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Guten Morgen!
"Der Weg ist das Ziel." trägt die gleiche Botschaft in sich, wie "Das Gesetz der Anziehung".
Ob diese Botschaft plump verkauft wird, wie in "The Secret" oder ob sie auch für jene erlebbar wird, die gerade den Weg beschreiten, der Unzufriedenheit erzeugt, hängt davon ab, ob sich die sich als unzufrieden Erlebenden von ihrem bisherigen Denken und Tun abbringen oder weiter machen, wie bisher. Und auch davon, wie ehrlich sie sind. Denn viele von anderen als unzufrieden erlebte Menschen machen sich vor und wollen den anderen - erfolglos - vormachen, wie zufrieden sie doch sind.
Wer unzufrieden ist, denkt und handelt entsprechend. auch, in dem er sich vormacht doch eigentlich zufrieden zu sein. Und damit erzeugt er wieder Neues, über dass er unzufrieden empfinden wird. - So weit wird die Botschaft auch von den Machern des Produktes "The Secret" (TS)transportiert.
Doch einfach schreiben und sagen, dass jeder Zufriedenheit erhält, der sich dem einen zu und sich dem anderen abwendet, ist zwar stimmig, führt aber dazu, dass manche dies auf eine Art machen, die dann doch nicht zum Ziel führt.
Der Volksmund wußte auch schon vor TS, dass es stimmt, wenn er sagt "Wenn du Gutes willst, tu Gutes."
Dank ihm und auch dank TS entsteht bei manchem der Glaube, wenn er sich einfach vom Unguten abwendet, dann erhält er automatisch Gutes.
Hierbei ist sowohl das Prinzip des Gesetzes der Anziehung, als auch das des Volksmundes fehlinterpretiert!
Ja, wer Gutes tut, erhält auch Gutes. Doch wer sich gegen etwas wendet, erhält das, womit er sich gegen etwas wendet! "Denk nicht an einen gelben Elefanten! - Was tust du? du denkst, zumindest an einen Elefanten. Höchstwahrscheinlich an einen gelben.
Wenn du wütend auf Wut reagierst, erhältst du vermehrt Wut, die dir bewusst wird. Wenn du ihr nachgehst, kannst du unmöglich zum gleichen Zeitpunkt freundlich sein.
Wenn du freundlich auf Wut reagierst, erhälst du zwar auch immer noch Dinge, die dich zuvor wütend machten, aber du erhältst zusätzlich auch die Chance, deine Wut zu zügeln, in dem du sie weniger auslebst und dir früher bewusst wirst, wie du gerade handelst und wie du eigentlich handeln willst.
Wer wütet, drückt nur Wut aus. Wer seine Wut zügelt, kann sich dem zuwenden, was die Wut auslöst und das verändern!
Wenn du also Wohlsein erleben willst, reicht es nicht, einfach weiter zu machen, wie bisher - wobei es unstreitbar toll wäre, wenn sich die Dinge von selbst veränderten - oder sich einfach von allem abzuwenden, bei dem wir uns unwohl zu fühlen scheinen.
Es macht Sinn, anders vorzugehen. Reagiere nicht auf das, was dich deiner Meinung nach wütend macht, sondern finde heraus, womit du dich wütend empfinden lässt!
Was verursacht das Unfohlsein in dir? Deine Meinung. Und wer legt diese Meinung fest? Du selbst!
Es scheinen sich zwar viele Menschen über andere Mesnchen aufzuregen, die ihrer Meinung nach unordentlich sind, doch faktisch stimmt das so nicht.
Betrachten wir die Zusammenhänge genauer, dann können wir feststellen, dass uns nicht die Menschen wütend machen die unrodentlich sind, sondern uns die Unordnung selbst aufregt.
Doch auch das ist zu oberflächlich betrachtet! Denn faktisch regt uns auch nicht die Unordnung der anderen auf, sondern unsere eigene und selbst erschaffene Einstellung zum Thema Ordnung/Unordnung.
Wenn wir also berücksichtigen, dass wir diese Einstellung selbst erschaffen haben und sie somit auch selbst wieder ändern können, dann brauchen wir lediglich unsere Meinung zu verändern.
Nun mögen einige denken: "Was? Ich soll meinen Ordnungssinn aufgeben, nur damit der Schlamperich/die Schlampe so weiter machen kann?"
Doch das ist nicht die Schlüsselfrage! Darum geht es nicht. Diese Frage geht am eigentlichen Thema vorbei! Nicht das Thema Unordnung ist es, worum es hier geht.
Es geht um das Thema Wohlgefühl/Zufriedenheit!
Die lösungsorientierte Frage ist demnach: Willst du dich weiter unwohl fühlen oder ist dir dein Wohlgefühl es wert, von deiner Vorstellung der Ordnung abzuweichen, die zur Folge hat, dass du dich zu einem Zeitpunkt unwohl fühlst und dein Unwohlsein von anderen bestimmen lässt, zu dem du dich genau so gut auch wohl fühlen könntest?
Gehst du weiter so vor, dass du dein Ordnungsprinzip beibehältst, dann machst du dich weiterhin abhängig von anderen und erzeugst weiterhin dein Unwohlsein.
du machst dich nämlich von denen abhängig, die dich an Hand der Ordnung als wertvoll und tollerierbar erkennen wollen und dich eher nicht als wertvoll erleben wollen, wenn du anders denkst und handelst, als sie es tun.
Und nämlich von dir selber machst dud ich abhängig und bemerkst es weiter nicht, weil du lieber glaubst, dass der unordentliche Mensch dein Unwohlsein erzeugt.
Dabei pflegt er lediglich eine andere Ordnung, als du sie zu definieren pflegen. - Ja, richtig gelesen: Eine andere Ortdnung. Kein Mensch ist unordentlich. Jeder pflegt eine Ordnung. Die eine ist jedoch manchmal nicht von den anderen zu erkenne, weil ihr Maßstab dies nicht zulässt.
Was also soll ab sofort für dich dein Leben bestimmen?
Willst du dich weiter, dank deiner Einstellungen selber zum Unwohlsein bringen, oder ist dir dein Wohlsein es wert, deine Meinung zu verändern?
Ich war früher enorm ordnungsliebend. Was hat es mir gebracht? Ich machte sauber, während andere schwimmen fuhren oder im Park spazieren gingen. Ich machte sauber, obwohl ich mir vormachte, auch lieber im Park spazieren oder schwimmen gehen zu wollen. - Und ich fühlte mich dann unwohl.
Doch faktisch, war mir mein Ordnungswunsch wichtiger als meine Wünsche. Denn schließlich ging ich dem Ordnungswunsch nach und nicht dem Wunsch spazieren oder schwimmen gehen zu wollen. Ich habe als dank meiner Einstellung mein Unwohlsein selbst erschaffen.
Das habe ich verändert. Und ich erlebe mich zufriedener, als früher.
Willst du auch zufriedener sein und bist bereit, dafür deine Urteile zu überdneken und sie ggfls. anders ausfallen zu lassen? Oder ist dir dein Prinzip wichtiger, als deine Zufriedenheit?
Liebe Grüße Axel
Weise ist der, der weiß, dass jeder Mensch Momente hat, in denen er seine Weisheit zum Ausdruck bringt. Auch der, den ich evtl. gerade verurteile.
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