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Auf dem Weg stetig achtsamer und bewusster zu sein

Dieses Forum kann dabei behilfich sein, dass wir uns darin üben.
Wenn wir vom Trennenden ab- und uns den Geimeinsamkeiten zuwenden, erleben wir andere Erlebnisse.
Ich wünsche mir, dass wir uns hier in Augenhöhe begegnen und frei von Tabus mit den aufkommenden Themen befassen.
Auf, dass wir uns auch hier zur Erkenntnis motivieren,
dass die Änderung der eigenen Gedanken, Meinungen, Bewertungen und Handlungen nachhaltigere Zufriedenheit generiert,
als der Versuch der Änderung der Gedanken, Meinungen, Bewertungen und Handlungen Anderer.
Vielleicht erkennen auch hier mehr Menschen, dass nicht Worte beleidigen, sondern,
dass sich jeder - durch die eigene Interpretation der Worte eines anderen - selbst beleidigt.
Ich wünsche mir, dass wir auch hier bewusster, geduldiger, ursächlicher, uns selbst und auch anderen Antworten geben/anbieten, wie auch selbständiger
mit unserem Denken, Fühlen und Handeln und dem Denken, Fühlen und Handeln Anderer umgehen.

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Dieses Thema hat 0 Antworten
und wurde 83 mal aufgerufen
 Bewusstseinswandel
Axel Dörken Offline


Beiträge: 879


23.05.2009 14:15
Wir haben die Wahl antworten
Guten Tag,

es geht um einen Film, den ich genutz habe um mich bewegt zu fühlen. Am ende dieses Beitrags findest du den Link zum Film.


Wir haben in jedem Moment die Wahl

Sind wir uns bewusst, dass wir alle in Deutschland, verglichen mit der Welt, im Luxus leben?
sind wir uns bewusst, auf wessen Kosten wir so leben?


Leben wir wirklich fats alle im Luxus?
ja, du hast richtig gelesen. Damit meine ich auch Empfänger von Hartz-IV. Mit ihnen habe ich den Luxus gemein, dass wir nicht verhungern müssen, dass wir ein Dach über den Kopf, Kleidung am körper, eine medizinische Grundversorung haben, die bereits luxuriös ist - Selbst jetzt, wo die Versorgung derbe herabgeschraubt wird - und wir haben den Luxus unsere freie Zeit nutzen zu können, um uns dessen bewusst zu werden, um uns zu bilden, um uns zu verbrüdern.


Wollen wir wirklich alle den Frieden
Wieso sind wir dann so kriegerisch gegen uns selbst, unsere Verwandten, Freunde, Mitbewohner, Nachbarn, Arbeitskollegen, kurz unsere Mitmenschen eingestellt? - Sind wir nicht?

Meinst du, sich selbst oder anderen Schuld zuzuweisen, sich selbst und andere zu veruteilen, sich selbst und andere von der Macht, vom zugang zu Wohlstand abzuschneiden, das wäre der Weg des Friedesn?

Ein Krieg ist lediglich die maximale Fortsetzung der immerlgeichen Steitereien, wir wir sie überall erleben. In uns selbst oder zwischen uns und anderen oder zwischen anderen allein.

Zwischen dem Krieg und dem Frieden ruht die Gleichgültigkeit. Der Biedermann zeichnet sich druch eben diese aus. Ihm ist es gleichgültig, was in ihm oder um ihn herum abläuft, so lange er sein Fell im Trockenen hat.

Und Biedermänner sind wir alle
Die eine mnehr oder weniger, die anderen seltener oder öfter. Geht es wirklich darum, wer gut und wer böse ist? Geht es wirklich darum, wer besser und wer schlechter ist? Oder geht es darum, soziales und ökologisches Verhalten, sprich immer mehr Nachhaltigkeit zu erlernen?


Einen Moment inne gehalten

Durch wen sind wir, die Bewohner der Industrieländer zu denen geworden, die wir sind? Wieso können wir den Luxus genießen, den wir haben und den wir sogar oftmals gar nicht mal mehr als Luxus erleben, geschweige denn genießen können?

Durch Krieger. Durch Ausbeuter. Durch Sklavenhändler. Durch macht- und geldgeile Menschen genau so, wie durch jene, die einfach nur ein Dach über den Kopf, Kleider am Körper, eine andere soziale und materielle Situation haben wollten, als sie sie gehabt haben.

Wir sind zu dem geworden was wir sind, weil wir nicht mehr nachdachten. Gleichwohl so, wie es die meißten unserer Vorfahren auch gehandhabt haben. Wir haben was wir haben nicht nur im Schweiße derer und unserer Angesicht erlangt. Wir haben es auch, und zwar wesentlich aufgrund unserer Rücksichtslosigkeit erlangt. Wir haben andere die so genannte Drecksarbeit machen lassen und so halten wir es noch Heute.


Ich bin satt
Das kann weltweit noch immer nicht jder Mensch sagen. 31.500.000 Menschen sterben gar jährlich am Hungertod. Ungefähr 1.000.000.000 Menschen leiden jährlich Hunger.

Obwohl wir nicht einmal 8 Milliarden Menschen weltweit sind und jährlich Lebensmittel für 12 annähernd Milliarden Menschen produzieren, lassenw ir soviel Lebensmittel verrotten, bzw. vernichten sie sogar bewusst, anstatt sie jenen zukommen zu lassen, die sie dringend bräuchten.

Warum?
Und warum tun wir das? Weil wir immer noch uns als erstes vor Augen haben. Das ist so weit auch serh sinnvoll! Ein gesunder Egoismus ist für das Überleben lebenswichtig.

Aber geht es bei uns darum? Geht es bei uns um das Überleben? es geht eher um das neue T-Shirt, obwohl wir mindestens eines im Schrank haben. Es geht um das neue Handy, obwohl schon eins vorhanden ist. es geht um den neuen super großen und super flachen Plasmafernseher, obwohl fast jeder in Deutschland bereits mindestens einen Fernseher hat.


Und wer bezahlt?
Vordergründig sieht es so aus, als ob wir selber zahlen. Wir gehen schließlich (noch) überwiegend arbeiten, - Ja, da gibt es dann die, welche von anderen gerne pauschal als "sozialschmarotzer" bezeichnet werden. Und deren Meinung nach haben die auch viel zu viel Geld. - da haben wir uns unser Sklavensalär, unser Schmerzensgeld doch wohl verdient um uns ein wenig Luxus leisten zu können, oder?

Doch im Grunde bezahlen andere für uns mit. Alle die, die in noch in China und schon in Afrika die Drecksarbeit erledigen. Unter oftmals menschenunwürdigen Bedingungen.


Und wir beklagen uns, dass wir in Detuschland "nur" Hartz IV" haben...

Wir beklagen uns zu Recht, wie ich meine. Denn wir müssen zwar nicht um unser Leben bangen, doch wir bangen um den Erhalt unseres standards. Und auch diese Angst kann existentiell sein. Existenzangst ist, wie alle Gefühle, abstrakt. Manche fürchten um ihre Position, um ihren job, um ihre Wohnung, um ihr Auto. Und bei ihnen allen können Symptome der Existenzansgt aufgezeigt werden.


Wachstum & Geld, zwei weitere(?) Götter
Wir Christen glauben längst nicht mehr an einen Gott. Wir glauben mindestens wieder an drei Götter. Blasphemisch dabie empfinde ich, dass wir uns bei unserem Glauben an Gott einen Scheißdreck um sein Werk zu scheren scheinen. Lass die anderen doch verrecken. Lass die Welt ausbeuten. Hauptsache, ich habe wieder einkaufen und dadurch Zufriedenheit erleben können.

Was schert es uns, dass die nur so lange anhält, bis wir bemerken, dass andere mehr oder ein größeres Schnäppchen gemacht haben? Horten wir unser Geld, warten wir ab. Irgendwann machen wir dann wieder den großen Schnapp.

Und in der Zwischenzeit verrecken jene am Hungertod oder fallen im Krieg, weil wir mit dem Geld so umgehen, wie wir es tun.

Wir nicken eifrig, wenn es um Gewaltlosigkeit und "Brot für die Welt" geht und merken gar nicht, dass schon wir selbst uns nicht in der Lage erkennen gewaltlos uns selbst und anderen gegenüber zu sein. Wir erleben, wie wir uns selbst, zumindest gegenseitig, wenn nicht sogar uns selbst (Bulemie) das Essen verwehren.


Sind wir wirklich so naiv...
..., dass wir glauben, wer offiziell verbrecherisch redet oder handelt unterscheidet sich von dem, der das im Verborgenen tut?

Sind wir wirklich so naiv, dass wir glauben Piraten seien Verbecher? - Oder können wir den Gadenken zulassen, dass sie Menschen wie du und ich sind, die lediglich deswegen verbrecherisch handeln, weil sie uns nicht wichtig genug waren, um das politische und wirtschaftliche System zu unterstützen in dem sie friedvoll lebten, dass daher zusammenbrach und sie nun deswegen keine friedvolle Möglichkeit mehr sehen um sich und ihre Lieben zu versorgen?


Wir haben die Wahl
Weiter so?
Wenn du noch mehr Argumente brauchst, schau dir gerne diesen Film an:
http://qoogle.eu/wahrheit//dokumentation...der-wahl-2.html


Liebe Grüße
Axel


P.S.: Für 12 € im Monat kann ein Mensch in Namibia überleben und die Fredue am Leben wiederfinden. In Namibia wird das Bedingunsloses GrundEinkommen bereits bezahlt. 12,00 € im Monat, ine Pizza und eine Packung Kippen weniger für manche, und Menschen überleben nicht nur, sondern fangen wieder an zu lachen, zu arbeiten, sich selbst und anderen zu helfen. - Der Erfolg ist überwältigend!

Eines der Totschalgargumente zum Thema BGE: Menschen hängen nur noch herum und die Arbeit bleibt liegen. In Namibia sieht das anders aus: Sie helfen sich und ihren Nachbarn. In Namibia klappt es. Wieso dann nicht auch hier? Weil wir ein Menschenbild haben, dass uns als gut darstellt und andere als böse. Weil wir lieber Unbekanntes ablehnen, als es anzunehmen, um zu schauen, ob wir damit mehr das erreichen, was wir erreichen wollen. Weil wir Angst haben. - Wir könnten auch Vertrauen haben.

Wir haben die Wahl!
Wir brauchen nicht in eine Erste und eine Dritte Welt zu unterscheiden. Wir brauchen nicht andere von uns zu trennen. Wir können im Anderen durchaus uns selbst erkennen und ihn so behandeln, wie wir selbst behandelt werden möchten. Auch dann, wenn wir meinen, er hätte es nicht verdient. Denn genau deswegen werden wir behandelt, wie wir behandelt werden. Weil andere meinen wir hätten es so und nicht anders verdient.

Weise ist der, der weiß, dass jeder Mensch Momente hat, in denen er seine Weisheit zum Ausdruck bringt. Auch der, der gerade verurteilt wird.

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