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Auf dem Weg stetig achtsamer und bewusster zu sein

Dieses Forum kann dabei behilfich sein, dass wir uns darin üben.
Wenn wir vom Trennenden ab- und uns den Geimeinsamkeiten zuwenden, erleben wir andere Erlebnisse.
Ich wünsche mir, dass wir uns hier in Augenhöhe begegnen und frei von Tabus mit den aufkommenden Themen befassen.
Auf, dass wir uns auch hier zur Erkenntnis motivieren,
dass die Änderung der eigenen Gedanken, Meinungen, Bewertungen und Handlungen nachhaltigere Zufriedenheit generiert,
als der Versuch der Änderung der Gedanken, Meinungen, Bewertungen und Handlungen Anderer.
Vielleicht erkennen auch hier mehr Menschen, dass nicht Worte beleidigen, sondern,
dass sich jeder - durch die eigene Interpretation der Worte eines anderen - selbst beleidigt.
Ich wünsche mir, dass wir auch hier bewusster, geduldiger, ursächlicher, uns selbst und auch anderen Antworten geben/anbieten, wie auch selbständiger
mit unserem Denken, Fühlen und Handeln und dem Denken, Fühlen und Handeln Anderer umgehen.

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Dieses Thema hat 0 Antworten
und wurde 67 mal aufgerufen
 Bewusstseinswandel
Axel Dörken Offline


Beiträge: 879


10.05.2009 18:36
Buchtipps von changeX antworten

Guten "Mohgehn"!

Hier ein... ...ach nee, das klappt ja gar nicht!

Ich wollte einen Link einfügen, der zu einem Beitrag bei changeX führt, der eine Buchliste vorstellt, mitinteressanten Büchern führt.

Vielleicht sind es nicht alle elf. Doch einige sehr wohl, denke ich. Hier also die Liste, anstelle des Links:

1. C. K. Prahalad / M. S. Krishnan: Die Revolution der Innovation. Wertschöpfung durch neue Formen in der globalen Zusammenarbeit. Redline Verlag, München 2009, 336 Seiten, 34.90 Euro. ISBN 978-3-86881-015-8 >>

C. K. Prahalad macht seinem Ruf, einer der wichtigsten Managementvordenker unserer Zeit zu sein, abermals alle Ehre. Wunderbar klar arbeiten er und sein Co-Autor M. S. Krishnan heraus, wohin die globale Ökonomie treibt: hin zu einer Form der Wertschöpfung, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht. Sie beschreiben die Entwicklung der globalen Ökonomie mit einer frappierend einfachen Formel: N = 1 und R = G. Kurz gesagt: Die Kundenerfahrung wird individuell, die Ressourcen aber gehen gegen global. Darin verbirgt sich ein neues Modell der Wertschöpfung, das dem des Industriezeitalters diametral entgegengesetzt ist. Brillant!


2. Wolf Lotter: Die kreative Revolution. Was kommt nach dem Industriekapitalismus? Murmann Verlag, Hamburg 2009, 177 Seiten, 18 Euro. ISBN 978-3-86774-062-3
>>

Wie brand eins-Autor und -Redakteur Wolf Lotter mit Unterstützung einiger Kreativexperten den fundamentalen Wandel vom Industrialismus zur Kreativökonomie herausarbeitet, hat Klasse: Es ist die erste grundlegende Vermessung der neuen Welt der Ideenwirtschaft. Lotter sagt: Eine neue Ökonomie entsteht, in der Ideen wichtiger sind als Produkte. In der Ideenwirtschaft schaffen Ideen passgenaue Lösungen für individuelle Bedürfnisse. Wer verstehen will, worum es in der Ideenwirtschaft geht, der muss dieses Buch lesen.


3. George A. Akerlof / Robert J. Shiller: Animal Spirits. Wie Wirtschaft wirklich funktioniert. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2009, 301 Seiten, 24.90 Euro. ISBN 978-3-593-38937-0 >>

Akerlof und Shiller liefern die Theorie zum Crash des Kapitalismus alter Prägung. Dessen Krise ist Folge eines schiefen Modells von Wirtschaft. Was Keynes wusste, haben seine Nachfolger vergessen: Der Mensch verfolgt nicht allein ökonomische Ziele und handelt nicht immer rational. Es sind Animal Spirits, die ihn leiten. Sie auszublenden hat Folgen. Die Wirtschaft nach der Krise braucht eine neue Theorie. Ein neues Bild des Menschen. Ein provokanter, oft entwaffnend einfacher Blick auf die Ökonomie. Ein Perspektivwechsel, der jene nüchtern ins Licht rückt, die im Theoriegewitter so häufig im Schatten stehen: die - ganz normalen - Menschen.


4. Dagmar Deckstein: Klasse! Die wundersame Welt der Manager. Murmann Verlag, Hamburg 2009, 220 Seiten, 19.90 Euro. ISBN 978-3-86774-056-2 >>

Wundersam ist sie wirklich, die Welt der Manager. Dagmar Deckstein ermöglicht uns einen tiefen Einblick in die Welt der Wirtschaftslenker. Ungeschminkt zeigt sie, wie Manager ticken, wie sie denken, wie sie fühlen. Authentisch, direkt, auf der Basis von Gesprächsprotokollen entsteht so ein Bild einer kleinen Entscheiderkaste, die in ihrem Gestus der Unfehlbarkeit fatal an den Adel in der Zeit vor der Französischen Revolution erinnert. Absolut lesenswert.


5. Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Warum Lernen glücklich macht. Verlag Bertelsmann Stiftung, Gütersloh 2009, 94 Seiten, 18.00 Euro. ISBN 978-3-89204-997-5 >>

Viele Menschen haben es als Last erlebt, als Mühsal, als Langeweile: Lernen, das hieß für sie, Vokabeln, Formeln, Gedichte pauken. Das hieß Müssen. Das war nie, was es sein könnte. Es ist Zeit für einen Perspektivwechsel: Lernen ist pures Glück. Mit diesem Band ist der Bertelsmann Stiftung ein echter Hingucker gelungen. Kenntnisreich, anschaulich, knackig fassen die Autoren die wichtigsten Erkenntnisse zur Lernforschung auf solider Literaturbasis zusammen.


6. Michael Hüther / Thomas Straubhaar: Die gefühlte Ungerechtigkeit. Warum wir Ungleichheit aushalten müssen, wenn wir Freiheit wollen. Econ Verlag, Berlin 2009, 336 Seiten, 19.90 Euro. ISBN 978-3-430-30036-0 >>

Die Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft nimmt zu. Klar, oder? Die Ökonomen Michael Hüther und Thomas Straubhaar sind da anderer Ansicht. Sie sagen: Die <i>gefühlte</i> Ungerechtigkeit wächst. Ihre These: Verteilungsgerechtigkeit ist der falsche Weg. Der Wunsch nach Gleichheit bleibt in einer globalisierten und individualisierten Welt eine Utopie. Vielmehr geht es darum, faire Chancen auf Teilhabe zu sichern. Und das heißt vor allem: Bildung, Bildung, Bildung! Ein wichtiges Statement zu einem Thema, das uns noch beschäftigen wird.


7. Thomas Hönscheid: Schwester Helga. Du maximierst mein Glück. Der Arztroman zur Mikroökonomie. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2009, 160 Seiten, 12.95 Euro. ISBN 978-3-8218-3476-4 >>

Ein Mann studiert Volkswirtschaftslehre, doch er verzweifelt fast an der Mikroökonomie. Seine Rache: Er schreibt einen Arztroman zu dieser Wissenschaft. Als Aufarbeitung der Empathieblindheit der Disziplin. Bislang das schrillste Wirtschaftsbuch der Saison. Mit einer klaren Aussage: Die Wirtschaftswissenschaften müssen damit aufhören, die Seligsprechung des menschlichen Egoismus zu zelebrieren. Wer Menschen nur in ihrem Kosten-Nutzen-Kalkül abbildet, der sieht nur niedere Instinkte. Jenseits davon aber beginnt das wahre Leben: mit der Fähigkeit zur Empathie.


8. Gisela Schmalz: No Economy. Wie der Gratiswahn das Internet zerstört. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2009, 234 Seiten, 16.95 Euro. ISBN 978-3-8218-5707-7 >>

Wo liegt die Zukunft des Internets? Wohin geht seine Entwicklung: Free? Oder werden die User bereit sein, für qualitativ hochwertigen Inhalt auch Geld zu bezahlen? Gisela Schmalz sagt: Der Gratiswahn zerstört das Internet. Denn Free funktioniert nur für die Großen, die mit hoher Reichweite hohe Werbeerlöse erzielen. Die Kleinen aber müssen ihre Ökonomie im Web anders organisieren. Dazu gehört auch, dass qualitativer Content eben auch was kostet. Dafür aber gibt es nie gesehene Vielfalt. Ein informatives Buch zu einer wichtigen Debatte.


9. Andreas Schlüter / Peter Strohschneider (Hg.):Bildung? Bildung! 26 Thesen zur Bildung als Herausforderung im 21. Jahrhundert. Berlin Verlag, Berlin 2009, 302 Seiten, 19.90 Euro. ISBN 978-3-8270-0849-7 >>

Die aufgeregten PISA-Schock- und Fit-für-die-Wissensgesellschaft-Debatten sitzen einem großen Missverständnis auf: Bildung sei "Bildung für". Für den Job, für die Qualifikation, für die Konkurrenzfähigkeit des Landes. Das von Andreas Schlüter und Peter Strohschneider herausgegebene Buch Bildung? Bildung! mit seinen 26, auf jeweils eine These hin zugespitzten Aufsätzen rückt die Perspektive gerade: Bildung ist mehr als Wissen, Können und Know-how. Bildung ist Persönlichkeitsbildung: der Erwerb der Fähigkeit, sich selbst und seine Beziehung zur Welt in Ordnung zu bringen. So herum wird ein Schuh daraus.


10. Stephen Baker: Die Numerati. Datenhaie und ihre geheimen Machenschaften. Carl Hanser Verlag, München 2009, 264 Seiten, 19.90 Euro. ISBN 978-3-446-40939-2 >>

Logdateien, gewählte Telefonnummern, besuchte Webseiten, getätigte Einkäufe: Für sich genommen sagen solche Daten wenig - im Zusammenhang aber viel: Sie offenbaren unsere Vorlieben, Eigenheiten und Gewohnheiten. Unser ganzes Leben. Überall hinterlassen wir digitale Spuren, an die sich hoch spezialisierte Datenjäger heften. Stephen Baker deckt die verborgenen Machenschaften dieser "Numerati" auf. Ein aufrüttelndes Buch, das zeigt: Im Web ist das Recht auf informationelle Selbstbestimmung kein Byte wert.


11. Johannes Siegrist: Der Homo oeconomicus bekommt Konkurrenz. Die Wiederentdeckung der Emotion in der Wirtschaft. Identity Edition, Band 3, herausgegeben von der Identity Foundation, Düsseldorf 2008, 71 Seiten, 12.50 Euro. ISBN 978-3-89901-186-9 >>

Ein kleines, in der Argumentation aber gewichtiges Büchlein widmet sich der Wiederentdeckung der Emotion in der Wirtschaft. Und das heißt: dem Ende des rein nutzenmaximierenden Homo oeconomicus. Waren es bislang neuere Ansätze in den Wirtschaftswissenschaften selbst, die an den Fundamenten der klassischen Lehre rüttelten, droht dem alten Paradigma nun Ungemach aus anderer Richtung. Johannes Siegrist zeigt unter Berufung auf neuere medizinische Studien: Nach der Maxime des größtmöglichen ökonomischen Nutzens gestaltete Arbeitsverhältnisse machen krank. Und das kommt teuer. Ein wichtiges Buch für ein notwendiges Ziel: eine auf Vertrauen, Kooperation, Fairness, Gerechtigkeit und Solidarität gründende Wirtschaft.


Viel Spaß!

Liebe Grüße
Axel

Weise ist der, der weiß, dass jeder Mensch Momente hat, in denen er seine Weisheit zum Ausdruck bringt. Auch der, der gerade verurteilt wird.

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