Auf dem Weg stetig achtsamer und bewusster zu sein
Dieses Forum kann dabei behilfich sein, dass wir uns darin üben. Wenn wir vom Trennenden ab- und uns den Geimeinsamkeiten zuwenden, erleben wir andere Erlebnisse. Ich wünsche mir, dass wir uns hier in Augenhöhe begegnen und frei von Tabus mit den aufkommenden Themen befassen. Auf, dass wir uns auch hier zur Erkenntnis motivieren, dass die Änderung der eigenen Gedanken, Meinungen, Bewertungen und Handlungen nachhaltigere Zufriedenheit generiert, als der Versuch der Änderung der Gedanken, Meinungen, Bewertungen und Handlungen Anderer. Vielleicht erkennen auch hier mehr Menschen, dass nicht Worte beleidigen, sondern, dass sich jeder - durch die eigene Interpretation der Worte eines anderen - selbst beleidigt. Ich wünsche mir, dass wir auch hier bewusster, geduldiger, ursächlicher, uns selbst und auch anderen Antworten geben/anbieten, wie auch selbständiger mit unserem Denken, Fühlen und Handeln und dem Denken, Fühlen und Handeln Anderer umgehen.
So. Politisch ist Vieles in trockenen Tüchern (Die Demo zum Thema "Volksentscheide ins Grundgesetz", am 05.08.09, von 11.00 bis 16.00, auf dem Berliner Platz in Gütersloh, ist offiziell genehmigt).
Anderes wird aktuell noch getrocknet, denke ich (Krönungsaktion in Gütersloh).
Und da ich aufgrund eines Mißgeschicks beim Providerwechsels - es kann zu vorübergehender Unerreichbarkeit der Seite http://www.adiko.eu kommen.) - eh aktuell keine eMails empfangen kann, orientiere ich mich entsprechend, besinne mich auf meine aktuell mäßige Fitness und gehe schwimmen, um fitter (und vielleicht auch wieder etwas schlanker? ) zu werden.
Synchronizitäten des Lebens. Ich liebe sie!
Das heutige Wetter ist zwar nicht sonderlich einladend, doch was soll´s. Es ist trocken. Das Wasser ist temperiert und außerhalb des Wassers möchte ich mich unbekleidet nicht aufhalten. - Es sei denn, die Sonne kommt doch noch heraus.
Und da ich eh kein Urlaubsmensch bin, - weil ich täglich überwiegend Dinge mache, die ich gerne mache - nehm ich gleich noch ein Buch, ein paar Sudoko-Rätsel, Fruchtriegel und energetisiertes Wasser, um es mir, wohl bemerkt bei dem Wetter bekleidet, auf der Schwimmbadwiese gemütlich zu machen.
Ergo: Genieß auch du den aktuellen Moment. Es ist der einzige, der jetzt zählt.
Liebe Grüße Axel
Nachtrag: Frisch gestärkt geht es nun weiter. Das Schwimmen tat so etwas von gut! Wobei ich kleinlaut zugebe, dass meine Kondition ärger "gelitten" hat, als ich dachte. Das Hilfreiche darin: Die Erkenntnis, dass ich ab sofort und für die nächste Zeit erst einmal wieder alle zwei Tage meine 1000m schwimme. Danach sehe ich weiter.
Politisch Wir haben hier im Kreis Gütersloh zwei Parteien, die auch faktisch für den Bürger da sind. Zum einen ist das die BfGT (Bürger für Gütersloh), mit Frontmann Nobby Morkes, und zum anderen ist das die UWG (Unabhängige Wählergemeinschaft), mit Frontmann Peter Kalley.
Beide rief ich soeben an, um sie von der Aktion am 05.08.09 (Mehr Demokratie, Volksentscheide ins Grundgesetz) in Kenntnis zu setzen und sie zu bitten auch daran teilzunehmen. Nobby habe ich erreicht und er ist mit von der Partie. Peter habe ich auf den AB gesprochen. Hoffe doch sehr, dass auch er dabei ist. Bürger aus dem Volk für Bürgerinnen und Bürger des Volkes. So wird souverän Politik gemacht.
Viele Einzelne Bürgerinnen und Bürger sind aufgewacht. Und sie wecken täglich immer mehr. Für eine Politik aus dem Volk und für das Volk. Und zwar mehr als nur dem Namen nach!
Nachtrag 2: Peter kommt auch. - Im Übrigen sind natürlich alle anderen Vertreter der Parteien eingeladen worden am 05.08.09, zumindest zur Pressekonferenz (11.00h) anwesend zu sein. Bis auf Heiner Kollmeyer, CDU - das ist der, der mit den "Püfferchen" wirbt - haben alle zugesagt (Heiner ist terminlich anderweitig eingebunden).
Ich lass mich überraschen, wer schon zwischendurch geht, wer sich bis zum Ende des Info-Standes für den Volksentscheid ins Grundgesetz einbringt, und wer sich auch nach dem Info-Stand weiter für dieses Thema einbringt.
Wie gehabt: Die CDU hat sich gegen Volksentscheide auf Bundesebene entschieden, obwohl ihre Wähler zu 65% für Volksentscheide sind.
Das dürfte alles in allem auch bei diesem Thema eine interessante Wahl werden.
Und wie war das noch mit dem BGE? Fast alle großen Parteien - außer die SPD (!) - haben bereits ein BGE-Modell vorgelegt. AUßER der SPD? - Wieso tragen die das "S" eingentlich noch in ihrer Abkürzung? Steht das "S" etwa nicht mehr für "sozial", sondern seit längerem schon für "stocktaub und - blind"? Wobei ich jedem faktisch so genannten Stocktauben und Stockblinden mehr genutzte Fähigkeiten einräume, als ich es bei den meißten Politikern der SPD zur Zeit ausmache.
Bildung ist... Unmögliches als möglich zu erachten.
Wer sich bewegt kann mehr ändern, als der, der nur lamentiert und weiter mit sich machen lässt.
Mensch, bin schon seit 7.00h auf den Beinen und nehme mir erst jetzt die Zeit hier zu schreiben.
Die zweite Spende ist eingegangen! Satte 20 € von Britta S. - Danke sehr, liebe Britta!
Noch einmal für alle: Icvh erwarte keine große Spende! Ich erwarte nicht einmal eine kleine Spende. Was ich mir erhoffe, ist, dass jeder, der dies liest wenigstens 1 € spendet. Den Betrtag sollte doch wohl jeder erübrigen können, oder?
Wenn du dich nicht angesprochen und also inspiriert fühlst, mich mit einem solchen oder einem anderen Betrag zu unterstützen, wie wollen wir dann das Ziel erreichen, dass ein BGE von 1000,00 € pro Person von denen unterstützt wird, die genug haben und es sich leisten könnten? Wenn du hier Egoismus, mangelhaftes denken und umsetzen vorlebst, wird deine Ernte in der Sache auch Egoismus, mangelhaftes Denken und umsetzen sein. Das beduetet, dass es dir erheblich schwerer fallen wird andere für das BGE zu gewinnen, als wenn du es authentisch vorlebst!
Wenn wir selbst nicht spenden (1 € reicht!), dann ist die Zeit für ein BGE eindeutig noch nicht gekommen. Wenn ich nicht dich und noch jemanden und du nicht wenigstens zwei weitere Menschen motivieren kannst meinem Beispiel auch nur im Kleinsten zu folgen - Wie eingangs erwähnt, haben meine Frau und ich 300,00 € investiert und damit auf Manches verzichtet, weil wir dafür sind, dass das BGE, wie auch die Mitbestimmung schon jetzt politisch intensiver angesprochen wird. - sind wir von der Einführung eines BGE´s noch Jahre entfernt.
Wie soll eine Gesellschaft bereit für ein BGE sein, - was eine weitaus größere Umverteilung beinhaltet - wenn du und ich nicht EIN MAL bereit sind ein paar Euro dafür zu spenden, dass ich mich mehr für das BGE einsetzen kann, als ich es bisher schon mache und wir nicht ZWEI MAL so intensiv dafür werben es uns gleich zun tun, dass andere unserem Beipsiel folgen?!
Kein Geld, hat in Deutschland keiner! - Die Frage ist, wieviel bist du von deinem Geld bereit abzugeben? Wir ernten was wir sähen. Denk bitte daran!
Das BGE denken zu können, bedeutet die Struktur des BGE (Umverteilung von jenen die haben zu jenen die brauchen) begriffen/erfasst zu haben!
Liebe Grüße Axel
Bildung ist... Unmögliches als möglich zu erachten.
Wer sich bewegt kann mehr ändern, als der, der nur lamentiert und weiter mit sich machen lässt.
Heute Nacht haben uns eine Mücke und - interessanterweise - auch eine Fliege auf Trab gehalten. Hinzu kam das Übliche: Menschen, die meinen nachts in Ortschaften mit hochbeschleunigenden Motoren fahren zu müssen. Und da wir Ferienzeit haben, sind das mehr als außerhalb der Ferienzeit.
Demnach waren wir beide heute morgen weniger fit als sonst. Tja, so hängt eben die Tagesleistung auch von der nächtlichen Regenerationsarbeit ab. Da sage noch einmal jemand Ausruhen sei keine Arbeit. Für den Körper und den Geist schon. - Arbeite doch einmal daran, nur ein paar Minuten, dass du an absolut nichts denkst. So kannst du z.B. erleben, was für eine Arbeit Meditation (u.a.: Nicht-denken lernen, sich als reine Energie spüren lernen) in Perfektion ist.
Gut gelaunt war ich, als ich die Augen endlich so aufschlug, dass sie auch aufblieben und ich die strahlende Sonne erblickte. Hatte es doch heute nacht noch deutlich hörbar geregnet. Na, da steht meinem heutigen Besuch im Freibad nichts im Weg. Gestern spürte ich noch ganz schön ordentlich diverse Muskelkatzen. Ein Kater hier, einer dort...
Mal sehen, was ich Heute politisch erlebe. Mehr Einsatz für ein Grundeinkommen? Hört bei Geld die Freundschaft zum Grundeinkommen auch heute bei den meißten, die das hier lesen wieder auf? Ich hoffe, es hat sich ein Bewusstseinswandel eingestellt. Deutlich genug sind meine Worte sicherlich gewesen. Jetzt liegt es an dir.
Liebe Grüße Axel
Nachtrag:Wenn ich mir ansehe, wie sich mein Leben zu früher gewandelt hat, stelle ich fest, dass ich vieles ganz anders andgehe, als früher. Hörte ich z.B. früher bei jeder Gelegenheit Musik, so läuft sie Heute so gut wie gar nicht mehr. Es sei denn, ich möchte bewusst Musik hören.
Stattdessen denke ich bewusster, als früher. "Mehr" ist wohl nicht drin, da jeder Mensch pro Tag 60.000 Gedanken haben soll. Bewusster zu denken bringt es in meinem Fall mit sich, dass ich auch mehr Zeit mit Denken ausfülle. Besonders intensiv merke ich das, wenn ich über etwas schreibe. Für einen zweiseitiger Artikel in meinem Tagebuch brauche ich gut und gerne ein bis zwei Stunden. Schreiben, nachlesen, ändern, Korrekturlesen (wobei ich da oftmals noch Schreibfehler übersehe). Manche Einträüge haben sechs Seiten. Wenige sogar 10. Dafür brauche ich viel Zeit. Zeit die ich habe, weil die meißte Produktionsarbeit heute von Maschinen erledigt wird. - Maschinen nahmen vielen von uns die Erwerbsarbeit weg. Danke! Maschinen befreien uns von Arbeit, damit an Stelle der Freizeit, die Freiheit stehen kann. Die Freiheit nutze ich, um überwiegend das tun und lassen zu können, was ich will! Das könntest du auch...
Bewusstes Denken braucht Zeit und Übung Es wundert mich folglich nicht, dass so wenig Mensche ihre Zeit mit bewusstem Denken ausfüllen. Sieben bis acht Stunden Erwerbsarbeit... Dann noch in einem Job, der überwiegend wegen der Kohle gemacht wird... Dann der Frustausgleich dafür (Konsum, Freizeitstress). Zusätzlich noch das gewohnte Frust-Denk-Karussell... - Da hält sich so manch jemand von seiner bewussten Denkarbeit ab, nur weil er Geld einnehmen, nix verpassen und sich auch noch lieber Sorgen machen will, als hoffnungsvoll in den Tag zu blicken.
Ich denke, dass auch dies dazu führt, dass so viele Menschen andere als die bekannten Denkansätze, Meinungen, Methoden und Systeme erst einmal ablehnen. Wer sich keine Zeit nimmt Neues, Anderes nicht nur "anzudenken", also nur zu überfliegen, - wie es Heute, scheint mir, viele machen (Keine Zeit, keine Zeit!) - sondern sich Situationen, Dinge, unbewusste und bewusste Gedanken, unbewusste und bewusste Meinung, wie auch unbewusste und bewusste Verhaltensweisen tatsächlich auch so lange "durch den Kopf gehen" zu lassen, wer sich dafrü nicht die Zeit nimmt, dass er/sie den Nutzen von Neuem und Aderem erkennt, der wird oftmals weiter frustriert und sorgenvoll leben.
Die Schnellebigkeit ablegen zu können, fällt bereits manchem schwer und wird von anderen sogar als "unmöglich" empfunden. Unmöglich? Stell dir vor, du hättest ein Grundeinkommen. Ein Bedingugnsloses Grundeinkommen.
Du würdest, weil du ein Mensch bist bereits am in Deutschland erwirtschafteten Gewinn teilhaben können. So sehr, dass du über die Runden kommst und sogar noch am kulturellen Leben (Schwimmbad, Kino, Theater, Kneipen-, vieleicht sogar Restaurantbesuche, Tätigkeit im Ehrenamt, etc.) teilhaben kannst.
Würdest du dich auch dann, wenn du ein BGE bekämst, weiter "stressen lassen" / selber stressen? Oder würdest du dem einen oder anderen öfter einmal sagen: "Ganz ruhig Brauner! Wir sind hier nicht bei der (Erwerbs-)Arbeit. Wir sind hier in der Freiheit. Und da genieße ich, das zu tun, woran ich interessiert bin und es so zu tun, wie ich es machen möchte."
Würdest du dann wirklich nicht mehr Arbeiten gehen? Du würdest vielelicht weniger arbeiten. Vielleicht sogar mehr, weil deine Arbeit dir jetzt Spaß macht. Auf die faule Haut legen? Klart, wieso auch nicht. Ausruhen.
Doch nach ein paar Monaten, glaueb mir, ich habe es mehrfach (als Erwerbsarbeitsloser, nach einem Unfall, etc.) erlebt, wirst du tätig sein wollen. Du würdest, mindestns die selbst, nützlich sein wollen.
Hinzukommt, dass sich die Mehrheit der Bevölkerung noch immer für Urlaube, Luxusartikel, Reisen, bzw. "für etwas mehr" interessieren wird. Allerdings würden sie nun aussuchen, wo sie was arbeiten würden. Arbeiten innerhalb eines miesen Arbeitsklimas? Nö, nicht mit mir. Weniger soziale Umstände fördern? Nö, nicht mit mir. Die Natur ausbeuten? Nö, auch das ohne mich. Auch mal arbeiten, wenn´s keine Kohle dafür gibt? Für ´nen guten Zewck? Klar. Gerne, wenn es mir Spaß macht!
Ok. Die Arbeitgeber würden, so du ein BGE bekommst, nicht mehr so viel Lohn zahlen. Das wäre ja auch in Ordnung. In anderen Jobs würden sie mehr zahlen müssen, weil die Arbeit nicht jeder freiwillig machen würde. Außerdem würden sich vielleicht mehr Menschen trauen, sich mit dem was sie bewegt selbständig zu machen. Sich selbständig zu machen wäre auch nicht mehr so risikoreich, weil weniger Geld dafür gebraucht wird, - Zumindest dann, wenn Angestellte benötigt werden. - um sich selbständig machen zu können. Und wenn es nicht geklappt hat? War es einen Versuch wert. Versuch macht kluch, oder? Und du hättest, sogar wenn du insolvent wärst, ein BFE!
"Das Bedingungslose Grundeinkommen denken zu können." - dieser Satz beinhaltet wesentlich mehr, als sich so manch jemand bewusst ist, der sich weniger Zeit nimmt. Das BGe denken zu können beinhaltet auch, sich die Zeit zu nehmen, um über diesen Satz ausführlich nachzudenken. - Da haben sogar jene eine Aufgabe mit, die beruflich denken. Ich habe Antroposophen kennengelernt und auch Waldorfschullehrer, die vorlebten, dass sie nicht begriffen haben, was ein BGE über das BGE hinaus bedeutet, obwohl sie sich für ein BGE einsetzten. Das ist völlig normal. Wer sich nicht genug Zeit nimmt, kann so etwas eher selten begreifen!
Und so lange Konsumwünsche und der Wunsch nach dem Erhalt des Lebensstandards uns wichtiger sind, als uns einmal länger dem Gedanken zuzuwenden, wie dieses System weiterhin funktionieren soll, - wo doch der Sinn von Wirtschaften der Abbauch von Abreitsplätzen bedeutet - werden sich weniger Menschen finden, die sich die Zeit nehmen, um ausführlich zu denken, sondern sich noch immer -und immer mehr? - überwiedend die Zeit nehmen, sich ausführlich ausnutzen zu lasssen und sich selbst, mit ihren eigenen Gedanken und Meinungen den tag zu vermiesen. Und so lange wir die, die die Zeit haben, mit weniger Sinnvollem - wie Gänge zu einem Amt (Womit jeder Staatsangehörige bereits gegen das Grundgesetz verstößt, wenn er so etwas einfordert!) oder ABM´s, Ein-Euro-Jobs oder Praktikas - vom Denken und von dem abhalten, wozu sie sich berufen fühlen...
Wie sollen sie da für die Gesellschaft nützlich sein?
Lassen wir doch jeden das machen, was er gerne macht! Was meinst du, wer wird eine qualitativ höherwertige Arbeit leisten: Jemand der seine Arbeit macht, um "Kohle" zu bekommen, oder jemand er seine Arbeit macht, weil er sie gerne macht?
83% der Arbeitnehmer in Deutschland sind mit ihrer Arbeit so unzufrieden, dass sie sie, mindetsens temporär, ungern machen. - Allerdings sind sie noch zufrieden genug, um an ihrer Situation nichts zu ändern. Die meißten reden sich übrigens damit heraus, dass sie nichts ändern können! Jeder hat immer eine Wahl. Doch die Konsequenz(en) zu tragen (und evtl. den Lebensstandard zu reduzieren), dass trauen sich viele nicht! deswegen die Ausrede, von wegen "Ich kann nichts ändern."
8.000.000 Erwerbsarbeitslose hatten wir schon zuvor (Würden wir mit den Regeln messen, mit denen noch vor 20 Jahren gemessen wurde!). 8.000.000 Menschen, die sofort das tun könnten, was sie wollten! 8.000.000 Menschen die sofort ein qualitativ höherwertige Arbeit leisten könnten, als sie es aktuell machen!
Ca. 33.000.000 Millionen Menschen sind in der BRD mit einer Erwerbsarbeit tätig, dank der sie sich und ihre Familien ernähren können. - Was würden diese 33.000.000 leisten können, wenn sie das machten, was sie wollten?
Mindestens die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger in der BRD wären demnach in der Lage weitaus mehr zu leisten, als sie es aktuell machen! Faktisch würde wohl fast jeder eine andere Beteiligung an der Gesellschaft zum Ausdruck bringen. Eine Gesellschaft, die keine Almosen verteilt, sondern tatsächlich nennenswert hilft, hat weniger Menschen zu befürchten, die sie schädigen. Mehr Menschen leisten gerne, wenn sie sehen, dass sie geachtet und ihre Leistung angenommen wird.
49.000.000 Menschen sind in der BRD bereits Heute vom Einkommen von 33.000.000 Menschen abhängig! Und es werden, dem Prinzip des Wirtsachaftens folgend, von Tag zu Tag mehr. Und da wollen wir weiterhin daran festhalten, dass unsere Sozialangebote von denen bezahlt werden, die einer Erwerbsarbeit nachgehen? Das wäre dumm! Es wird Zeit, dass wir die Arbeit besteuern, die von Machinen gemacht wird, damit nicht der einzelne Unternehmer reicher wird - und sich nicht mehr vor der Verantwortung drückt, wenn er gefragt ist (siehe Frau Schickedanz und Frau Schäffler) - sondern die Gesellschaft!
95% des Geldes weltweit wird in Geld investiert. Und dieses Geld haben 2% der Menschen (wie eben auch Frau Schäffler und Frau Schickedanz)! Doch Geld sollte allen dienen und nicht nur ein paar wenigen, oder? Nur 5% des Geldes wird in den Menschen, bzw. in die Natur investiert. Eine der zentralen FRagen ist es also: "Wie schaffen wir es, dass nur ein paar Prozent des Geldes, was in Geld investiert wird, zukünftig in Mensch und Natur investiert werden?"
Ganz einfach, in dem wir mindestens eine Börsenumsatzsteuer einführen (Schon 0,1% würden zu einer weltweiten Einnahme von 300.000.000 € führen) und auch Großunternehmen dazu verpflichten mit ihrem Privatvermögen zu haften. Letzteres schaffen wir, wenn wir die GmbH aufhöben (Wieso muß ein sich hinter einer GmbH versteckender Unternehmer nicht haften, wenn jeder Kleinunternehmer und jeder Privatmann voll haftet?)
Einführen könnten wir auch, dass der, der ins Gemeinwohl investiert, mehr Zinsen bekommt, als der der in Geld investiert.
Mensch! Lass uns Geld-in-Geld-Anlagen abschaffen! Wir würden das Geldaufkommen, dass in Mensch und Natur investiert wird fluten!
Was so ein Besuch im Schwimmbad, was Ruhe und Zufriedenheit, für Gedanken freisetzen... Ach ja, ich vergass: Als Hausmann mit einer Nebenerwerbstätigkeit bin ich kein würdiger politischer Vertreter für das Volk.
Wie soll denn der würdige Vertreter aussehen? Soll das einer der 83% der Arbeitnehmer sein, die unzufrieden mit ihrem Leben, aber zu bequem sind, etwas daran zu ändern? Oder der, der die Gewinne von Geld-in-Geld-Anlagen ausbauen will? Soll das, wie scheinbar so oft, jemand sein, der sich die Taschen auf Kosten anderer vollstopft?
Wäre vielleicht doch jemand sinnvoller dafür geeignet, der anders tickt, als jene, die bisher "Politik machen"? Jemand der gerne auf Konsum verzichtet, um dem Gemeinwohl mit dem zu dienen, was er kann? Ein Denker? Jemand, der Lösungen da findet, wo sie andere nicht einmal vermuten?
93 Millionen Stunden werden in der BRd jährlich im Ehrenamt geleistet. Nicht einmal die Hälfte, 46 Millionen Stunden, werden innerhalb der BRD hingegen in der Erwerbsarbeit verbracht. - Bedenke das bitte, bevor du beim nächsten Mal sagen willst: "Die meißten Menschen würden faul zu Hause bleiben, wenn sie ein BGE bezögen." Kein Mensch ist, faktisch gesehen, faul. Selbst wenn er nichts zu tun scheint, denkt er. Und während er denkt, regeneriert zum einen sein Körper und zum anderen wissen wir nicht, ob DIE Lösung für die Menschheit vielleicht auch von einem Menschen gefunden wird,d er seine Zeit mehrheitlich mit Computerspielen verbringt. Oder kennst du jede Lösung von allem?
Ruhephasen gehören für eine Leistungsgesellschaft zwingend dazu! Wer das außer acht lässt, wird krank. wer das länger außer acht läßt, wird chronisch krank. wer das zu lange außer acht läßt, stirbt an seiner Krankheit.
Das zu tun, was in dir ruft, ist das Prinzip der überlebenden Natur! Wieder so ein Satz, der nicht einfach zu begreifen ist, stimmt´s?
Nimm dir Zeit für dich! Nimm dir Zeit zum Denken! Nimm dir Zeit für andere! Denk nicht nur nach! Denk quer, denk vor, denk mit! Alles das ist sinnvoller, als einfach weiter zu machen, wie bisher, denke ich.
Liebe Grüße Axel
Bildung ist... Unmögliches als möglich zu erachten.
Wer sich bewegt kann mehr ändern, als der, der nur lamentiert und weiter mit sich machen lässt.
Heute wird es amtlich. Um 10.00h findet Heute die 1. Sitzung des Kreiswahlausschusses des Wahlkreises 132 (Kreis Gütersloh) statt. Während dieser wird der Kreiswahlvorschlag "Mitbestimmung - Grundeinkommen" entweder amtlich bestätigt oder eben auch amtlich abgelehnt.
Obwohl ich, dank der Unterstützung so mancher Bürgerinnen und Bürger des Kreises Gütersloh, sämtliche formellen Hürden gemeistert habe, könnte es noch sein, dass der Kreiswahlvorschlag abgelehnt wird, glaube ich. Ich stelle mir vor, dass das der Fall ist, wenn sich der Mensch, der hinter dem Kreiswahlvorschlag steht, antidemokratisch, vielleicht auch strafauffällig hervorgetan hat.
Schau´n wir mal.
"Heute ist ein Tag zum Halbgötter zeugen.", das war eine typische Formulierung meines Jugenfreundes Alex, wie er sie früher formuliert hat. Na, da wird es wohl entsprechend laufen.
Liebe Grüße Axel
P.S.: Der vierte Tag ohne die Möglichkeit eingehende Mails auf meinem Mail-Account einzusehen und selber Mails zu schreiben. Faszinierend: Ich komme erstaunlich gut damit zurecht...
Nachtrag: So. Nun ist es auch offiziell. "Mitbestimmung - Grundeinkommen" steht auf der NRW-Landesliste für die Bundestgaswahlen. Voraussichtlich auf Platz 20, u.U. auch auf Platz 19 (da die auf Platz 13 befindliche Partei u.U. wieder herausgenommen wird).
Diese Meldung ghet Heute auch an die Presse heraus.
Ich lasse mich überraschen, wer es sonst nopch alles geschafft hat!
Geniale Idee, dieses Abgeordnetenwatch, oder? - Wußtest du, dass Angela Merkel nicht einmal eine Frage eines Bürgers/einer Bürgerin beantwortet hat? Die Kanzlerin schert sich nicht darum, was der Bürger/die Bürgerin sie fragt. Und trotzdem ist sie so beliebt?! "Eine Blinde unter Blinden." ist die einzige Metapher die mir dazu einfällt.
Nachtrag 3: Wahlplakat (Siehe Anhang)an die Tatsache angepasst, dass ein Wahlplakat im Schnitt nur eine Sekunde wahrgenommen wird.
Bildung ist... Unmögliches als möglich zu erachten.
Wer sich bewegt kann mehr ändern, als der, der nur lamentiert und weiter mit sich machen lässt.
Bitt lest euch den nachfolgenden Text durch und fragt euch, ob ihr mich - und somit auch zumindest Volker Stöckel, wie auch evtl alle anderen Einzelkandidaten zur Bundestagswahl - in dieser Sache unterstützen möchtet:
Ich möchte nicht glauben, was ich Heute erlebt habe, als ich zwei Telefonate führte. Das Erlebte fasse ich so in Worte:
Ohne Moos nix los
Groß war meine Freude, als ich las, dass ich mich als Einzelkandidat auch bei Abgeordnetenwatch.de eintragen kann.
Groß war auch die Überraschung, als ich erfuhr, dass bei Abgeordnetenwatch nur jene Kandidaten mit Bild und näheren Hinweisen zur Person benannt werden, die es sich leisten können 200,00 € dafür zu bezahlen. Eine Leistung, die ein durchschnittliches Forum gratis zur Verfügung stellt, lässt sich ein gemeinnütziger Verein teuer bezahlen?
Das Argument: Wir binden diejenigen in die Finanzierung mit ein, die unsere Dienstleistung (Werbung) nutzen möchten.
Prinzipiell nachvollziehbar. Wenn Abgeordnetenwatch.de eine kommerzielles Unternehmen wäre. Doch als gemeinnütziger Verein möchte der Vorstand es einem Einzelkandidaten wie mir auch auf persönliche Nachfrage nicht ermöglichen, dass er ein Bild von mir gratis einstellt?
Auf Schulden wurde ich hingewiesen und fragte nach, wieviel Schulden er mehr machen würde, wenn er mir die üblichen Leisitungen antsatt für 200,00 € für 20,00 € geben würde? Es folgten Ausflüchte, die am Thema vorbeigehen.
Ich glaube ja, dass ihm gerade 20,00 € entgangen sind, die er zum Schuldenabbau hätt einsetzen können.
Bereits vorab erhielt ich am Telefon von einem anderen Herrn auf meine Nachfrage, - ob es eine außergewöhnliche Regelung für Einzelkandidaten geben könne, die sich diese Summen nicht leisten können - dass Abgeordnetenwatch.de ein gemeinnütziger Verein sei und dass dieser nicht anders zu finanzieren sei, als wenn jeder, der dort gelistet ist und ein Bild von sich und einen Link zu seiner Homepage präsentieren will 200,00 € bezahlt.
Was ich bei diesem Gespräch auch noch zu hören bekam: "Für einen Betrag von 20,00 € dürfte ich meine Zeit an Sie nicht verschwenden und müßte mich anderen KUNDEN zuwenden."
Aha.
Sinnvolle Aufmerksammachung bei Abgeordnetenwatch.de nur gegen Geld Was ist denn das für eine Gemeinnützigkeit? Worauf sie fußt erfuhr ich auch während des ersten Telefonates: "Wenn Sie sich nicht einmal die 200,00 € leisten können, sieht es für ihre Wahl ja schlecht aus." sagte mir dort ein junger Mann am Telefon.
Mir kippte der Kiefer nach unten. Glaubten diese - vom Bewusstseinsstand wohl passend als Jüngelchen zu bezeichnende - Menschen ernsthaft, dass nur jene Menschen erfolgreich Politik machen können (bei Abgeordnetenwatch.de dürfen), die über genug Geld, oder über Kontakte zu Menschen die genug Geld haben, verfügen?
Und ich dachte, die Mauer sei gefallen, weil das Volk (Menschen die mitunter weniger als meine Frau un dich zum Leben hatten) sich erhoben hat...
Allerdings: Genau weil selbst in solchen so genannten gemeinnützigen Vereinen, wie Abgeordnetenwatch.de, solche unbedarften Aussagen selbst von einem Vorstandsmitglied getroffen werden, - und weil viele unbedachte Menschen in der BRD in den letzten Jahren so gedacht haben, wie es beide Gesprächspartner zum Ausdruck gebracht haben - haben wir diese politische und wirtschaftliche, wie auch gesellschaftliche Gesamtsituation, oder?
Ich freue mich, wenn bei Abgeordnetenwatch.de aufgewacht wird und Einzelkandidaten (die für das Allgemeinwohl persönliche finanzielle Nachteile in Kauf nehmen) eine Ausnahmeregelung erhalten, nach denen sie, z.B. zu 10% des ansonsten geforderten Preises eine Leistung erhalten, die sie auf jedem durchschnittlichen gewerblichenForum bereits gratis erhalten.
Gemeinnutz... Wenn es nicht so stumpfsinnig wäre, würde ich über so viel Dreistigkeit lachen.
Gemeinnutz bedeutet in diesem Fall für mich: Gleiche Möglichkeiten für alle! Und nicht für jene, die das Geld dafür haben. Meine ich.
Änderung: Bitte leitet diese Information an so viele Menschen wie möglich weiter.Ich habe die Presse bereits informiert.Ob sie nun sich für eine Gleichberechtigung an Stelle einer Gleichmacherei (bei Abgeordnetenwatch) einsetzt, wird sich zeigen.
Nachdem ich mich nun wieder beruhigt habe, bitte ich euch an Stelle einer Protestnote eine freundliche Mail an Abgeordnetenwatch zu schreiben. Ganz einfach deswegen, weil miteinander hilfreicher ist, als gegeneinander :service@abgeordnetenwatch.de
Ganz klar ist für mich: Abgeordnetenwatch leistet durchaus eine gemeinnützige Arbeit. allerdings geht es, wie immer, noch gemeinnütziger.
Liebe Grüße
Axel
Nachtrag: Gregor Hackmack von Abgeordnetenwatch hat sich freundlicherweise auf einen ähnlichen Beitrag von mit gemeldet. Schau dir gerne den nun stattfindenden Dialog (Kommentare) an, die aufgrund meines öffentlichen Beitrags erschienen sind.: http://www.adiko.eu/tagebuch/article-124...html#jff826fe48
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Wer sich bewegt kann mehr ändern, als der, der nur lamentiert und weiter mit sich machen lässt.
Wie ich Gestern festgestellt habe beinhaltet ein öffentliches Bekenntnis zu einer Meinung auch, dass sich Menschen von einem abwenden Dass ich mir nicht nur Freunde mache war mir bewusst, dass sich jedoch auch solche von mir abwenden, die ich als Wegbegleiter gewähtn habe, alos jene, von denen ich glaubte, dass wir die gleichen Ziele haben, hat mich getroffen.
Was ich als wichtig erachte ist, dass bei aller Kritik, nicht gleich das Kind mit dem Bade auszuschütten Für mich ist es absolut klar, dass, z.B. von den Tätigen bei Abgeordnetenwatch.de, eine sinnvolle Arbeit geleistet wird, die durchaus auch gemeinnützig ist. Trotzdem sehe ich da hin, wo die Arbeit nicht dem Gemeinnutzen in einer Art dient, wie sie dienlich sein könnte.
Auf einem Bio-Hof haben wir Gestern Hausverbot bekommen... ...weil ich es gewagt hatte unverschämt, - so die Wortwahl des Ehemannes der Betreiberin - also frei von Scham, sie auf ihr Verhalten anzuschreiben, mit dem ich im Konflikt lag.
Größe erkenne ich da, wo trotz eines Streites miteinander im Dialog geblieben wird Also z.B. auch bei Abgeordnetenwatch.
Deswegen habe ich die Inhaberin des BIO-Hofes und ihren Mann auch soeben nocheinmal angeschrieben und sie gebeten sich zu überlegen, ob sie faktisch eine Trennung erleben wollen, oder ob es sinnvoller sein kann, dass wir uns ab sofort öfter gegenseitig unterstützen.
Ich lasse mich überraschen, was dabei herauskommt und schaue hoffnungsvoll nach vorne. Frei nach dem Motto: "Noch sind wir, die wir uns für eine sozialere und ökologischere Art und Weise entschieden haben, in der Minderzahl. Sinnvoller ist es da doch miteinander zu schreiten, als gegeneinander zu streiten."
Und dass auch ich mich nicht immer mit Ruhm bekleckere, darüber bin ich mir durchaus bewusst. Allerdings stehe ich dazu und räume auch meine Fehler gerne öffentlich ein.
Liebe Grüße Axel
Bildung ist... Unmögliches als möglich zu erachten.
Wer sich bewegt kann mehr ändern, als der, der nur lamentiert und weiter mit sich machen lässt.
Soeben erfuhr ich, dass die Mitglieder von "Netzwerk Grundeinkommen", neben der bisherigen Unterstützung (Z.B.: Möglichkeit der Präsentation: http://www.woche-des-grundeinkommens.eu/...ven/guetersloh/ ),der Untzerstützung mit einer Homepage für Kandidaten, die sich dieses Jahr bewusst mit dem Thema "Grundeinkommen" zur Bundestagswahl aufstellen, die speziell dafür ins Leben gerufen worden ist (http://www.grundeinkommen-ist-waehlbar.de/ *) meine Kandidatur auch dadurch tatkräftig unterstützen, dass sie während er Woche des Grundeinkommens mit Ihrer "Krönungswelle" nach Gütersloh kommen:
Am 17.09.09 findet in Gütersloh eine Krönungs-Aktion statt Wer sich kein Bild zu einer solchen Aktion machen kann, bzw. wer Warmherzigkeit erleben will, wenn er Bilder einer solchen Aktion erlebt, der mag diesem Link folgen: http://www.youtube.com/watch?v=tmz1OkwPhyQ
* Hilfsweise kannst du auch, zumindest so lange auf der vorab verlinkten Seite keine Informationen zu finden sind, auf der Setie von Frank Thomas (http://du-kannst-grundeinkommen-waehlen.de/ - Er selbst setllt sich auch zur Wahl) nachsehen, ob es einen Einzelkandidaten gibt, der sich in deinem Wahlkreis für ein BGE einsetzt.
Bildung ist... Unmögliches als möglich zu erachten.
Wer sich bewegt kann mehr ändern, als der, der nur lamentiert und weiter mit sich machen lässt.
Heute las ich einen Beitrag mit dem Titel: "Liquiditätsgebühr statt negativer Leitzinsen".
In diesem Beitrag geht es darum, dass etwas gegen die Geldhortung - Meiner Meinung nach eine der vorrangigen Aufgaben in der Finanzwirtschaft, da wir nicht zu wenig Geld haben, sondern das Geld nicht dahin fließt, wo es gebraucht wird. - gemacht werden "muss". Hier geht es zum Beitrag vom 15.06.09: http://www.inwo.de/modules.php?op=modloa...article&sid=817 Viel Spaß beim Erarbeiten!
Liebe Grüße Axel
Nachtrag: 1500m habe ich heute schwimmerisch geschafft. Das war nötig, empfand ich das Wochenende in Sachen "Politik" doch sehr frustrierend.
Zuvor war ich übrigens noch in einem Geschäft, in dem T-Shirts bedruckt werden und habe 2 T-Shirts mit der vorder- und rückseitgen Beschriftung "Mitbestimmung - Grundeinkommen" drucken lassen. - Dank Spenden von euch!
Kaum war ich zuhause, erhielt ich einen Anruf, dass ich bitte eine Spendenquittung über 50,00 € aussatelln möchte. Das Geld sei bereits angewiesen. - Na bitte! Geht doch! Einfach auf gute Laune achten und alles läuft von selbst.
Davon kann ich dann Morgen einen Aufkleber für mein Auto anfertigen lassen, denke ich.
Mein Erst-Tipp: Andere wählen! Mein Zweit-Tipp: Geh auf jeden Fall wählen! Mach deinen Wahltzettel notfalls ungügltig! - Wer nicht wählen geht, wird unter Umständen als "zufrieden mit dem System" eingestuft. Wer seinen Wahlzettel ungültig macht, weißt bewusst auf seine Unzufriedenheit hin.
Bildung ist... Unmögliches als möglich zu erachten.
Wer sich bewegt kann mehr ändern, als der, der nur lamentiert und weiter mit sich machen lässt.
Gestern habe ich in einem Mail-Wechsel mit einer Bekannten gestanden. Anlass war ein Kommentar, den ich schriftlich abgeben hatte und mit dem ich Lösungen aufzeigte.
Interessant war, dass mein Beitrag nicht als Lösung anerkannt wurde. Im Gegenteil, er wurde als "drauf hauen" aufgefasst. Mir wurde mitgeteilt, dass sie nirgendwo ein Problem sähe und, dass sie Lösungen nur für Probleme erachten würde.
Ich denke, genau das ist auch die aktuelle Situation innerhalb der BGE-Bewegung und der BRD, innerhalb von jedem von uns Die aktuellen Befürworter des BGE streiten zu oft, als dass sie miteinander gehen. Sie sehen, wie viele Politiker, Wirtschaftsbosse, wie du und wie ich selbst, mehr oder weniger oft vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Damit meine ich, dass die Aufgaben der Zeit, des Momentes nicht mehr wahrgenommen werden, weil sich so damit befasst wird, das zu tun, was immer geatn. Flickschusterei. Streiterei. Bis hin zum offen und für alle Beteiligten erkennbaren Krieg.
Wichtig für mich, darauf hinzuweisen, dass wir dies alles immer aus ganzem Herzen tun, weil wir meinen damit unser Bestes zu geben, um uns und anderen zu dienen. Wir glauben, dass wir mit dem, was wir tun für alle hilfreich sind.
Und das sind wir auch! Alles was geschieht ist hilfreich. Entweder als Empfehlung es aufzugreifen und zu perfektionieren, oder eben um es als unpraktisch zur Erreichung des Zieles anzuerkennen und eben von jetzt an anderes zu machen.
Und das sind sie auch! Alles was geschieht ist hilfreich. Entweder als Empfehlung es aufzugreifen und zu perfektionieren, oder eben um es als unpraktisch zur Erreichung des Zieles anzuerkennen und eben anderes zu machen.
Vieles von dem, was wir erlebt haben ist hilfreich gewesen. Vieles von dem was wir erleben ist hilfreich.
Ich sehe das so: Wenn wir etwas betrachten, ist es meines Erachtens nach sinnvoll, wahrzunehmen, was hilfreich ist und wahrzunehmen, was störend ist. Wenn wir uns selber im Weg stehen, sehen und reagieren wir nur auf das, was wir als störend empfinden. Stehen wir uns absolut im Weg, befassen wir uns irgendwann überwiegend nur noch mit den Dingen, die uns stören. Und, so ganz nebenbei, werden wir unzufriedener und unzufriedener.
Genau so ist es mir wieder ergangen, als ich meine Kandidatur antrat. Vor ungefähr drei Jahren, vielleicht sind es auch schon vier Jahre, hatte ich es geschafft herauszufinden wieso ich mit meinem Leben so unzufrieden war, dass ich nomadisierend umherzog und immer wieder eine Todessehnsucht in mir wahrnahm.
Von dem Tag an arbeitete ich daran, dies zu ändern. Ich nahm an Seminaren zum Bewusstseinswandel wahr, anhand derer ich erlernte mir meine unbewussten Gedanken und Meinungen bewusst zu machen. Das war für mich wichtig, da ich nun herausfand, wie ich es geschafft hatte, dass ich in den letzten 10 Jahren meines Lebens immer öfter depressiv geworden war.
Dann entwickelte ich eine eigene Methode, wendete sie erfolgreich an mir an und lud Freunde und Familienangehörige ein, sie anzuwenden. Jeder, der sie anwandte hatte Erfolg damit. Die einen konnten hilfreicher damit umgehen und orientierten sich völlig um, während andere nicht weniger hilfreich mit dieser Erkenntnis umgehen konnten und sich wieder abwandten und noch kränker und noch unzufriedener wurden.
Ja. So ist. Wenn du eine strukturelle Lösung gefunden hast, dann kannst du sie auf alles übertragen und für alles anwenden. werden. Ich fand mit der Zeit heraus, dass es, wenn ich ein Ziel erreichen möchte, das Wichtigste im Leben überwiegend gut gelaunt und zufrieden zu sein.
Und genau das vergaß ich, als ich mir vorgenommen hatte mich für die Bundestagswahl aufstellen zu lassen. als ich das tat, fing ich nämlich wieder an in den früher häufiger genutzten Mustern zu denken: Größer, besser, weiter...
Die Folge war, dass ich frustriert war, wenn andere nicht erkannten, was für ein toller Hecht ich doch bin. Ich war frustriert, wenn weniger erkannten, dass das, wofür ich mich einsetze zum Wohle aller war. Und genau so frustriert war ich, als die Spenden-Aktion nicht so richtig in Schwung kommen wollte.
Und diese Frustration habe ich mich am Sonntagabend entledigt Nachdem ich das Wochenende noch einmal so richtig schön unzufrieden war, stellte ich mir die Frage: "Axel, was willst du?" Die ersten Antworten nahm ich wahr und legte sie bei Seite. Und dann kam die Antwort, welche die Wichtigste für mich ist: "Zufrieden sein."
Wenn ich zufrieden sein wollte, wieso nutze ich dann in letzter Zeit wieder jedwede Möglichkeit, um Unzufriedenheit zum Ausdruck zu bringen? Wenn ich zufrieden sein wollte, dann macht es mehr Sinn, mir die Aspekte in Dingen, Umständen und Menschen bewusst zu machen, dank derer ich wieder Zufriedenheit erleben konnte und sie aufzugreifen. Zur Deutlichmachung ein Beispiel: Die Mitglieder des Netzwerkrates "Netzwerk Grundeinkommen" haben sich nach viel Arbeit auf ein neues Logo festgelegt. Ein schönes Logo. Allerdings erkenne ich darin weder das Grundeinkommen, noch das Netzwerk wieder. Ich bekam mit, dass manche, die am Logo mitgearbeitet haben, indem sie eigene Ideen einbrachten, unzufrieden mit der Art und Weise waren, wie sich für ein Logo entschieden wurde und erkannte darin genau die Struktur, mit der ich hier in der BRD unzufrieden bin und wegen der ich mich mit dem Begriff "Mitbestimmung - Grundeinkommen" für die Wahl positioniert habe.
68% der Bürgerinnen und Bürger in der BRD wünschen sich in Fragen die sie und die BRD betreffen in Form von Volksentscheiden mitbestimmen zu können. Sie können es nicht. Und genau das ist auch die Struktur beim Netzwerk Grundeinkommen: Die Mitglieder können nicht mitbestimmen.
Und genau wie in der Regierung und wie ich selbst, sind die Mitglieder des Netzwerkrates mehr oder weniger frustriert darüber, dass nicht anerkannt zu werden scheint, wie viel Arbeit, wie viel Mühe, wie viel Zeit sie/wir, eben auch unendgeldlich - Gilt meines Erachtens auch für die Mitglieder der Regierung! Denn so viel Geld kann gar nicht bezahlt werden, dass sich 80 und mehr Arbeitsstunden pro Woche bezahlt werden können. - investiert haben.
Beim Netzwerkrat scheint es mir so, wie eben auch bei mir selbst und jedem anderen Menschen auch, dass die Frustration mitunter ein Ausmaß erreicht, dass selbst ein Lob nicht mehr die Beachtung findet. Das führt dazu, dass die eigene Zufriedenheit unerreichbar scheint. Sie scheint von anderen abhängig zu sein. Das Lob wird folglich überlesen und der Unzufriedene wendet sich wieder dem zu, was als Resultat dazu führt, dass er sich noch unzufriedener erlebt.
Und genau das, wurde mir heute morgen bewusst, gilt auch für mich In den letzten Wochen hatte ich mich in einer Art immer mehr dem zugewandt, was ich ändern wollte und mich immer mehr von dem abgewandt, was lobenswert war. Als ich das begriff, war ich schlagartig wach und stand gut gelaunt auf. Ich hatte den Weg zur Zufriedenheit Gestern bereits wiedergefunden, doch erst Heute begriff ich, dass ich ihn seit Gestern auch schon wieder ging. Wenn es sein soll, wird es auch geschehen Es ist, denke ich, im Leben wichtig, dass ich anhand von im Weg liegenden Steinen mir deutlich mache, wie wichtig mir eine Sache ist. Außerdem ist es wichtig, denke ich, anhand der Anzahl, Größe und Häufigkeit der Steine herauszufinden, ob das Ziel, so wie es verfolgt wird, erreicht werden kann.
Ein Ziel, welches VERFOLGT wird, kann nicht erreicht werden Ganz einfach deshalb, weil ihm hinterher gefolgt wird. Ein Ziel kann nur erlebt werden, wenn es gelebt wird. "Der Weg ist das Ziel" ist eines meiner Motti, die ich mir zu eigen gemacht habe. Wenn ich Zufriedenheit als Ziel habe, kann ich sie nicht auf dem Weg der Unzufriedenheit erleben. Wenn ich ein BGE erleben will, kann ich es nicht auf dem Weg erleben, der vom BGE abhält Wenn ich jedoch das Prinzip des BGE vorlebe - jeder gibt was er kann für den der es braucht - und jene, die das erleben dabei mitbekommen, dass ich zufrieden bin, werden sich mehr Menschen dem BGE anschließen.
Da eben auch innerhalb der BGE-Bewegung Menschen in dem Maß Unzufriedenheit zum Ausdruck bringen, wie sie es machen, hindern sie in diesen Momenten andere daran, sich inspiriert zu fühlen ihren Weg zu gehen. Wenn ich motivieren möchte, funktioniert das am Besten, indem ich authentisch vorlebe, wozu ich motivieren möchte Lebe ich jedoch Unzufriedenheit vor, wird mir niemand folgen. Denn den Weg zur Unzufriedenheit kennt jeder selbst.
Was ist, wenn meine Zufriedenhit, meine Leistung trotzdem verkannt wird? Genau das geschah mir Gestern. Und das kann immer wieder geschehen. Das ist einer der Steine, die in meinem Weg liegen und die ich als Prüfung ansehe. Will ich wirklich zufrieden mit mir sein? Selbst dann, wenn sich andere von mir abwenden, oder mich gar angreifen, weil sie sich selbst von mir als angegriffen wähnen? Will ich den Weg der Zufriedenheit weiter gehen, selbst dann wenn es den so genannten Misserfolg, also das Nichterreichen eines oder mehrerer Ziele, die Missachtung meiner Mitmenschen mit sich bringt?
Meine Antwort: Ja. Eindeutig, ja. Lieber werde ich nicht gewählt, als dass ich unzufrieden mit meinem Leben bin. Natürlich ist es einfacher zufrieden zu sein, wenn ich Anerkennung, zum Beispiel in Form einer Wahl, erlebe. Doch ist das die Zufriedenheit, die jeder erleben kann. Und zu dem ist sie oftmals nicht von langer Dauer! Nämlich dann, wenn sie durch ein Ereignis von Außen – die Achtung anderer – erfolgt und nicht durch meine eigene Achtung bedingt ist.
Zufrieden mit dem zu sein, was ich nicht erleben will, das ist für mich die Königsdisziplin Und genau so wenig wie ich dies über Jahrzehnte als sinnvoll erachtet habe, hat jeder das Recht dieses Ziel auch als nicht sinnvoll zu erachten. Faktisch ist es mein Ziel, mein Weg. Und ich habe keine Pflicht, dich missionieren zu wollen. Vielmehr macht es Sinn, dass du dich freiwillig entscheidest den Weg der Zufriedenheit zu gehen.
Auf diesem Weg fühle ich mich manchmal einsam. Besonders dann, wenn ich etwas erleb mit dem ich unzufrieden bin und zuvor die Zufriedenheit innerhalb einer Gruppe geteilt habe. Doch so ist es eben. Auch daran kann ich üben zufrieden zu sein.
Und von dem Weg der Zufriedenheit habe ich mich abgebracht,... ...um ihn wiederzufinden und wieder begehen zu können. Meine Welt funktioniert wie das Prinzip eines Computerspiels: Ist ein Level erfolgreich abgeschlossen worden, gelang eich zum nächsten Level, um mich dort der gleichen Aufgaben - in größerem Ausmaß - und anderen Aufgaben zu stellen. Das Ziel: Zufriedenheit und Weiterentwicklung.
Das Leben ist ein Spiel Spiel es freudig, spiel es verbissen, spiel es griesgrämig. Es ist dein Spiel. Moment für Moment. Spielen tust du es so oder so. Ob du dir dessen bewusst bist oder nicht.
Liebe Grüße Axel
Magst du mich unterstützen? Möchtest du, dass das BGE im Bundestag so viel Stimmen, wie möglich, erhält?
Gestern habe ich mir die Schriftzüge "Mitbestimmung - Grundeinkommen", wie auch "Wahl 2009" in grüner Farbe drucken lassen und sei dann auf die Heckscheibe unseres Autos geklebt. Danke, Maya, dass du eine Spende beigebracht hast, dank der das möglich geworden ist!
Heute findet der Stand von "Mehr Demokratie" statt Auf dem Berliner Platz wird ein 7m hohes Kaltluftdisplay aufgebaut werden. Gegen 11.00h findet die Pressekonferenz statt und bis 16.00h stehen wir dann parat, um die Bürgerinnen und Borger von Gütersloh darüber zu informieren, dass der Volksentscheid als Ausdruck einer Demokratie, und als stärkeres Werkzeug als ein Volksbegehren, ins Grundgesetz gehört.
Im Anschluss werde ich schwimmen gehen. Die Kondition kehrt zurück.
Liebe Grüße Axel
Nachtrag: Der Info-Stand war ein voller Erfolg. Einerseits konnten wohl mehr als 50 Unterschriften von Menschen gesammelt werden, die ebenfalls Volksentscheide im Grundgesetz haben möchten und es ist somit groß und breit für „Mitbestimung“ also eines meiner zwei Hauptthemen geworben worden. - Übrigens 68% der Büererinnen und Bürger haben sich bei einer Umfrage für Volksnetscheide ausgesprochen! Warum dann "nur so wenig" Unterschriften? Ich denke, das liegt z.B. daran, dass so mancher Bürger ängstlich geworden ist, wenn es darum geht zu unterschrieben, bzw. seine Daten öffetnlich zu benennen (wobei das vielen Bürgern im Internet wiederum völlig egal zu sein scheint. Siehe Mitglied- und Teilnehmerzahlen bei Facebook, Twitter, Singel-Seiten, Gewinnspiele, etc.) oder meint, dass sein Alltag ihm so wichtig ist, dass er gar nicht registriert, dass es gerade an einer außergewöhnlichen Aktion teilnehmen kann. -
Desweiteren sind Heute tolle Kontakt zustande gekommen, die mich in Sachen Wahlwerbung evtl. voranbringen.
Zum Dritten steht Axel Dörken wahrscheinlich als Initiator des Info-Standes von "Mehr Demokratie" in den drei wichtigen Gütersloher Tageszeitungen. Gratis Werbung für die Wahlzeit! Als Viertes konnte ich schon jetzt auf die Krönungswelle im September hinweisen.
Und als Bonbon ist einer der interessanten Menschen die ich Heute kennen gelernt habe, nicht nur an meiner Kandidatur, sondern auch an meinem Sozial-Projekt „Kletterkubus“ interessiert.
Des weiteren denkt er darüber nach, welche Lösungen es bei Abgeordnetenwatch.de geben kann, um Einzelkandidaten eine finanziell günstigeren Einstieg in die Erweiterung eines Profils bei Abgeordnetenwatch.de zu ermöglichen. Mein Modell der freiwilligen Bezahlung interessierte ihn sehr, wenngleich er auch den kritischen Aspekt benannte Die Krönung: Dieser Mensch, Fabian, ist aktives Mitglied bei Abgeordnetenwatch.de!
Der gemeinsame Schwimmbadbesuch von Fabian, meiner Frau Beate und mir rundete den intensiven Informationsaustausch erholsam ab. - Also, eigentlich nur, wenn Fabian von all dem, was ich auch noch im Schwimmbad erzählt habe, nicht noch verspätet aus dem Ohr zu bluten anfängt...
In der "NW" (Neue Westfälsiche) ist der Artikel zur gestrigen Aktion onlin erschienen. Gewundert habe ich mich über den Text und auch das Foto. Nirgendwo wurde etwas darüber erwähnt, dass ich den Stand für Gütersloh ermöglicht habe.
Auch scheint der Journalist/die Journalistin nicht mitbekommen zu haben, was ich erlebt habe, obwohl dies innerhalb der Pressekonferenz ablief. Denn sonst würde es im Artikel nicht heißen "Kontrovers ging es in der Innenstadt wahrlich nicht zu". Hatt ich doch Frau Unger, Bürgermeisetrin in GT direkt darauf angesprochen, dass sie den Volksentscheid zum Theaterbau mit Füßen getreten hat. Dass sei gesetzlich in Ordnung gewesen war ihre sinngemäße Antwort. Ja dann, wenn das Gesetz gewahrt bleibt. Scheinbar ist ihr das wichtiger, als die Meinung der Bürgerinnen und Bürger zu achten und sich ihnen gegenüber entsprechend sittlich und moralisch zu verhalten. - Mal schauen, ob die Bürgerinnen und Bürger dies bei der Wahl im August berücksichtigen werden.
Den nachfolgenden Text habe ich an die Redaktion der NW geschrieben:
Bitte veröffentlichen Sie die nachfolgenden Zeilen als Leserbrief:
Mehr Demokratie in Gütersloh
Ich empfinde es als äußerst denkwürdig, dass die Überschrift des Artikels über diese gestrige Aktion mit "Direkte Demokratie finden alle gut" lautet. Hätte es doch passender geheißen: "Alle tun so, als ob sie mehr Demokratie gut finden". Denn zu sagen, dass etwas gut gefunden wird ist das Eine. Anwenden ist das Andere.
Vor den anwesenden Journalisten habe ich daher auch Frau Maria Unger kritisiert, dass gerade sie das Bürgerbegeheren in Sachen Theater mit Füßen getreten hat. Hierauf antwortete sie, dass sie nach zwei Jahren das Bürgerbegehren nicht mehr berücksichtigen muss und also nach den Gesetzen gehandelt hat. - Scheinbar ist es ihr wichtiger, nach dem Gesetz, als sittlich für ihre Bürgerinnen und Bürger, zu handeln.
Um so erstaunter war ich, als ich im heutigen Artikel der NW las "Kontrovers ging es in der Innenstadt wahrlich nicht zu".
Bemerkenswert empfinde ich auch, dass von mir absolut nicht weiter berichtet wurde - obwohl ich den Info-Stand nach Gütersloh geholt und die Genehmigung dafür beantragt und bekommen habe und auch, obwohl ich der einzige Kandidat war, der sich über ein Lippenbekenntnis hinaus auch faktisch für mehr Demokratie eingesetzt hat. Außer mir hat sich niemand von den Damen und Herren aus der Politik auch nur ein paar Minuten genommen, um Unterschriften für die Aktion zu sammeln.
Prima abgerundet hat auch das Foto diesen Beitrag des NW-Journalisten. Obwohl meine Augen verschlossen waren, wurde das Foto veröffentlicht. - Wahrlich der Klassiker in Sachen Wahl: Lieber das kleinere Übel wählen, als sich auf Anderes, auf Neues einzulassen?
Interessante Art sachlich und gleichberechtigt Berichterstattung zu betreiben.
Ich bin gespannt, wie die NW berichten wird, wenn am 17.09.09 in Gütersloh gekrönt wird.
Liebe Grüße Axel Dörken Mitbestimmung - Grundeinkommen
Mal sehen, was "Die Glocke" und das "Westfalen-Blatt" geschrieben habe. Online haben beide nicht berichtet. Einschub Zumindest die Glocke auch noch nicht auf dem Papier Einschub Ende Oder auch nicht. Gerade erhielt ich den Hinweis, dass die Glocke sehr wohl berichtet hat. Und zwar in einem Maß, welches ich druchaus schätze. Siehe Anhang.
Und nun genieß ich erst einmal das sonnige Wetter. Schwimmen steht auf dem Programm. Ob ich wieder 1500m schwimme? Abwarten und genießen.
Nachtrag 2: Meine Herren war das Schwimmbecken voll. Aus den 1500m wurden wohl eher 2000m . Immerhin, geschafft. 2x Wasser geschluckt und doch das Ziel gesund erreicht.
So ist das eben im Leben: Mal schwimmen wir brilliant vorne weg, mal unbemerkt mit dem Strom und mal dermaßen "dagegen", dass wir sinnbildlich Wasser zu schlucken bekommen.
Das Westfalen-Blatt hat einen an sich sachlichen und informativen Artikel gerbacht. Interessanterweise hat auch hier die Journalistin versäumt auf mich als Initiator hinzuweisen. Auch wurde ich als Mandant für die Position des Kreisabgeordneter nicht erwähnt.
Teilweise wurden Zitate anderer anwesender Politiker niedergeschrieben und zumindest sinngemäße Aussagen von allen anderen anwesenden Politikern - wie gehabt, außer von mir - in den Artikel eingebracht.
Wer weiß wozu das hilfreich ist?
Folgenden Leserbrief schrieb ich an die Redaktion des Westfalen-Blattes:
Guten Morgen,
Der Artikel "Damit die Staatsgewalt vom Volke ausgeht" wird von mir im Gesamten als ein guter Artikel zur Überschrift empfunden.
Bedauerlich empfinde ich es, dass Frau Brockpfähler (die berichterstattende Journalistin, Einschub von mir) mich nicht als Initiator der Gütersloher Veranstaltung erwähnt und mich auch bei der Aufzählung der Kandidaten außen vor gelassen hat. Mich wundert dies auch deswegen, weil ich derjenige war, der die aktuelle Gütersloher Projektpolitik ins Gespräch brachte, die Frau Brockpfähler in den Artikel einbrachte.
Ich denke, so viel Beachtung kann mir als Einzelkandidat für die Bundestagswahl zukünftig auch von Frau Brockpfähler eingeräumt werden. Im gestrigen Artikel wäre es schon deswegen sinnvoll gewesen, weil ich mich mit dem Kreiswahlvorschlag "Mitbestimmung - Grundeinkommen" aufgestellt habe, also die Einführung von Volksentscheiden eines meiner zwei wesentlichen Ziele ist.
Lösungsweg: Was halten Sie davon, Frau Brockpfähler, einen Bericht über das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) öffentlich zu machen? Fakten kann ich Ihnen, von der Magisterarbeit bis hin über das sehr erfolgreiche Projekt in Namibia, dass auch Gegner überzeugt hat, auf den Weg geben. Ich traue sowohl Ihnen persönlich, als auch den übrigen Redakteuren des Westfalen-Blattes zu, dass Sie wieder einen umfassenden und gut geschriebenen Bericht bieten. Denn sachliche Kompetenz haben Sie mit dem Artikel "Damit die Staatsgewalt vom Volke ausgeht" vorgelegt. Jetzt noch ein wenig mehr Achtsamkeit allen Beteiligten - insbesondere dem Initiator - gegenüber und ich bestelle das Westfalen-Blatt glatt als Tageszeitung. Und das, obwohl ich seit Jahren keine Tageszeitung mehr abonniert habe.
Liebe Grüße Axel Dörken Einzelkandidat für den Bundestag 2009 "Mitbestimmung - Grundeinkommen"
Demnach landet der ehemalige Favorit Westfalen-Blatt aktuell auf dem zweiten Platz und die Glocke rutscht akutell auf Platz eins. Die Neue Westfälische kommt wegen mangelhafter Berichterstattung auf den dritten Platz und die Gütsel (wochenblatt mit serh gut recherschierten Artikeln), von mir als "tragischerweise" empfunden, landet auf Platz vier.
Ziehe ich beide Berichterstattungen über die aktuelle Wahlwerbung heran, stehen Westfalen-Blatt und Glocke auf Platz eins und die Gütsel auzf Platz zwei, weil ihr Redakteur gar nicht erst anwesend war.
Wie gehabt, es ist sicherlich hilfreich, wie alles bisher lief. Abwarten, was daraus wird.
Das Thema Wahlwerbung ruht bis Montag erst einmal.
Meine Tochter Ana ist da. Und so habe ich anderes vor. Unsere Dreisamkeit genießen, zum Beispiel.
Gestern waren wir auf dem Spielplatz und haben dort ein Eternpaar kennengelernt, welches auch auf der Suche nach einem neuen Zuhause ist. Gemeinsam haben wir mit Ana und deren Sohn Sam mit dem Ball gespielt. Im Anschluss sind wir noch etwas geklettert. Ein moderner Spüielplatz eben, wie ihn sich viele Gemeinden Heute nicht mehr leisten wolen...
Danach haben wir zum wiederholten Male zu dritt und zu hause den Film "Lauras Stern gesehen. Klar, Ana kennt den auswendig. Doch trotzdem bittet sie immer wieder darum ihn ansehen zu dürfen, um dann gebannt vor dem Fernseher und an uns gekuschelt dem Film zu foglen.
TV und Kinder. Meine Herren, werden die dort schon beeinflusst. Selbst bei Filmen, wie "Lauras Stern". Von einem achtsamen Miteinander ist da, gerade am Anfang, eher weniger zu erleben. Daher ist es auch so wichtig, meine ich, solche Filme gemeinsam anzusehen und darauf hinzuweisen, dass es eine hilfreichere und achtsamere Wortwahl oder auch Verhaltensweise gibt.
Persönliches Meine Herren. Die letzten zwei Wochen bin ich immer Mal wieder damit beschäftigt, den Homepage-Umzug hinzubekommen. Kostenpflichtige Telefonate bei 1&1 sind die Folge, da 1&1 sich querstellt, um beim Wechsel mehr als nötig behilflich zu sein. Immerhin, nachdem ich Gestern endlich am Telefon ausdrücklich unhöflich geworden bin, was ich ungern mache, bekam ich die fünfte Telefonnummer mitgeteilt. Und dort wurde mir denn auch endlich gesagt, dass die erforderlichen KK-Anträge sehr wohl eingegangen seien, was mir bisher als "nicht eingegangen" erklärt wurde. Als ich frustriert nachfragte, wieso denn dann nicht wenigstens der letzte bestätigt worden wäre, hieß es, dass er einen Tag zu früh eingegangen sei. - Na, Heute habe ich endlich die Anfrage von Eurid erhalten und den Wechsel bestätigt. Schätze noch ein oder zwei Tage, dann funktioniert auch endlich mein eMail-Postfach wieder.
Das Wochenende mit meiner Tochter war ein Traum! Was bin ich froh, dass Beate nun auch endlich schwanger ist!
Politisches Heute Abend gehe ich zum Stammtisch der Bürgerpartei UWG. Dort werde ich für meine Unterstützung werben. Sowohl vor der Wahl (Spende), als auch bei der Wahl (Empfehlung an die Wähler). Die UWG erheilt bei den letzten Wahlen (2004) 3,61% der Wählerstimmen.
Des Weiteren werde ich Heute Nobby von der BfGT anrufen. Die BfGT ist die zweite Bürgerpartei in Gütersloh. Sie erhielt bei der Wahl 2004 8,63% der Wählerstimmen. Auch die BfGT werde ich um finanzielle und weiterführende Unterstützung bitten.
Gemeinsam haben die BfGT und die UWG haben bei den letzten Kommunal-Wahlen, insgesamt 12,24% der Bürgerstimmen erhalten. Der Bürgermeisterkandidat der BfGT erhielt auch noch fast 7,91% der Stimmen und damit wesentlich mehr, als die Kandidaten der Grünen (4,19%)und der FDP (3,51%). Ich hoffe, dass sowohl BfGT, als auch UWG in diesem Jahr wesentlich mehr Stimmen bekommen.
Thema "Wandel": Vielleicht spielt die wirtschaftliche Situation noch einen Trumpf aus. Zwar höre ich dauernd von einer Erholung, - an der Börse scheint sie auch faktisch zu erleben zu sein - doch erleben tu ich sie nicht. Ja, es wird mehr konsumiert. Doch wie? „Der Media-Markt“ wirbt aktuell mit 19% Nachlass (für drei Tage) und andere verkaufen noch für weitaus weniger Gewinn. Teilweise sogar mit Verlusten. Hauptsache das Geld kommt rein!
Konsum / Wirtschaft: Da ist es für mich nicht verwunderlich, dass die Konsumdaten laut der offiziellen Regierungs- / Wirtschaftswerbung (Nachrichten) faktisch gestiegen sind. Meines Erachtens für den Preis von eines wesentlich geringeren monetären Umsatzes. Und dass der Export ansteigt, mag nett sein. – Wenn es denn stimmt. - Fakt ist, dass noch nie so viele Unternehmer im Export kurz vor der Insolvenz stehen, bzw. diese bereits angemeldet haben.
"Chronisch Kranke": Wenn sich die so genannte Krise vor der Wahl noch einmal so richtig fett erleben lassen würde, dann, denke ich, würde vielleicht auch manch chronisch infizierter (Krankheit: "Ich wähle, wen ich immer wähle!"; Symptom: Blinde Loyalität; Wirkweise: "Heil"mittel gegen den erfolgreichen und dringend (?)benötigten Wandel) SPD-Wähler, als auch Wähler der CDU/CSU gesunden und bemerken, dass Loyalität nicht immer das Mittel zur "Besserung" ist.
Jungwähler: Vielleicht aber erhalten wir unerwartete Unterstützung von den Erstwählern. Allerdings denke ich, dass diese überwiegend die "Piraten-Partei" oder "Die Linken" wählen werden. - Gerne erachte ich diese Erwartungshaltung im Nachhinein als fälschlich. - Für mich gilt schon fast: Egal wer! Hauptsache nicht wieder die Gleichen!
Sei´s drum: Es kommt, wie es kommt. Und wie es kommt, ist sinnvoll Mancher bemerkt eben erst über den Schmerz und die Unzufriedenheit, dass es endlich an der Zeit ist, anders zu denken, meinen und zu handeln.
Und wenn das dazu führt, dass die soziale und ökologische Situation in der BRD (und weltweit?) noch ärger wird, bevor wir begreifen, dass ein Miteinander hilfreicher ist, als ein Gegeneinander, dann nehme ich das, zwar zähneknirschend, doch letztlich hoffnungsvoll an.
Vielleicht wird dann, irgendwann zwischen drin oder eben auch erst nach weiteren vier Jahren, begriffen, dass: "Die gleichen Methoden (Stimmvergabe), mit denen wir unsere Probleme(auf einen Nenner gebracht: allgemeine und persönliche Unzufriedenheit)erschaffen haben, nicht geeignet sind Anderes zu erschaffen." - Zitat von Albert Einstein
Mal sehen, wie stark wir Wähler uns unsere Finger an der heißen Herdplatte verbrennen müssen, bevor wir bereit sind unsere Stimme anderen zu geben Wie viel unzufriedener müssen wir als Einzelner im Kollektiv noch werden, damit das Kollektiv begreift: "So geht es nicht in die von mir gewünschte Richtung! ICH muss mich ändern. ICH muss meine Gedanken, meine Meinung und mein Handeln ändern. Erst dann hab eich wenigstens eine Chance, dass sich auch in meiner Wahrnehmung, in dem was ich erlebe, etwas ändert."
Liebe Grüße Axel
Nachtrag:Das Treffen mit den Mitgliedern der UWG hat mir sehr gut gefallen. Auch, obwohl ich keine finanzielle Unterstützung bekommen konnte. Nach anfänglichem Bewusstmachen, was nicht gefällt, kamen wir schnell dahin, dass wir uns darauf gesammelt haben, was wir gemeinsam haben. Absolut verständlich ist es, dass wir das eine oder andere anders sehen und, dass somit kritische Meinungen zum BGE geäußert wurden. Das Hauptziel ist erreicht: Brücken anbieten, um das Mitdenken, Vordenken, Querdenken und Nachdenken zu erleichtern. Und dieses Ziel wurde von beiden Seiten offeriert. Als bemerkenswert empfand ich es auch, dass praktisch jeder der Anwesenden mutig genug war sich einzubringen. Danke, für die Aufmerksamkeit und Danke für die Möglichkeit mich vorstellen zu können!
Die letzten Tage habe ich gefühlsmäßig ambivalent empfunden. Sowohl Freude, Neutralität, als auch erhebliche Gereiztheit/Unruhe habe ich erlebt.
Immer wieder tauchen auch bei mir die Fragen auf: "Wie geht es weiter?" Und hier meine ich vor allem den privaten Bereich. Meine Frau ist schwanger; wir wohnen in einer kleinen Wohnung, die zu eng für eine Familie ist und auch von der Lage, der Energetik und Bausubstanz nicht das darstellt, was wir uns wünschen; die Einnahmen-/Ausgabensituation ist ebenso ambivalent, wie meine Laune in den letzten Wochen.
Das Leben - eine einzige Konditionierung Mir erscheint es so. Schließlich konditionieren wir uns alle darauf, das Leben Mal freudvoll und gesund und ein anderes Mal angsteinflössend und krank zu erleben. Der eine mehr in die eine, der andere mehr in die andere Richtung. Heute habe ich wieder eine Bestätigung dieser Einstellung erlebt.
Freude beim Zahnarzt Als mir beim Zahnarzt gesagt wurde, dass ich meine Zähen außergewöhnlich gut pflegen würde, konnte ich mir ein Lachen nicht verkneifen. "Ich putze mir meine Zähne sehr unregelmäßig. Eher so alle zwei bis drei Tage. Eben dann, wenn ich meine, dass es an der Zeit ist." sagte ich der verdutzten Zahnarzthelferin. "Meiner Meinung nach erzeugt Zufriedenheit körperliche Gesundheit und einen Selbstreinigungsmechanismus der mit keiner Pflege mithalten kann." fügte ich hinzu. Tja. So erlebe ich mein Leben aktuell immer öfter.
Früher putzte ich meine Zähne regelmäßig, war oft frustriert oder verärgert und hatte entsprechend viel Plomben, Inlays, Kronen, tote Zähne und eine Brücke. - Von anderen Wehwehchen, Diebstählen, etc. ganz zu schweigen. - Vor einem Jahr habe ich mich dann dazu entschlossen, die toten Zähne entfernen zu lassen. Drei Zahnlücken sind die Folge, mit der ich mich wohl fühle, auch wenn mir mein befreundeter Zahnarzt sagt: "Wenn ich in deinen Mund sehe, komme ich mir vor wie in Serbien. Willst du das wirklich so lassen?". Ich erwiderte damals: "Ja. Schließlich habe ich zum Einen kein Geld, um mir eine Lückenschließung erlauben zu können, wie sie meines Erachtens nach sinnvoll ist und zum anderen sind Zahnlücken ehrlich."
Ich habe mich mit der Zeit darauf konditioniert mich im Erleben von Situationen und Menschen wohl zu fühlen, bei dem ich mich früher unwohl fühlte. Der Erfolg: Weniger Allergien, keine Unfälle oder Diebstähle mehr und zum Thema Zahnarzt, keine faulenden Zähne mehr, als auch so gut wie keinen Zahnstein.
Konditionierung eben Soeben war ich wieder schwimmen. Wie im Alltag erlebte ich auch hier die Gedanken: "Willst du das überhaupt?" und wie im Alltag machte ich das, was ich für sinnvoll halte: Ich fühlte in mich hinein und entschied das zu tun, bei dem ich mich wohler fühle. Also ging ich schwimmen.
Den Einstieg ins kalte Nass erlebte ich nicht mehr als so unangenehm, wie bei den ersten Malen. Schließlich hatte ich die Erfahrung gemacht, dass ich spätestens nach den ersten 50m Kraulschwimmen nur noch angenehme Wärme empfinde.
Und genau wie im Leben erlebte ich auch während ich meine Bahnen zog, die Ambivalenz: "1000m oder 1500m? Jede 5. Bahn Kraulschwimmen oder nur Brustschwimmen?" , "Och nee, 1500m? So viel Kraulen?", "Na, ich warte ab, wie ich mich gleich fühle." und so schwamm ich weiter, genoss jede Bahn und schwamm jede 5. Bahn im Kraulstil.
Als ich dann erlebte, dass ich die 1000m mittlerweile schon wieder innerhalb von 25min. schwimme und auf der Nebenbahn jemand schwimmt, der ungefähr mein Tempo drauf hatte, entschloss ich mich ein oder zwei Bahnen dranzuhängen. Während dieser Bahnen packte mich der Ehrgeiz. Also schwamm ich doch noch gesamt 1500m.
Unter der Dusche traf ich meinen Schwimmnachbarn, bedankte mich bei ihm und teilte ihm mit, dass ich es genossen habe, neben ihm geschwommen zu sein, da ich mich dadurch inspiriert gefühlt habe mehr zu schwimmen. Ein angenehmes kurzes Gespräch war die Folge und jeder von uns ging danach seiner Wege.
Wie im Leben eben Dass wir das, dem wir uns zuwenden entweder als freuvoll oder eben als unangenehm erleben ist kaum der Erwähnung wert. Dass wir uns, je mehr wir uns dem zuwenden, was wir als freudvoll erleben und je mehr wir darauf achten nützlich zu sein, um so wohler fühlen und sich, ganz nebenbei, mehr unserer Wünsche erfüllen, die vormals vielleicht sogar als unerfüllbar erachtet wurden, empfinde ich als absolut erwähnenswert.
Noch vor Monaten hätte ich beispielsweise gedacht und auch gesagt, dass ich es in Gütersloh nicht schaffe genug Stimmen zu sammeln, um wählbar sein zu können. Und doch, da ich mich darauf konditioniert habe selbst das Unmögliche als möglich zu erachten und mich entsprechend entscheide, erlebte ich, dass es möglich wurde.
Einzug in den Bundestag Aktuell ergeht es mir so, wenn ich mich frage, ob ich es schaffen kann, den Kreis im Bundestag zu vertreten, oder wenigstens mehr als 10% der Wählerstimmen zu bekommen. Mein Optimismus sinkt immer weiter, je intensiver ich beobachte, mit welchen Mitteln meine Mitbewerber unterwegs sind und wie sie in der Presse ein Echo finden und dies mit meinen Mitteln und Möglichkeiten vergleiche.
Doch dann denke ich immer wieder: "David hat Goliath besiegt. Die Erde ist doch rund und die Sonne das Zentrum des Universums. Die Dampfmaschine funktioniert genau so, wie die Grünen in den Bundestag eingezogen sind. Und auch bei all diesen Aspekten haben die meissten gedacht oder gar gesagt, dass es UNMÖGLICH sei. Wieso also machst du dir unangenehme Gefühle, wenn du dir an ihrer statt genau so gut angenehme Gefühle erzeugen kannst?"
Und dann wende ich mich den Dingen und Menschen zu, mit deren Wahrnehmung ich eher angenehme Gefühle erlebe. Und da das Bewusstsein bekanntlich nicht zwischen Fiktion und der so genannten Erlebniswelt unterscheiden kann, reicht es sogar aus, wenn ich nur an von mir als angenehm eingestufte Dinge und Menschen denke. Und schon kehr meine Hoffnung, meine Traute, mein Wohlgefühl zu mir zurück.
Erfolg Unabhängig davon, wie oft ich in den letzten Tagen dank meiner Beachtung und Einstufung der Möglichkeiten meine Homepage erhalten zu können, mies drauf war, erlebe ich Heute, dass die Wahrscheinlichkeit, dass meine Homepage den Umzug gesund übersteht stark gestiegen ist. - Nichts zieht Erfolg mehr an, als Gedanken an Fröhlichkeit und Erfolg!
Ich denke, dass es sich auch mit unserer privaten Situation so verhalten wird, wie ich es in Sachen Homepage erlebe. Schließlich erledigen sich 80% unserer alltäglichen Fragen, Aufgaben oder gar so genannter Probleme von selbst. Wieso also meine Frohnatur unnötig lang durch Unwohlsein ausblenden?
Das möchtest erfahren, wie du Gefühle umschalten kannst? Nimm dir ab sofort nur noch begrenzt Zeit, um dich unwohl zu fühlen. Sagen wir 5 Minuten. Und in den 5 Minuten ärgerst du dich so richtig. Oder du weinst dir die Augen aus dem Kopf. Vielleicht zertrümmerst du auch das Eine oder andere (deines!) so genannten Eigentums. Schrei herum, wüte, mach, was du brauchst, um die Energie des Unwohlsein ausleben zu können.
Und dann hör auf damit. Vielleicht stellst du dir gar einen Wecker, damit du so wenig zeit wie möglich dein Unwohlsein auslebst.
Überkreuzhaltung Wenn die Zeit herum ist, nutze die Überkreuzhaltung. Sie ist ideal, um von Frust auf Lust umzuschalten.
Ja, Gefühle kannst du, wie elektrisches Licht, ein- und ausschalten! Manchmal funktioniert das sogar innerhalb von Sekunden. Manchmal braucht es eine halbe Stunde. Nach meiner Erfahrung ist die Zeit sehr gut investiert. Hier, damit du dich informieren kannst, wie genau das mit der Überkreuzhaltung funktioniert: http://www.adiko.eu/der-sanfte-weg/der_s...euzhaltung.html