgelebt und inspiriert, wie ein Mensch sich und auch das Verhalten von Regierungen mit der Wahl friedvoller Mittel verändern kann. Er hat nicht gefordert. Er hat vorgelebt und gebeten.
Der Dalai Lam macht es genau so vor. Doch auch er kommt nur so weit, wie wir bereit sind uns zu verändern! Worauf wollen wir verzichten? Wofür wollen wir handeln? Wollen wir die Demut und den Frieden ausdrücken, der wichtig ist, um freidvoll leben und erleben zu können?
Wenn so etwas Großes möglich ist, wie es uns Mahatma Ghandi in Afrikea und Indien aufgezeigt hat, wenn so etwas auch für Tibet und China gilt - Und das wird es. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Chinesen begreifen, dass sie mit Gewalt nicht ihre Ziele erreichen. - ist das gleiche Instrument wohl auch für Deutschland, für unsere Gemeinden, für unsere Familien und für uns selbst, für dich und für mich, erfolgsversprechend.
Wenn wir in uns endlich genug gelitten haben, um mehr Demut zu leben, unserem Ego mehr Einhalt zu gebieten und den in uns allen verankerten Wunsch nach Frieden und Zufriedenheit nachzugehen, werden wir uns alle in dieser Art verhalten. Hast du schon genug gelitten? Bist du schon demütig genug?
Wer genug gelitten hat, wird sich selber nicht mehr in Gedanken oder auch durch Taten abstempeln oder "schlecht" machen. Er wird andere und anderes nicht abstempeln. Er wird sich und alles andere, wie auch alle anderen achten.
Wir können alle lernen uns selber so zu achten, so wie wir sind und damit lernen auch andere so zu achten, wie sie sind. Wir brauchen nichts zu erfüllen, um geachtet zu werden. Wir sind aus uns selbst heraus achtenswert! Wir und auch alle anderen und alles andere hat unsere Achtung verdient! Doch es bedarf der Demut und Leidensfähigkeit.
Ich habe ein großes Projekt vor, dass sich der Einstellung von Mahatma Ghandi und dem Dalai Lama annimmt. Ein Alternatives Gesundheits- & Bildungszentrum, womit ich genau diese These zum Ausdruck bringe.
Es ist ein Zentrum, welches die Bereiche der Nachhaltigkeit auf vielen Ebenen, hilfreicherer Umgang mit sich selbst und anderen (z.B.: Selbstachtung), Ernährung, Sport, Entspannng, Schulungen mit einbezieht. Kosten: Bisher ca. 14 Millionen Euro. Rechnet sich das?
Frage gerne nach. Schreib mir, in wie fern du bereit bist, so etwas zu unterstützen. - Wer bittet, ist sinnvoller Weise bereit zugeben, worum er bittet.
Wenn du meinst, dass du das Projekt eher leiten kannst, als ich, bin ich gerne bereit, darüber zu verhandeln. Mir geht es im Wesentlichen um die Realisierung dieses Projektes! Ja, ich verdiene damit auch gerne Geld. doch lebe ich lieber weiter, wie bisher, als zuzusehen, dass solche Projekte nicht realisiert werden.
Was gibst du für ein Deutschland, in dem du dich und andere achtest und von ihnen geachtet wirst?Und was bist du ab sofort bereit darüber hinaus zu geben?
Bist du bereit, die Kaste der Unberührbaren (Hartz IV-Empfänger, so genannte Kriminelle, etc.) aufzugeben, bist du bereit, innerhalb und außerhalb der von dir selbst und von anderen gesteckten Gesetze vermehrt tätig zu sein und zu verändern, um andere dadurch an deinem Wohlstand teilhaben zu lassen?
Bist du bereit dich von deinen Vorurteilen zu trennen und deine persönliche Gier zu zügeln?
Bist du bereit Konflikte auch ohne Streit zu lösen?
Bist du bereit, die Dinge anzunehmen, wie sie sind, um daraus anderes zu machen?
Oder willst du (weiter) einer der Streiter sein, der lieber Gerichte und Gefängnisse zur Überlastung bringt, sich selbst und andere mit anderem beschäftigt, anstatt das auszudrücken, was für dich vorgeblich so wichtig ist? Friede, Miteinander, Achtung, Freude, Wohlstand.
Ich freue mich auf deine Antworten und bitte dich auszudrücken, was du zu verändern bereit und für die Veränderung abzugeben und zu machen bereit bist. - Meinungen, dass dies nicht möglich ist, kenne ich genug. Bitte schreib mir nur, wenn du konstruktiv beitragen magst.
Liebe Grüße Axel
Weise ist der, der weiß, dass jeder Mensch Momente hat, in denen er seine Weisheit zum Ausdruck bringt.
Ich möchte mich an dieser Idee gern beteiligen und bin bereit, dafür etwas zu tun! Was für mich immer wichtig war, bzw. ist, mit Menschen zu reden, um von ihnen zu lernen, andere Länder und die dort lebenden Menschen kennen lernen, wenn möglich, eine Zeit unter und mit ihnen zu leben, Abenteuer erleben und Erfahrungen sammeln! Einiges davon konnte ich in meinem Leben verwirklichen und das brachte mich zu der Erkenntnis, dass das Leben miteinander einfach besser funktioniert! Meine ersten Schritte waren, mein Auto abzuschaffen und durch Rad fahren, gehen an der frischen Luft, gesundere Ernährung, einfach bewußteres Leben, mehr Selbstzufriedenheit zu erreichen. Ich begriff, dass es wichtig ist, sich selbst anzunehmen, denn so erreicht man, glaube ich, Glaubwürdigkeit!
Da ich zur Zeit arbeitslos bin, aber meine Zeit nicht vertrödeln möchte, habe ich begonnen, ein Buch über mein Leben und meine Erfahrungen zu schreiben, ob es je veröffentlicht wird, keine Ahnung, ist aber nicht wichtig, viel wichtiger war die Erkenntnis während des Schreibens, durch die Erinnerungen alles noch einmal zu Leben und dadurch vieles besser zu begreifen, eigene Handlungsweisen und Endscheidungen in einem klareren Licht zu sehen! Ich glaube, ich bin mir dadurch sehr viel näher gekommen! Vielleicht ist es wichtig den Frieden in sich selbst zu finden, um ihn dann nach außen tragen zu können? Wenn ich mein Gleichgewicht erreiche, was mir immer öfter gelingt, dann ist jeder Tag ein Erlebnis und hält seine Überraschungen bereit, dann lebe ich Intuitiver und mein Kopf stört nicht so oft, das heißt, ich lasse mich nicht von überflüssigen Gedanken ablenken! Ich traf einmal einen Menschen, der sagte, er Meditiere 24 Std. am Tag und jetzt glaube ich zu wissen, was er damit meinte!
Beste Grüße Kiowa
Unter allen Fährten dieser Welt, zählt die am meisten, die zum WAHREN MENSCHSEIN führt !
In Antwort auf:...doch nutzen wir des öfteren Mittel des Krieges. Wir streiten, bestrafen, fordern, verurteilen. Friedvoll sind solche Aspekte nicht. Somit sind sie auch nicht dazu angetan, Frieden so schnell zu erreichen, wie es möglich wäre, wenn wir in uns und untereinander Frieden durch unsere Gedanken, Worte und Handlungen vorleben würden.
Meine Tochter (fast 19) konfrontierte mich mit dem Spruch: "Für den Frieden kämpfen ist wie für die Jungfräulichkeit vögeln."
Tja...
In Antwort auf:Hast du schon genug gelitten? Bist du schon demütig genug?
Eiei, sowas ist in der "ich"-Form sicher anregender formuliert, das Zitat wirkt so ... aggressiv.
Gelitten habe ich viel. Wie viele andere auch. Dass ich genug gelitten habe, bestreite ich absolut. Denn immer weider,w enn ich mich ärgere oder anderswei leide, erlebe ich, dass es noch immer nicht genug war, weil vielleicht eben auch wieder die Demut gefehlt hat.
Insonah bin ich noch immer, mal wieder, nicht demütig genug. Allerdings arbeite ich daran mich noch öfter in Demut zu üben.
Liebe Grüße Axel
Weise ist der, der weiß, dass jeder Mensch Momente hat, in denen er seine Weisheit zum Ausdruck bringt. Auch der, der gerade verurteilt wird.