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Auf dem Weg stetig achtsamer und bewusster zu sein

Dieses Forum kann dabei behilfich sein, dass wir uns darin üben.
Wenn wir vom Trennenden ab- und uns den Geimeinsamkeiten zuwenden, erleben wir andere Erlebnisse.
Ich wünsche mir, dass wir uns hier in Augenhöhe begegnen und frei von Tabus mit den aufkommenden Themen befassen.
Auf, dass wir uns auch hier zur Erkenntnis motivieren,
dass die Änderung der eigenen Gedanken, Meinungen, Bewertungen und Handlungen nachhaltigere Zufriedenheit generiert,
als der Versuch der Änderung der Gedanken, Meinungen, Bewertungen und Handlungen Anderer.
Vielleicht erkennen auch hier mehr Menschen, dass nicht Worte beleidigen, sondern,
dass sich jeder - durch die eigene Interpretation der Worte eines anderen - selbst beleidigt.
Ich wünsche mir, dass wir auch hier bewusster, geduldiger, ursächlicher, uns selbst und auch anderen Antworten geben/anbieten, wie auch selbständiger
mit unserem Denken, Fühlen und Handeln und dem Denken, Fühlen und Handeln Anderer umgehen.

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Dieses Thema hat 142 Antworten
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Axel Dörken Offline


Beiträge: 879


07.07.2009 19:05
#16 RE: Ich stelle mich - Tagebuch einer Einzelkandidatur antworten

Whow!

32 Unterschriften an einem Tag! [flash] - Hammer!

Somit liegt die aktuelle Zahl der Unterstützer bei 84 (von 200!)!
Und ich habe noch 13 Tage Zeit und genehmigte 15 Info-Stände vor mir...

Liebe Grüße
Axel


P.S.: Soeben erfuhr ich, dass ein Mann ohne geregeltes Einkommen, der eher ein Hausmann mit Einnahmen aus einer selbständiger Tätigkeit darstellt, nicht qualifiziert ist, um Die Büergerinnen und Bürger des Kreises vertreten zu können.

Das ist wohl nur noch durch "Frauen an den Herd und Neger in die Sklaverei." zu toppen.

Weise ist der, der weiß, dass jeder Mensch Momente hat, in denen er seine Weisheit zum Ausdruck bringt. Auch der, der gerade verurteilt wird.

Axel Dörken Offline


Beiträge: 879


08.07.2009 13:36
#17 RE: Ich stelle mich - Tagebuch einer Einzelkandidatur antworten

Guten Morgen!

Heute habe ich wieder einen Ruhetag eingelegt. Sind schließlich noch genug andere Digne zu erledigen.

Und doch haben mich bisher 3 weitere ausgefüllte Unterstützungsformulare erreicht!

Als ich die Tür aufschloss, lagen die "einfach so" vor mir auf dem Fußboden. Durch den Briefschlitz der Tür eigeworfen! Genial! DANKE!

Aktueller Stand der Unterstützer 87 (von 200)!

Mal schauen, was sich sonst noch tut.

Auf die Info-Stände Morgen und Übermorgen bin ich gespannt! Mitten in der Fußgängerzone... Da hatte ich mit einem Info-Stand für eine Partei weniger das, was allgemein als Erfolg erlebt wird. Hoffe doch sehr, dass ich jetzt, wo ich mich für mich einsetze, mehr von diesem Erfolg erlebe.

Und dann vor dem Arbeitsamt... - Ich werde gleich noch einmal bei der ArbeistlosenSelbstHilfe anrufen und nachfragen, ob die mich wirklich nicht unterstützen möchten. Das kann doch irgendwie nicht sein, oder? Auf der einen Setie wird gejammert, dass so wenig Menschen sich für Arbeitslose einsetzen und wenn es denn jemand anbietet, dann wird er nicht ernst genommen?

Na, schaun wir mal.

Liebe Grüße
Axel

Weise ist der, der weiß, dass jeder Mensch Momente hat, in denen er seine Weisheit zum Ausdruck bringt. Auch der, der gerade verurteilt wird.

Royberin Offline


Beiträge: 23

08.07.2009 14:51
#18 RE: Ich stelle mich - Tagebuch einer Einzelkandidatur antworten

Hi, Axel - beste Wünsche für Erfolg und Schaffenskraft für Deine wichtige Arbeit sendet Dir aus dem Erzgebirge von ganzem Herzen Jana, die Royberin.
Sei bloß heiter - Du bist "nur" als inkompetent bezeichnet worden, für den Souverän - der DU bist, wie WIR ALLE - einzutreten, und nicht, wie ein Freund, der für´s BGE eintritt, als geisteskrank. Das hat er übrigens schriftlich vom von der ARGE bestellten pycholog. "GUT-ACHTER" ~ man bemerke...

Gerade weil Du Dich mit Engagement als Forelle in das Haifischbecken "Bundestag" werfen möchtest, drück ich Dir alle Daumen, die ich habe, damit wir eine STIMME bekommen, die auch gehört wird.

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!

Beste Grüße und Wünsch an die Deine.

Axel Dörken Offline


Beiträge: 879


08.07.2009 15:14
#19 RE: Ich stelle mich - Tagebuch einer Einzelkandidatur antworten



DANKE!!!

Liebe Grüße
Axel

Weise ist der, der weiß, dass jeder Mensch Momente hat, in denen er seine Weisheit zum Ausdruck bringt. Auch der, der gerade verurteilt wird.

Royberin Offline


Beiträge: 23

09.07.2009 12:11
#20 RE: Ich stelle mich - Tagebuch einer Einzelkandidatur antworten

Guten Tag an alle Gemüsehändler dieser Welt! Ich wünsche auch Euch ein bedingungsloses Grundeinkommen!!!

Möchte sehr gern mal meinen Senf hierzu:

Zitat von Sherab
Hallo Herr Dörken,
ich wundere mich sehr über Ihre Texte, da Sie doch Zufriedenheitstrainer sind und ich ansonsten Ihre Homepage, die Themen und Ihre Ansichten zum Teil durchaus gut finde.
Schade, dass Sie aber eher negativ besetzt schreiben, wenn es um andere Menschen geht, die nicht sofort das machen, was Sie sich gerade wünschen.
Es sind Menschen, die manchmal nicht anders entscheiden können, weil sie in einer Verantwortung stehen, die Sie möglicherweise zunächst einmal nicht nachvollziehen können.
Wir wollen auch Zufriedenheit, tatsächlich die unserer Kundinnen und Kunden, und ich wünsche mir grundsätzlich mehr Achtsamkeit und Respekt im Umgang miteinander.
Politik kann schnell ein sehr heikles Thema sein, und in unserem Biomarkt geht es um gesunde Ernährung und Gesundheit. Da möchte ich auf eine überparteiliche Weise alle Menschen ansprechen, denen dieses ein Anliegen ist.
Wenn sie dieses nicht akzeptieren können und wollen, ist das schade, denn eigentlich stehen wir durchaus auf derselben Seite.
Wir jedenfalls setzen uns jeden Tag für biologische Nahrungsmittel, für Nachhaltigkeit und Umweltschutz ein, ebenso für die Gesundheit und Zufriedenheit unserer Mitmenschen. Auch wenn Sie dieses gerne glauben wollen, wir haben nicht nur Profit und Umsatz im Kopf... aber wir müssen tatsächlich auch an den Umsatz denken, um diesen Biomarkt weiter führen und in diesem Sinne aktiv sein zu können und um eben diese Arbeitsplätze zu erhalten.
Ich wünsche Ihnen sehr, dass Sie Ihre Unterschriften zusammen bekommen, auch wenn ich politisch gesehen eine etwas andere Meinung habe.


dazu geben...

Tja, Sherab, Axel ist Zufriedenheitstrainer, weil er trainiert, zufriedener zu SEIN - und Sie machen´s ihm da im Augenblick nicht wirklich einfach.

In Ihrem Text sind mir jede Menge Worte wie "durchaus", "aber eher", "möglicherweise", "eigentlich", "eine etwas andere Meinung"... aufgefallen.
Für mein Empfinden zeugt diese Art der Formulierung nicht von einem gefestigten Standpunkt. Wenn dieser so lavede ist, wie ich befürchte, ist es kein Wunder, daß Sie die gewünschte konkrete Unterstützung eines Mannes, der tatsächlich öffentlich Position bezieht, nicht leisten können.
Denn dann würden Sie sich ja, genau wie Ihr Unternehmen, konkret positionieren. Die vorgeschützte "Überparteilichkeit" meint wohl eher "Politikfreiheit" oder besser: "Meinungsfreiheit" im Sinne von "bar jeder Meinung".
Politik wird nur dann eine "heikle Sache", wenn Menschen Ihrer Charakterstruktur sie dazu machen!
Was macht Sie glauben, daß eine Identifikation mit Axel Dörkens politischen Zielen dem Umsatz Ihres Geschäftes schaden könne?!

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Beste Grüße,
die Royberin.



Axel Dörken Offline


Beiträge: 879


09.07.2009 14:59
#21 RE: Ich stelle mich - Tagebuch einer Einzelkandidatur antworten

Hai!

Beide heutigen Info-Stände waren sehr aufschlussreich!

Den ersten habe ich Heute von 09.00 bis 11.00h vor dem Arbeitsamt abgehalten

Und ich war positiv überrascht!
Denn ich gebe gerne zu, dass ich auch irgendwie geglaubt habe, dass viele (Erwerbs-)Arbeitslose sich nicht umfassend für sich einsetzen. Gerade die noch immer ausstehende Reaktion der ASH (Arbeitslosenselbsthilfe in Gütersloh) habe ich wohl genutzt, um mich so irritieren zu lassen.

Um so erfreuter war ich, dass fast jeder, den ich ansprach, einen Handzettel mitgenommen hat, als er ins Arbeitsamt ging und viele, als sie herasukamen, die Aktion lobten. 9 Mitbürger Haben auch sofort unterschrieben. Viele wollten es sich in Ruhe zuhause durchlesen. Von mir aus gerne! Liebe rin Ruhe und (auch gefühlt) freiwillig unterstützen, als belabert und hinterher ein blödes Gefühl!


In der Fußgängerzone folgte dann die Ernüchterung

Meine Herren! Kaum jemand nahm freundlich Notiz von mir. - Allerdings gab es drei rühmliche Ausnahmen! Das waren Herrschaften (das Wort passt!), die mich für meinen Mut und Einsatz lobten. - Die meißten Bürgerinnen und Bürger hatten wohl Angst, ich würde ihnen etwas andrehen wollen.

Und da schon zu Anfang ein besorgter Unternehmer aus seinem Laden trat und mich fragte, ob ich eine Genehmigung hätte "vor seinem Ladenlokal" zu stehen und etnsprechend weiterverfuhr (incl. Anruf beim Ordnungsamt, ob die Genehmigun denn auch rechtens sei), habe ich nach einer Stunde schon eingepackt. - Frei nach dem Motto: Setz deine Kraft da ein, wo es sinnvoll erscheint.


Mein Erfolg daraus:
Der Mitarbeiter des Ordnungsamtes hat auf meine Mail ("Abbruch der INfo-Stände in der Fußgängerzone sei für alle Beteiligten das Beste" und "dafür am Arbeitsamt mehr?") sofort eine Genehmigung für weitere 8 Stände vor dem Arbeitsamt erteilt!!!

Damit steh ich nun nächste Woche vor- und nachmittags vorm AA und in der Woche drauf bis Donnerstag auch noch "nur" vormittags (meine Kraft soll schließlich auch noch für mich, meine Frau und unser in ihr heranwachsendes Kind (Kinder?) reichen).

Lass mal rechnen: 9 beim ersten Stand Heute. Gehen wir von schlechten Umständen aus und sagen, ich erreiche nur weitere 9 pro Stand, dann könnte ich so auf 108 Unterschriften kommen. Und ich schätze, der eine oder andere wird noch mit gleichgesinnten Freunden sprechen...

Dann noch ein Stand im Elli-Markt (da hab ich die 32 Unterschriften bei einem Stand her)... Na, das soll wohl langen.

Hilfsweise habe ich Heute bei drei weiteren kleineren Supermärkten nachgefragt. Mal schaun, ob die auch wie der "BIO"-Unternehmer ängstlich hinter ihrer Verantwortung versteckend (Mensch, die haben mindestens 4 Läden in Gütersloh..), denken oder mich, wie die zwei "konservativen"-Geschäftsleiter (Real-Markt, Elli-Markt) unterstützen.


Aktuelle Gesamtzahl der Unterstützer 96 (von 200)!


Weiter so! Ich, neeeee: WIR liegen drei über Minimum (10 im Schnitt pro Tag)! Und das trotz der Bedenkenträger.

Und: Ich habe mir meine selbstgesetzte Frist um weitere 5 Tage erweitert. Wenn, dann soll meine Aktion mit dem größtmöglichen Erfolg ausklingen. Wieso dann vorab begrenzen?

Liebe Grüße
Axel

Weise ist der, der weiß, dass jeder Mensch Momente hat, in denen er seine Weisheit zum Ausdruck bringt. Auch der, der gerade verurteilt wird.

Axel Dörken Offline


Beiträge: 879


10.07.2009 06:59
#22 RE: Ich stelle mich - Tagebuch einer Einzelkandidatur antworten

Guten Morgen!

Soeben stellte ich fest, dass ich mich in manchen Dingen noch immer unpraktisch organisiere
So habe ich bemerkt, dass ich zwar Info-Stände für den Nachmittag vor dem Arbeitsamt auch genehmigt lassen habe, doch dass das AA nachmittags zu der Zeit überwiegend geschlossen hat. - "Mahlzeit, Herr Dörken! Auch schon wach?" - Unpraktisch dabei ist nicht nur, dass ich mir selbst Arbeit gemacht habe, die nicht hätte gemacht werden brauchen, sondern, dass ich auch anderen damit Arbeit gemacht habe. Beispielsweise den Mitarbeitern des Ordnugnsamtes.

Fazit: Fehler sind zum Lernen, zum Erfahren, zum Wachsen da.


Folglich: Ich stehe eh jeden Tag vor dem Arbeitsamt. Nun kann ich die Nachmittage nutzen, um öfter in, bzw. vor kleineren Supermärkten oder BIO-Läden zu stehen. So also, wie ich es heute und mirgen handhabe.

Gestern habe ich, wohl deswegen (mein Unbewusstes Selbst scheint manchmal weiter zu denken, als mein Bewusstes Selbst), bereits bei 5 weiteren Märkten angefragt. Ich hoffe, dass auch dort überwiegend für das Allgemeinwohl gedacht und entsprechend auch danach gehandelt wird.

Wie es auch kommt: Es hat seinen Sinn und ich kann daran wachsen.

Liebe Grüße
Axel


Nachtrag: Heute morgen vor dem Arbeitsamt hat es teilweise gegossen. Trotzdem sind 11 Unterschriften zusammen gekommen! Heute Nachmittag kamen dann noch einmal 15 in einem Supermarkt hinzu.


Aktuelle Anzahl an Unterstützern: 122 (von 200)!
In zehn von 20 Tagen! Und 2 Tage habe ich mir noch obendrauf gesetzt, da ich bis zum 23.07. einreichen kann!

Mein erhoffter "Schnitt" von 10 pro Tag ist damit getoppt auf 12 pro Tag. Und das bei 7 Infoständen. mindestens 7, ich hoffe 12, Info-Stände habe ich noch vor mir!

Mensch, und das bisher ohne die konkrete Hilfe der gesamten Bio- und Öko-Szene in Gütersloh!

Was mag das werden, wenn sie sich jetzt doch noch anschließen...

Weise ist der, der weiß, dass jeder Mensch Momente hat, in denen er seine Weisheit zum Ausdruck bringt. Auch der, der gerade verurteilt wird.

Axel Dörken Offline


Beiträge: 879


11.07.2009 18:29
#23 RE: Ich stelle mich - Tagebuch einer Einzelkandidatur antworten

Kleines und leise "Hai"!

Mensch, bin ich platt! Ich weiß nicht, ob du dir vorstellen kannst, welches Niveau so mancher Dialog hat, den ich mit meinen Mitmenschen in den letzten Tagen führe. Klra, es geht quer durch alle Nivelles, doch die meißten sind der Art, dass ich mich nicht mehr wundere, wieso die aktuellen Politiker machen können, was sie wollen.

In so fern: Klares 1:0 für Merkel und Konsorten.
So viele Bürger sind desinteressiert. So viele Bürger haben Angst eine Unterschrift zu leisten. So viele Bürger meinen, dass das eh nichts bringt, was ich mache. Usw.

Trotzdem habe ich Heute noch einmal 11 Unterschriften erhalten. So manch einer hat sich Unterschriftsblätter mitgenommen. Was draus wird, werden wir sehen. Ich bin hoffnungsmittel (für "-voll" reicht es gerade nicht).


Aktuelle Anzahl der Unterstützer 133 (von 200)!

Morgen ist Ruhetag. Hätt ich nicht gedacht, dass ich das so einrichte. Dachte, ich zöge die vollen 20 Tage durch. Doch als Einzelner kämpfe ich tatsächlich. Und dabei wollte ich nur werben. Ich kämpfe mit meiner Kraft, meiner Motivation und meiner Inspiration.

Und ich frage mich: wieso helfen wir uns untereinander nicht mehr?

Liebe Grüße
Axel

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Axel Dörken Offline


Beiträge: 879


13.07.2009 07:56
#24 RE: Ich stelle mich - Tagebuch einer Einzelkandidatur antworten

Guten Morgen!

Seitdem ich Wahlwerbung mache, geh ich früh ins Bett und stehe früh auf. Wenn ich nicht aufpasse, werd ich noch "ganz normal".

Mit Frohmut habe ich festgestellt, dass wieder die Sonne scheint! Sonn eim Herzen ist das Eine. Sonne die den Leib und alles andere wärmt und bescheint, das Andere. Am Wochenende, bei Regenwetter, empfand ich es wesentlich anstrengender Unterstützer zu finden. Aus meiner Sicht heraus logisch: Für viele ist Regenwetter gleichbedeutend mit "schlechtem" Wetter. Und so erhalten sie "schlechte" Laune. - Es denken wohl auch hier nur weniger Menschen weiter und machen sich so bewusst, wie gut das vermeintlich schlechte Wetter für uns alle ist. - Mit "schlechter" Laune bin auch ich weniger offen für Andere/s und kann daher erkennen, wieso so manch einer abgewunken hat, als ich ihn ansprach.

Um 09.00h geht es wieder los. Ich steh vor dem Arbeitsamt in Gütersloh und werde meinen Schirm wohl eher als Sonnenschirm gebrauchen können.

Drück mir bitte die Daumen und denk im Laufe des Tages freundlich oder fröhlich an mich.
So erhalte ich auch deine moralische Unterstützung.

Liebe Grüße
Axel



Nachtrag: Aktuelle Anzahl der Unterstützer 157 (von 200)! Nach 7 Info-Ständen und mit noch mindestens 7 Info-Stände voraus!

Bin gerade "´n böschen" neidisch auf andere Kandidaten, die so manch jemanden haben, der für sie Stimmen sammelt. Wie heißt es so passend: "Jeder erntet, was er selbst sät." und "Sei zufrieden mit dem, was du hast und erlebst."


Nachtrag 2: Genial, wie sich "die Lokalzeitungen" überbieten.

Am Anfang stand ein weniger umfassender Artikel über eine Spaltenbreite mit einem Portraitfoto in der "Glocke". Es folgte ein zweispaltiger und umfassenderer Artikel in der "Neuen Westfälischen". Dann, der Hammer, heute im "Westfalenblatt": Halbseitig auf der regionalen Erstseite mit "riesigem" Foto. Überschrift des Artikels: "Im Alleingang zum Mandat". Ich bin gespannt, was der Redakteur des Wochenblatts "Gütsel" bringt. Ihr Mitberwerber "GT-Info" teilte mir sinngemäß mit:"Ohne Moos nix los." - Auch eine Art freien Journalismus zu machen. Sie berichten nur, wenn sie entsprechend "geschmiert" werden. Und das wird mir gegenüber auch noch offen zugegeben. Dreist, oder?

Interessant: Noch immer hat sich kein Geschäftsmann der "BIO-/Öko-Szene" bereit erklärt mich zu unterstützen.


Wer sich bewegt, kann mehr ändern, als der, der lediglich lamentierend seinen Standpunkt, bzw. seine Position beibehält.

Axel Dörken Offline


Beiträge: 879


13.07.2009 20:36
#25 RE: Ich stelle mich - Tagebuch einer Einzelkandidatur antworten

Hai!

Ich glaube es war Gestern, als ich bei einem MdB anfragte, ob er mich darüber in Kenntnis setzen möchte, welche Aufgaben und Möglichkeiten, sprich Rechte und Pflichten, ein Kreisabgeordneter hat. - Als interessant und als bedenklich empfand ich, dass ich weder bei Wikipedia, noch bei meinem ansonsten halbstündigen Googeln irgendetwas zu diesem Thema gefunden hatte.


Na, auf jeden Fall antwortete mir ein Herr im Auftrag dieses MdB und hatte mir die an diesen Artikel angehängten PDF-Dateien (hoffe ich begehe nun keinen Hochverrat )beigefügt.


Ich lass mich überraschen, ob dir das Gleiche auffällt, wie es mir auffiel. - Ich, für meinen Teil, war überrascht, welche Rechte und Pflichten innerhalb der einen PDF-Datei lediglich behandelt wurden. Irgendwie hatte ich etwas völlig anderes beim Stellen meiner Frage im Bewusstsein...


Liebe Grüße
Axel


Nachtrag: Meine Frau war zu deisem Thema noch sehr aktiv :

http://www.bundestag.de/blickpunkt/104_S...e/0506e026.html
http://www.gabriele-groneberg.de/bundest...agsabgeordnete/
http://userpage.fu-berlin.de/~tkleber/pol2.htm
http://www.wer-weiss-was.de/theme86/article3615483.html
http://de.answers.yahoo.com/question/ind...27131900AAgA84l

Bildung ist...
Unmögliches als möglich zu erachten.

Wer sich bewegt kann mehr ändern, als der, der nur lamentiert und weiter mit sich machen lässt.

Dateianlage:
abgges.pdf
So arbeitet der Deutsche Bundestag.pdf
Axel Dörken Offline


Beiträge: 879


14.07.2009 08:15
#26 RE: Ich stelle mich - Tagebuch einer Einzelkandidatur antworten

Guten Morgen!

Es ist herrlich! Seit zwei Wochen werde ich zwischen 5.00h und 6.00h wach, döse mit geschlossenen Augen und wachem Geist vor mich so lange hin, bis ich eine zündende Idee habe, um dann kraftvoll, inspiriert und hellwach aufzustehen.

Heute morgen las ich daher auch die Mail einer Einzelkandidatin, die, wenn ich ihre Worte sinngemäß gedeutet habe, den Kopf gerade hängen lässt. Ich schrieb ihr Folgendes:

Hey, XXXXX!

Lass den Kopf nicht hängen. Heb ihn hoch und strahle in den Tag!

Wenn einer wie ich es schafft in 13 Tagen 157 Unterschriften zu sammeln, was schafft dann jemand, der in seinem Kreis aufgewachsen ist?

Auch ist es kein New-Age-Ding, wenn von "Ändere dich selbst, dann änderst du die Welt" die Rede ist. Es ist eine sinnähnliche Aussage, für die bereits Mahatma Ghandi stand und ging.

Im Westen denken wir oftmals, dass einer alleine nichts bewegen kann. Im Osten, in Asien, ist das genau umgekehrt.


Die Naturwissenschaften zeigen mittlerweile auf, dass sowohl Ghandis Aussage, als auch der asiatische Ansatz stimmen, bzw. zu stimmen scheinen. Schau dir hierzu bitte, falls du sie nicht bereits kennst, die Filme
"Bleep" (http://www.bleep.de/)und
"Intelligente Zellen" (http://www.amazon.de/Intelligente-Zellen...n/dp/3867280681)an.


Ansonsten:
Stell dir eine Sonne vor, die aus Millionen angesteckten, brennenden Kerzen besteht. Nun geht eine aus, weil sie eine andere Idee hat, für die sie sich einsetzt. Die meißten anderen in ihrer Umgebung denken sich "Wie blöd ist die denn? Was bildet die sich ein?".

Doch das morphogenetische Feld dieser Kerze erreicht irgendwo auf der Sonne eine andere Kerze, die sich durch den Mut der einen traut, auch selbst, vielleicht sogar selbst und ständig, zu denken und zu handeln, anstatt das zu glauben, was andere ihr glaubhaft machen wollen. Und auch sie geht aus. Das morphogenetische Feld der einen hat also das morphogenetische Feld der anderen erreicht und beide schwingen, da von gleicher Enegrie, gemeinsam und noch stärker.

Dieses morphogenetsiche Feld trifft auf andere. Nach und nach, scheinbar unwichtig, scheinbar kraftlos, löscht doch eine Kerze nach der anderen ihren Brand, weil sie sich für sich und für die anderen einsetzt, als einfach nur stumpf weiter nur für sich zu brennen und sich dabei zu verzehren, nur weil alle anderen das ja auch so tun.

Dafür strahlt sie jetzt. Wie die Kerze, die ihren Brand als erstes gelöscht hat. Wie die zweite Kerze auch. Wie...

Strahlen und Begeisterung stecken an! Und beginnen tut immer alles mit einer einzigen Kerze, die mit sich hat machen lassen, bzw. sich traute sich zu widersetzen, bzw. aufzustehen, obwohl alle anderen sagten: "Es hat keinen Zwecke!" oder "Träumer!".

Von denen, die das einst sagten, ist nun so manche Kerze vielleicht froh, dass er sich geirrt und du dich nicht hast von ihm weiter in Brand halten lassen, denke ich. Selbst dann, wenn er so etwas öffentlich nicht zugeben würde, schwingt sein morphogenetisches Feld mittlerweile genau so, wie das deine. Ganz einfach deshalb, weil auch er sich nicht dauerhaft über ein Naturgesetz erheben kann.

Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, wann auch er seinen Brand löscht. Er war dagegen und denk bewusst wahrscheinlich auch noch, dass er es noch immer ist. Doch unbewusst findet er deinen Mut und deinen Einsatz toll! Und damit macht er sich selber Angst. "Es darf nicht sein, was ich nicht für sinnvoll halte!" mag er denken und macht sich jetzt evtl. mit solchen Gedanken so wütend, dass er nicht bemerkt, dass er dir innerlich schon längst zustimmt.

Irgendwann wird er es jedoch bemerken. Und entweder wird er dann weiter trotzig sein, oder er wird seinen eigenen Brand so schnell und kraftvoll löschen, dass kaum einer zu glauben vermag, dass er einst dagegen war. Wer gegen ein natürliches Prinzip ist, wird immer von der Natur ausgelöscht. Egal, ob er ein Einzelene rist, oder eine ganze Art.

Die Natur ist hochintelligent. Sie rottet jeden aus, der ihr zu sehr schadet. Sie ist sogar so schlau, dass sie ihn daran mit arbeiten lässt: Atombomben anstelle von Welthungerhilfen, Abfall anstelle von Recycling, Krieg anstelle von Frieden (täglich, auch im eigenen Haus), Gegeneinander streiten anstatt sich miteinander für das gemeinsame Überleben einzusetzen, usw.

Und wenn es nicht reicht, hilft sie nach: Naturkatastrophen Hungersnöte...



Wir beide sind zwei dieser strahlenden Kerzen!

Genau wie wir alle vorher nichtangezündete Kerzen waren und uns haben von den Profiteuren - die auch zuerst nur Einer waren! - in Brand stecken lassen! Uns, unsere Herzen und Hirne, brennen oftmals nur noch für Geld und materielle Dinge. Wir selbst können unseren Brand löschen und zu strahlen anfangen und damit andere inspirieren es uns gleich zu tun.

Ich mach das. Mach weiterhin mit, wenn du die Kraft dazu hast. Hör auf, wenn du Kraft für dich selbst brauchst. Und strahle wieder, wenn du dazu wieder die Kraft hast und nutzen magst. Wer weiß, vielleicht ist es dein, evtl. sogar nur minikurzes, Flackern, was gerade dann in andere Herzen strahlt, wenn die größte der sonst strahlenden Kerzen gerade selber eine Pause braucht...



Diesen Text habe ich beim Redigieren noch umgeschrieben. Dadurch wurde er ausführlicher.

Hier hast du gerade gelesen, wieso ich das denke, meine, äußere oder mache, was ich dementsprechend zum Ausdruck bringe: Wir haben zwei Möglichkeiten: Wir ändern uns, oder wir sterben aus. Bei der zweiten Variante gibt es wieder zwei Möglichkeiten: Entweder wir vernichten uns, die Menschheit, selbst mit der massenhaften Egomanie DER EINZELNEN und dank derer Geld- und Luxusgeilheit, oder die Welt, die Natur vernichtet uns.


Umweltschutz? Lachhaft!!
Wir sind es, die wir schützen müssen! Wer von uns also der Träumer ist, wird sich unter Umständen erst zukünftig zeigen.


Und immer öfter gilt für mich:
Jeder gibt zu jeder Zeit sein Bestes. Unabhängig davon ob er selbst oder andere das auch so sehen.
Sich über Generationen weiterhin fortpflanzen ist nur für den möglich, der die Natur achtet und ihre Gesetze befolgt.

Und für so manch einen unter uns ist es noch immer wichtger viel Geld und Materielle Dinge und so genannte Schönheit zu haben, als sich mit arterhaltenden Gedanken und Prinzipien zu beschäftigen und der natürlichen, inneren Schönheit zu folgen:

Ich. Ich! ICH! ICH!! - So wird aus dem gesündesten Egoismus eine sich selbst vernichtende Egomanie.

Liebe Grüße
Axel


Nachtrag: Wenn Menschen zu Bürokraten werden.
Vor dem Arbeitsamt habe ich mich ja bereits einmal während dieser Unterstützungssuche gewundert. Heute noch einmal. Eine Dame schickte mir ein unterschriebenes Formular zu. Da jedoch darauf weder der Stempel, noch die Unterschrift standen, die darauf stehen müssen, erfuhr ich, dass es nicht erlaubt ist, dieses nichtamtliche Dokument nachträglich zu einem amtlichen Dokument zu machen. Will heißen: Nachträglich stempeln und Unterschrieben ist nicht erlaubt...

Allerdings kann das fast egal sein - wenn es nicht ebenfalls wieder die Würde des Menschen beträfe...
Aktuelle Anzahl der Unterstützer 194 (von 200)! - Noch 7 Info-Stände voraus, da ich einen noch bei einem Event erlaubt bekommen habe, zu dem ich viele Menschen erwarte, die so eine Aktion unterstützen!

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Axel Dörken Offline


Beiträge: 879


15.07.2009 07:49
#27 RE: Ich stelle mich - Tagebuch einer Einzelkandidatur antworten

Guten Morgen!

Heute könnte es so weit sein. Heute dürfte ich den 200. Unterstützer kennenlernen, der auch mit seiner Unterschrift dazu beiträgt, dass ich im September, im Kreis Gütersloh, als Alternative zu den Parteien auf dem Wahlzettel stehe.

Insgesamt waren bisher 4 von 107 Unterstützungsunterschriften ungültig. 6 Habe ich vorab bereits aussortiert, weil sie von Bürgern waren, die nicht im Kreis Gütersloh wählen dürfen und mir in der Sammlung zuerst nicht auffielen (Manchmal standen 8 Bürgerinnen und Bürger an, um zu unterschreiben, während ich weiter Informationen austeilte.)
Die von der Gemeinde aussortierten Unterstützer fallen heraus, weil sie als "nicht wahlberechtigt" gelten, da sie keine deutsche Staatsbürgerschaft haben (als ob wir BRD´ler sie hätten ).


Ich geh vorsichtshalber hoch ran und kalkuliere, dass noch weitere 10 Unterschriften für die amtliche Genehmigung ungütlig sein können. Somit hätte ich aktuell also erst 170 Unterstützer. Doch beim aktuellen Tmepo hol ich die 30 fehlenden Unterschriften in ein, max. zwei Tagen rein.

Die Aufzählung führe ich wie gewohnt weiter. Denn faktisch zählt für mich jeder Unterstützer!

Und eines fühle ich deutlich: Jeder, der mich unterstützt, ist eine moralische Bestätigung. DANKE!

Liebe Grüße
Axel


Nachtrag: Der Info-Stand für heute ist wieder gelaufen.

Aktuelle Unterstützer 216 (von 200)!
Und die Sammlung geht weiter...


Nachtrag 2: Zeitungsbericht online
Manchmal habe ich, wie der Volksmund meint, nah am Wasser gebaut. Gerade erlebe ich das wieder.
Der nachfolgend verlinkte Artikel ist so exakt das, was ich mir wünsche, dass ich "Pipi" in den Augen hatte:
http://www.guetsel.de/index.php?session=...%FCtsel&city=GT

Nachtrag 3: Am Samstag, ab ca. 11.00h, stehe ich auch vor dem Parkbad.

Wieder ein Info-Stand mehr.

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Axel Dörken Offline


Beiträge: 879


16.07.2009 07:34
#28 RE: Ich stelle mich - Tagebuch einer Einzelkandidatur antworten

Moin, moin!

Heute geht es, denke ich, richtig rund. vor dem Arbeitsamt in Gütersloh habe ich zwei Info-Stände. Einen heute vormittag von 09.00 bis 11.00h und einen weiteren heute nachmittag von 15.00 bis 17.00h.

Morgen geht es dann ruhiger zu, mit nur einem Info-Stand vor dem Arbeitsamt (09.00-11.00h).

Und ich hoffe, dass es am Samstag vor dem Parkbad (ab ca. 11.00h) noch einmal so richtig "abgeht", damit mich, in der Steigerung hierzu, am Sonntag während des Wapelbadfestes (ab 14.00h) mindestens noch weitere 100, möglichst viel mehr (!), Bürgerinnen und Bürger des Kreises Gütersloh mit Ihrer Unterschrift unterstützen.

Freundlicher Weckruf:
Steh auch du bitte auf, unterschreib bitte das Unterstützungsformular und sende es mir bitte bis zum 20.07. zu!
Je mehr wir sind, desto größer das Signal an Politiker, dass wir eine sozialere und ökologischere Politik wollen!


Wenn es dir möglich ist:
Sammle die letzten Tage noch für uns, denn dich betrifft es auch mit! Was meinst du, wieviel Menschen wir erreichen können, wenn wir alle tätiger werden?


Lass uns bitte endlich andere Menschen in die Politik wählen
, die anders denken, meinen und handeln, damit wir andere Ergebnisse erzielen! Mit "Weiter machen, wie bisher.", erhalten wir keine strukturell anderen Ergebnisse, als die bisherigen!Allerdings erhalten wir die bisherigen Ergebnisse in stärkerer Ausprägung! Denn es ändert sich immer alles. In jedem Moment. Das wußte auch Albert Einstein:

Wer im gleichen Bewusstsein den gleichen Medien die gleichen Botschaften entnimmt, kann unmöglich zu anderen Annahmen und somit auch nicht zu anderen Ergebnisse gelangen.

Wer jedoch mit der Einstellung: "Was wäre, wenn...?" vorgeht und offen ist, das scheinbar Unmögliche als möglich anzunehmen, dem werden sich andere Annahmen ergeben und der wird fortan anders denken, meinen, handeln und erleben.


Jetzt nehme ich noch ein Bad, damit ich gleich fit Unterschriften sammeln kann.

Liebe Grüße
Axel

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Axel Dörken Offline


Beiträge: 879


16.07.2009 11:16
#29 RE: Ich stelle mich - Tagebuch einer Einzelkandidatur antworten

Uff!

Heute hab eich bemerkt, wie ich mich zum Sklaven meiner Erwartungshaltung gemacht habe. Erhielt ich in den letzten Tagen stets deutlich mehr als 20 Unterschriften, so erwartete ic, dass dies auch heute so laufen würde.

Dementsprechend enttäuscht habe ich mich, als ich beim Arbeitsamt nur 4 Stimmen bekam. Während der Heimfahrt wurde ich mir dessen bewusst. Prompt erhielt ich, als ich zuhause angekommen war, einen Anruf von demjenigen aus der Sparkasse, (bei der wir Kunden sind), den wir ansprechen, wenn wir etwas zu besprechen haben, wärhedn dem er uns mitteilte, dass wir uns gerne zwei Unterschriften dort abholen können.

Der nächste Klopfer folgte jedoch auch: Ich hatte fünf Briefe an die Gemeinden gesandt. Drei davon jedoch zu gering frankiert (ohne es zu merken). Klar, jetzt lagen sie wieder in meinem Postfach.

Ich seh es positiv: Da nehm ich den Wink an, fahr persönlich hin und freue mich, zu erleben, was zu erleben ist.

Aktuelle Anzahl der Unterstrützer 222 (von 200)! Und es geht weiter...

Liebe Grüße
Axel


Nachtrag: Wieder eine Unterschrift mehr.


Aktuelle Anzahl der Unterstrützer 223 (von 200)! Und es geht weiter...

Und noch eine.
Aktuelle Anzahl der Unterstrützer 224 (von 200)! Und es geht weiter...


Und noch drei.
Aktuelle Anzahl der Unterstrützer 227 (von 200)! Und es geht weiter...




Bildung ist...
Unmögliches als möglich zu erachten.

Wer sich bewegt kann mehr ändern, als der, der nur lamentiert und weiter mit sich machen lässt.

Axel Dörken Offline


Beiträge: 879


16.07.2009 13:18
#30 RE: Ich stelle mich - Tagebuch einer Einzelkandidatur antworten

Hai!

Mir wurde gerade bewusst, dass es dich interessieren könnte, wie mein täglicher Abnlauf gegleidert ist. Soeben schrieb ich das einem Freund:

"Morgens gegen 5.30h wach. Da gehen die Gedanken los. Gegen 6.00 oder 6.30h aufstehen und am PC die Datenlage checken. Gegen 7.45h kurze Meditation. 8.15h Auto beladen und abfahren zum Arbeitsamt. 9.00-11.00h Info-Stand. Bis 12.00h zur Gemeinde Unterschriften einreichen. Evtl. im Anschluss zum Kreis, beglaubigte Unterschriften vorlegen.

Mittags dann wieder am PC schauen, was es Neues gibt und Telefonate erledigen. Wenn mögliche eine halbe Stunde hinlegen und dösen (Fische im Aquarium anschauen tut´s auch.) Herummfahren und neue Infostände erbitten.

14.15h wieder Abfahrt zum Arbeitsamt. 15.00 - 15.30h (heute bis 17.00h) Info-Stand beim Arbeitsamt. Kurz Zeit mit Beate teilen und nachhaken, wie es ihr und den in ihrem Bauch heranwachsenden Kindern geht. 18.00h Pause einlegen, um gemeinsam zu essen. Möglichst eine Stunde im Wald spazieren gehen.

Danach geht es wieder an den PC.

Um 20.00h Märchen-Stunde: Nachrichten im Fernsehen. Dann wieder bis gegen 22.00h arbeiten. Wobei diese Arbeit, wie den ganzen Tag auch, stets von Gesprächen mit meiner Frau unterbrochen ist. Das muss für uns sein! Und das werde ich beibehalten. egal wer auf mich zukommt und was er auch immer bittet oder verlangt. Menschlichkeit fängt bei mir selbst an.

Wer für andere da sein will, tut gut daran seine Beziehung zu sich und seinen Lieben zu pflegen. Was nutzt es 80 Stud. die Woche zu arbeiten, wenn dahinter kein gesundes Leben steht? Da Arbeite ich lieber zwischen 40 und 60 Stunden und genieße das Leben. Vorteil: wer freudig arbeitet, leiste in kürzerer Zeit oftmals mehr, als der, der viel und lange, aber unter Streß arbeitet."


Um spätestens 22.00h geht es dann ins Bett. Manchmal schaffe ich es dann noch etwas zu lesen. doch meißt schlafen wir zwei aneinander gekuschelt (wenn es weniger warm ist) oder uns an den Händen haltend ein.

Tja, so sieht´s aus. Ich empfinde das als super interessant und belebend, wie auch bewegend.

Liebe Grüße
Axel


Nachtrag: Faszinierend, wieviel Menschen Angst haben ihre Kontaktdaten bekannt zu geben, bzw. ihre Unterschrift zu leisten. Soweit haben wir alle es in diesem Land kommen lassen...

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Unmögliches als möglich zu erachten.

Wer sich bewegt kann mehr ändern, als der, der nur lamentiert und weiter mit sich machen lässt.

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