Auf dem Weg stetig achtsamer und bewusster zu sein
Dieses Forum kann dabei behilfich sein, dass wir uns darin üben. Wenn wir vom Trennenden ab- und uns den Geimeinsamkeiten zuwenden, erleben wir andere Erlebnisse. Ich wünsche mir, dass wir uns hier in Augenhöhe begegnen und frei von Tabus mit den aufkommenden Themen befassen. Auf, dass wir uns auch hier zur Erkenntnis motivieren, dass die Änderung der eigenen Gedanken, Meinungen, Bewertungen und Handlungen nachhaltigere Zufriedenheit generiert, als der Versuch der Änderung der Gedanken, Meinungen, Bewertungen und Handlungen Anderer. Vielleicht erkennen auch hier mehr Menschen, dass nicht Worte beleidigen, sondern, dass sich jeder - durch die eigene Interpretation der Worte eines anderen - selbst beleidigt. Ich wünsche mir, dass wir auch hier bewusster, geduldiger, ursächlicher, uns selbst und auch anderen Antworten geben/anbieten, wie auch selbständiger mit unserem Denken, Fühlen und Handeln und dem Denken, Fühlen und Handeln Anderer umgehen.
Frontal 21 brachte vor zwei Tagen einen Bericht, der absolut zu meiner Meinung passt. Schließlich frage ich öffentlich, wieso Lobbyisten mitregieren, das Volk aber nicht.
Heute erst kam ich auf die Idee, diesen Beitrag zu verlinken. Und wieso Heute? Weil ich soeben einen Artikel in der taz las, der zum Thema "Lobbyisten" gehört:
Lobbyisten sind gefährlicher
KOMMENTAR (in der online taz) VON CHRISTIAN RATH
Schön blöd von Wirtschaftsminister Guttenberg (CSU). Erst lässt er sich einen Gesetzentwurf komplett von einer Anwaltskanzlei schreiben, dann leitet er das Werk unverändert an die anderen Ministerien weiter - und auf jeder Seite des Entwurfs prangt der Schriftzug der beauftragten Law Firm. Kein Wunder, dass er sich nun Verschwendung von Steuergeldern vorwerfen lassen muss, schließlich hat er für die Vorbereitung von Gesetzen genug gut bezahlte Ministerialbeamte.
In der Sache ist der Vorgang weniger dramatisch. Eine Anwaltskanzlei muss stets parteiisch die Interessen ihres Auftraggebers wahrnehmen, also hier des Ministeriums, das dafür zahlt. Entscheidend ist dabei die politische Kontrolle. Die Kanzlei muss klare Vorgaben bekommen und anschließend müssen Regierung und Parlament den Entwurf diskutieren und entsprechend verändern.
Viel gefährlicher ist es, wenn Lobbygruppen in letzter Sekunde noch Änderungen an einzelnen Paragrafen durchdrücken. Zwar muss nicht alles, was von Interessenverbänden kommt, schlecht sein - aus Sicht der Abgeordneten sind ja auch Umweltgruppen und Gewerkschaften nichts anderes. Erforderlich ist aber stets die Möglichkeit der öffentlichen Debatte.
Deshalb ist die Frage, wer den ersten Entwurf eines Gesetzes schreibt, lange nicht so wichtig wie die Transparenz in den Tagen vor seiner Verabschiedung im Parlament. Es darf nicht sein, dass die letzten Änderungen im zuständigen Ausschuss erst ein oder zwei Tage vor der Abstimmung öffentlich werden. Medien und konkurrierende Interessengruppen können da nicht mehr reagieren. Die für eine Demokratie so wichtigen "Checks and Balances" laufen leer. Die Gefahren lauern also eher am Ende des Verfahrens, nicht an seinem Anfang.
Änderung des Eintrags: Tja, so erlebe ich das. Und? Willst du, dass weiterhin mehrheitlich Lobbyisten und Politiker, welche scheinbar den Kontakt zum Volk verloren haben, bestimmen und Entscheidungen so zeitnah treffen, dass ein Mitregieren des Volkes praktisch unmöglich erscheint? Oder möchtest du, dass alle die regieren, die betroffen sind? Sind wir dümmer als die Schweizer? Sind die Ergebnisse von Volksabstimmungen schelchter? - Wieso haben die Schweizer dann das beste Rentensystem?
Das Souverän wird immer mehr in seiner Freiheit eingeschränkt und sieht weiterhin zu, wie die Markt- und Finanzwirtschaft noch immer als wichtiger erachtet wird, als die Gesunderhaltung der Natur, ein sozialerer Umgang miteinander und eben auch die Einhaltung des Grundgesetzes*. Angst regiert die Welt. Und Angst ist der Weg zur Angst. Der Weg ist das Ziel.
Wie wäre es damit, den Weg zu wechseln? Freiheit und Mut führen zu Freiheit und Mut. Abwarten führt zur Zeit mehrheitlich, scheint es, in eine Richtung:
* Absatz 2 des Artikels 20 des GG:"Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt." Die Politiker sollten nur Mittler für das Volk sein. Doch die Politiker innerhalb der Parteien haben es geschafft, vom Mittler zum Herrscher zu werden. Sie haben es sogar geschafft, dass die Volksvertreter keine freien Politker mehr sind, die unmittelbar vom Volk gewählt werden. Seit 60 Jahren hat es kein Einzelkandidat (ohne Parteizugehörigkeit) geschafft in den Bundestag gewählt zu werden. Es sind imnmer nur Parteimitglieder gewählt worden! Dabei sollten die Angehörigen des Bundestages doch frei sein. Oder verstehe ich Artikel 38 falsch? Artikel 38 des GG:"Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen." Nun ja. Zumindest kommen sie nicht in den Genuss der Vorzüge des Beamtentums und sie erhalten auch keine Renten, wie andere Politiker. Sollte die Einhaltung des Grundgesetzes das Minimum an Rechten sein, die das Souverän hat? Aktuell erleben wir, meines Erachtens nach, keine Basisdemokratie, wie sie uns nach dem GG zusteht.
Gestern bin ich abends mit meiner Frau im Wald spazieren gewesen. Während des Spaziergangs haben wir uns der Sinnfrage gestellt. Wir fragten uns: Ist es sinnvoll ein Mensch, dass macht, was in ihm ruft?
Ist es sinnvoll, dass der "Durchschnittsbürger" einer Arbeit nachgeht, die ihm keine Spaß macht, nur damit er sich mehr leisten kann?
Ist es sinnvoll, dass eine Hand voll Künstler (hierzu zählen für mich auch Dichter und Denker), Sportler, Funktionäre, Manager, etc. so viel Geld einnehmen, während die Mehrheit der Menschen das tun zu müssen glaubt, was sie von dem abhält, was sie machen wollen?
Ist es sinnvoll, dass sich so viele Menschen von einer sinnvolleren Arbeit* abhalten lassen, weil sie lieber Geld verdienen wollen und auch noch so wenig Durchbliock haben, dass sie das nicht wollen, also frweiwillig tun, sondern ernsthaft glauben, dass sie so denken, meinen und handeln müssen?
Ist es sinnvoll, dass Menschen überwiegend dann genug Geld und Mittel haben, wenn Sie reich geboren sind, erben oder brav "ja" und "Amen" sagen?
Ist es sinnvoll, dass die, die sich die Zeit nehmen, um unter anderem das System in Frage stellen, nicht in dem Maße teilhaben können, wie die Reichen, Erben und Jasager?
Ist es innvoll, innerhalb einer Gesellschaft zu leben, die so anders tickt, als man selbst?
Ist es sinnvoll, innerhalb einer Gesellschaft zu leben, in der die Mehrzahl der Einzelindividuen das von der Natur gegebene Recht auf Selbstbestimmung nicht wahrnimmt?
Ist es sinnvoll, in einer Gesellschaft zu leben, in der es wichtiger zu sein scheint billig einzukaufen, als darauf zu achten auf wessen Kosten eingekauft wird?
Ist es sinnvoll, in einer Gesellschaft zu leben, die lieber Lemming oder Parasit ist, weil sie daran glaubt, dass der Besitz wichtiger ist, als Soziales und Ökologisches?
Ist es sinnvoll, in einer Gesellschaft zu leben, die sich nicht so lange eigene Gedanken zu solchen Begriffen, wie "Besitz" macht, bis sie erkennt, dass es Besitz vom Prinzip der Natur her gar nicht geben kann?**
Ist es hilfreich, dass ein Mensch einen Menschen, der für ihn mitdenkt, vordenkt, nachdenkt, bzw. querdenkt, - weil der Andere selbst - durch die Wahl seines Arbeitsplatzes und seiner Freizeitbeschäftigung - dies nicht mehr macht - als Schmarotzer, als unwürdiger Vertreter des Volkes, als "nicht achtens- und unterstützenswert" erachtet wird? Ist es sinnvoll sich immer noch so viel Zeit für Konsum/Verbrauch und Vergnügen zu widmen, während Themen wie Bildung, Finanzwirtschaft, Marktwirtschaft, Politik und Philosophie teilweise nicht einmal mehr auf Comic-Niveau verstanden werden?
"Schnell, schnell, schnell, ich habe keine Zeit!" Weil ich in meiner Zeit lieber konsumieren/verbrauchen und Spaß haben will? Begreifen wirklich so wenig Menschen, dass diese Art und Weise zu unseren aktuellen Aufgaben/Problemen geführt haben? Meinen wir wirklich, dass die Schweizer weniger Spaß am Leben haben, weil sie sich viel mehr in solche Themen einbringen? Oder lassen wir uns deshalb so oft ein X für ein U verkaufen, weil wir eben nicht die Kenntnis haben, die beispielsweise die Schweizer, die Iren oder die Niederländer (wie auch andere Völker von Ländern, in denen regelmäßig Volksentscheide abgehalten werden)? Die Schweizer, Iren und Niederländer haben nachweislich wesentlich mehr Kenntnis über die EU und den Vertrag von Lissabon, als die Bürger der BRD! Und wieso? Weil sie, anstatt irgendwelcher Schnäppchen zu machen, sich mit Dingen befassen, die nachhaltiger sind!
Und trotzdem sind wir die Vorreiter in Sachen Bio, Öko und Sozialem? Ich bin mir dessen nicht bewusst. Vielleicht habe ich mich hier noch nicht genug gebildet. Wenn ich mir jedoch das Schweizer Rentensystem und die Sozialsysteme von Finnland, Norwegen und Schweden ansehe, dünkt mir, dass wir die Bürger der BRD, zumindest was das Soziale betrifft, nicht die Vorreiter sind.
Wieso? Weil, wir so Obrigkeitshörig sind? Weil wir so wenig das hinterfragen, was uns vorgesetzt wird? Weil wir mittlerweile lieber die Spaßnation sind, als weiterhin die Nation der Dichter und Denker?
Liebe Grüße Axel
*Für mich ist eine sinnvollere Arbeit die, durch die das ausgedrückt wird, was der jeweilige Mesnch gerne macht.
** Innerhalb der Natur gibt es lediglich temporäre Teilhabe und eben keinen Besitz. Daher entspricht das Leasing dem natürlichen Prinzip, und eben nicht der Kauf (Und der mit dem Kauf verbundene Glaube an Besitz, ist ein Irrglaube, da es von Natur aus keinen Besitz gibt. Oder nimmst du deinen Besitz mit, wenn du stirbst?). - Natürlich und somit eben auch sinnvoller wäre es, wenn beim Leasing zusätzlich berücksichtigt wird, dass nur geleast wird, was dazu beiträgt, dass eine sozialere und ökologischere Art und Weise ausgedrückt wird und das Geleaste zu dem auch noch mit jenen geteilt wird, die sich nicht einmal ein Leasing teilen können. - So funktioniert die Natur! Oder kennst du einen gesunden Löwen, Wolf oder Hund, der, wenn er satt ist, nicht sein Rudel mitfressen lässt? Willst du tatsächlich nur so sozial sein, wie ein Tier, oder gar weniger sozial als ein Tier? Ist das der Ausdruck der Krone der Schöpfung: "Nach mir die Sintflut!", bzw. "Lieber sinnlose Flut als Sinnflut? So wird die Menschheit nicht überleben, denke ich.
P.S.: Tu mir bitte einen Gefallen. Schreib mir hiernach, in Form eines Kommentars, wieso du diese Zeilen hier liest . Wenn du, darüber hinausgehend, auch noch zusätzlich einen Kommentar, also deine Meinung abgeben, möchtest, freue ich mich noch mehr! Selbstverständlich freue ich mich auch, wenn du "nur" eine Kommentar schreibst!
Liest du hier mit, weil du Langeweile hast? Willst du dich von eigenen Aufgaben ablenken? Liest du hier mit, um etwas zu haben, über dass du mit anderen reden kannst? Wieso liest du das hier?
Ich freue mich - wenn du den Mut ausdrückst, um hier zu antworten - auf deine Antwort!
Diese Beitragsreihe schuf ich, weil ich glaubte, dass mancher Mensch erfahren möchte, was es bedeutet, dass sich ein anderer Mensch für ihn politisch einbringt. Dann wurde aus dem Tagebuch ein Dialog, den ich weitaus wertvoller erachtete, als den Monolog eines Tagebuches.
Irgendwann wurde aus den Dialogen wiede rein Monolog.
Um den Dialog wieder zu finden, bat ich im gestrigen Beitrag jeden Leser darum, mir seinen jeweiligen Bewegrund, also warum er hier mitliest, mitzuteilen. Niemand hat bisher geantwortet.
Mein Ziel ist es jedoch, in einer Gesellschaft des Gebens und Nehmens zu leben. Ich wundere mich, dass sich niemand von den Lesern finden lässt, der das Interesse, bzw. den Mut hat hier einen Kommentar einzustellen (zu geben).
Alleinunterhalter zu sein, mag das Ego des jenigen befriedigen und ihm die Möglichkeit geben, sich zurückzulegen und sich unterhalten zu lassen. Doch politisch erreichen wir exakt das, was wir aktuell erleben und womit wir in der Mehrzahl, denke ich, unzufrieden sind:
Mir scheint es, dass wir Bürgerinnen und Bürger der BRD merheitlich meinen in einem All-Inclusiv-Urlaub zu leben. Urlaubsort: die BRD. Animateure sind die Politiker, die Manager und überhaupt, "die Anderen". Die meißten BRD´ler scheinen sich zurückzulehnen und zu konsumieren. Ganz so, wie es Kunden, auch Urlaubskunden, gerne machen.
Und wenn Kunden unzufrieden sind, was machen sie dann? Na, sie beschweren sich. Im Exktremfall wird nicht nur protestiert, sondern gleich auch prozessiert. Wie beim All-Inclusiv-Urlaub geht das jedoch politisch eher seltner. Anweälte und Schadensersatzforderungen sind plolitsch eher ungewöhnlich. Doch da gibt es ja noch die Wahlen!
Manche gehen hin und wählen das Kleinere Übel. Andere wählen gar nicht erst. wieder andere wähölen aus Protest oder aus Gewohnheit.
doch aus der Nehmermentalität des Kunden kommen nur wenige heraus. Die meißten fühlen sich unbetroffen und erkennen nicht, dass sie Teil des Unterhaltungssystems BRD sind. Sie meinen vielleicht, dass Trotz ihre Situation ändert. doch, wie bei Kindern auch, Trotz ändert eher selten etwas an den Umständen.
Da diese Arbeit hier Zeit "kostet" und ich seit geraumer Zeit nicht mehr direkt erlebe, dass sie zu einem Miteinander führt (wie es am Anfang noch der Fall war) und sich somit die Situation des Nehmens und Gebens nicht mehr hier manifestiert, bedanke ich mich bei allen 30 bis 40 Lesern, die ich hier täglich erlebe, für das Mitlesen und stelle den Monolog ab sofort ein.
Für dich mag es belustigend, interessant oder sonst etwas sein, dass ich hier schreibe, doch möchte ich mehr, als mich produzieren und dich unterhalten. Ich möchte Dialoge, keine Monologe. Ich möchte dich zum Nachdenken bringfen und zum Mitmachen motivieren. Doch jede Motivation geht fehl, wenn sich der Mensch, der motiviert werden soll, nicht mowivieren lassen will und sich nicht inspiriert fühlt mitzumachen.
Für das BGE und die Mitbestimmung, wie auch zu deiner Unterhaltung habe ich nun genug getan. Dieser Infodienst ist hiermit bis auf Weiteres beendet.
Wieso sollte irgendein Politiker etwas für dich tun, wenn du nichts für ihn tust? Das Spiel des Lebens heißt "Nehmen und Geben!
"Genieß die Zeit und gib dir zwischendrin gerne einmal die Antwort auf die Frage: "Wie kann ich dazu beitragen, dass Menschen, wie Axel, sich weiterhin gemeinnützig, also auch für mich, einbringen?"
Ich sehe dies hier nicht als eine All-Inclusive-Veranstaltung oder Gratis-Animation an. Ich hab edies gemacht, weil ich nützlich sein will. Für mich, für dich und für andere. Ich möchte mehr Bewegung erleben, als ich aus eigener Kraft ermögliche. Und diese Bewegung möchte ich mit deiner Interaktion erleben.
Ohne sie, gibt es hier keine Unterhaltung mehr und im Alltag keinen Axel Dörken mehr, der sich auch politisch für einen Wandel, hin zu mehr Miteinander, einsetzt.
die Dinge, die sich hier ereignen sind meiner Meinung nach zu wichtig, um nicht über sie zu berichten.
Am 19.08.2009 fand innerhalb des Gebäudes der Berthelsmann-Stiftung, vor geladenen Gästen der gütersloher Wirtschaft, eine Podiumsdiskussion der Bürgermeister Kandidaten statt.
Als bemerkenswert habe ich es erlebt, dass Frau Unger (SPD) wenig selbstbewusst auf einen Hieb von Herrn Kollmeier (CDU) einging. Dieser wiederum äußerte sich mehrfach rufschädigend für ihn, denke ich. Diese Meinung scheint das Publikum zu teilen, wenn ich die Ausrufe und das Raunen des Publikums korrekt deute, die bei diversen Äußerungen zu vernehmen waren. Die Herren Kalley (UWG) und Morkes (BfGT) traten ebenso regelmäßig in Fettnäpfchen. Lediglich Frau Brems (Die Grünen) lavierte sich geschickter durch die Podiumsdiskussion.
Sie war denn auch die Einzige, die einigermaßen auf Fragen aus dem Publikum einging, der sich alle anderen, typisch Politiker, verschlossen und irgend etwas erzählten, jedoch in keinem Fall eine klare Stellung bezogen. Gerade, weil in der Vorrunde von den Bürgermeisterkandidaten mitgeteilt wurde, dass es wichtig sei, auch unpopuläre Entscheidungen zu vertreten und zu diesen zu stehen, wunderte es mich um so mehr, dass niemand auf die Frage, ob Steuern und Abgaben in der nächsten Legislaturperiode angehoben werden, mit einem mutigen "wahrscheinlich" antwortete und jeder, auch Frau Brems, eierte mit einem: "Das ist heute noch nicht vorhersagbar.", um die Antwort auf die gestellte Frage herum.
Meine Frage, wie die Kandidaten zu anderen/neuen Lösungen der aktuellen Aufgaben stünden, ich führte wörtlich das Schwundgeld, die Börsenumsatzsteuer und das BGE an, wurde von vieren der fünf Kandidaten als eine Aufgabe der Bundesebene abgetan. Als ob Bürger nicht auch einen Bürgermeister wählen wollten, der querdenkt und auch einmal andere Lösungen in Betracht zieht. Lediglich Frau Brems sagte hier sinngemäß, dass diese eine Frage des Lebensstils sei und dass sich dieser ändern müsse.
Die Zweite Frage von mir, was denn die Kandidaten machen würden, wenn nicht die ersehnte Konsumerholung in dem Maß einträfe, wie die Wirtschaft und die Politik sie herbei zu zaubern versucht, beantwortete keiner der Kandidaten.
Bemerkenswert empfinde ich auch die Verhaltensweise des moderierenden Herrn Dr. von der Heiden, Geschäftsführer der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld. Nach dem er bei der Vorstellungsrunde der Kandidaten seine Fragen an die Kandidaten gestellt hatte, schien ihn die Antwort nicht wirklich zu interessieren. - Zwar ist sein Verhalten verständlich, wenn ich berücksichtige, dass er die Antwort wahrscheinlich schon dank einer vorangegangenen Diskussionsrunde kannte, doch psychologisch verhielt er sich weniger klug. Da ist jeder Fernsehmoderator weitsichtiger, wie mir scheint. Selbst die vom Privatfernsehen. - Er schaute lediglich stumpf hinaus in die Natur, anstatt den Blick ins Publikum zu richten oder dem jeweiligen Kandidaten zuzuwenden.
Irritierend empfand ich denn auch die Einladung zur Podiumsdiskussion der Bundestagskandidaten zu der die IHK am 10. September einlädt. Meinen Namen suchte ich vergeblich. Auf Anfrage wurde mir mitgeteilt, dass Fristen einzuhalten gewesen wären. Fristen, die in einem Maß gesetzt werden, bevor überhaupt amtlich feststeht, wer zur Wahl zugelassen wird? Mir scheint dies ein haarsträubendes Argument. Ehrlicher hätte ich es empfunden, wenn mir ins Gesicht gesagt worden wäre: "Wir halten Sie nicht für kompetent.", "Ihre Nase passt uns nicht." oder "Wir erachten sie nicht als wichtig genug, um sie zu den drei von uns veranstalteten Diskussionen einzuladen.
Immerhin ließen sich die Herren zur Äußerung bringen: "Wir überdenken den Umstand." Ob sie damit eher das Thema beenden wollten oder tatsächlich darüber nachdenken, das mag jeder für sich selbst entscheiden. Ich denke:
Entweder die Herren haben Angst mich dabei zu haben oder sie erachten mich als einen lästigen Störenfried, dem sie nichts zutrauen. Größe wird, meine ich, anders ausgedrückt. Ob die IHK es sich tatsächlich leisten möchte, Ungleichheit auszudrücken, wo sie sich andernorts für Gleichstellung jeder Art einsetzt?
Ist das die Art der Wirtschaft Gleichheit zu demonstrieren? Ruft die Wirtschaft so zu einem Miteinander auf? Mir scheint auch bei der IHK hat auf Entscheiderebenen kaum jemand dazugelernt und sein Weltbild geändert. Was soll´s? Wen interessiert denn schon ernsthaft Soziales und die Ökologie? Die IHK, so erscheint es mir, eher wenig. Zumindest habe ich auf eine eMail vor geraumer Zeit bis heute keine Antwort erhalten. In der Mail fragte ich, wieso ich im IHK-Magazin nichts über Ökologie und Soziales lese.
Übrigens: Volker Stöckel, Einzelkandidat in Osnabrück erlebt in Sachen Podiumsdiskussion, ähnliche Ereignisse, wie ich sie mitbekomme. Auch er ist zu keiner der acht geplanten Podiumsdiskussionen in seinem Wahlkreis (Osnabrück)eingeladen worden.
Ich lasse mich überraschen, ob die Presse in Gütersloh so frei ist, dass sie darüber berichten wird. Wenn sie es tut, wäre die Ausgrenzung meiner Person zur Möglichkeit der Vorstellung innerhalb von Podiumsdiskussionen etwas, was zu einer Unterstützung aus der Bevölkerung führen könnte. Outlaws finden beim Volk oftmals Unterstützung. Schließlich erinnert die Ausgrenzung der Outlaws Bürgerinnen und Bürger an die eigene Situation und das eigene Erleben "sich ausgegrenzt zu fühlen". Mir fällt zum Thema "sympathisieren mit Geächteten" prompt die Geschichte von Robin Hood ein. Auch er nahm von den Reichen und gab den Armen. Das Ende der Geschichte ist bekannt.
Nur eine Geschichte? Nur eine Geschichte? Ich erkenne die Möglichkeit, dass sich die Struktur der Geschichte um Robin Hood, auch in diesen Fällen erleben lassen kann. Sind nicht auch Die Grünen anfangs ähnlich sträflich geächtet worden?
Liebe Grüße Axel
Nachtrag: Der Info-Stand der INWO, der Morgen zwischen 10.00h und 16.00h, auf dem Kolbeplatz in Güterslohstattfinden wird, ist nun auch amtlich genehmigt.
Außerdem ist es nun amtlich, dass wir Eltern eines Sohnes werden. - Also doch nicht die erhofften Zwillinge. Wohl auch sinnvoller, da wir unser Kind natürlich, also 9 Monate am Körper getragen und windelfrei, aufwachsen lassen möchten. Dürfte, obwohl es üblich sein sollte, eine noch seltenere, ungewohnte und zeitintensive Angelegenheit sein. Doch die Bindung geht uns vor der Zeitersparnis. Schließlich gibt es Thesen, dass so viele Kinder ihr Urvertrauen nicht haben, weil sie zu früh von der Mutter getrennt werden, bzw. dass Sie ein eher weniger hilfreiches Körperbewusstsein entwickelt haben, weil sie nicht von Anfang an lernen konnten, auf ihren Körper zu hören.
Unser Sohn Lutz übernimmt, zu Ehren meines Opas, seinen Spitznamen. Um die Familie meiner Frau zu ehren, wird er den Nachnahmen Wartburg bekommen. Lutz Wartburg.
Schau´n wir mal, ob und wann eine Lia Wartburg die Familie ergänzt.
Whow! Den Info-Stand habe ich als einen absoluten Erfolg erlebt. Auch, obwohl ich zwischenzeitlich frustriert war, als ich feststellte, dass dort, wo ich den Stand ursprünglich aufbauen wollte und wo er mir nicht genehmigt werden konnte, praktisch alle Parteien standen.
Allerdings haben wir den INWO-Stand so erlebt, dass wir nicht jeden Passanten belästigt haben, sondern bereit standen, wenn jemand Informationen haben wollte. Das führt automatisch zu weniger und zu intensiveren Kontakten. Auch hatten Beate und ich mit Dirk und Jörg viel Spaß. Die Zeit war schneller um, als ich es je zuvor mit einem Info-Stand erlebt habe. – Danke, Dirk und Jörg!
Danach sind wir alle gemeinsam, mit Zwischenstopp bei einem Bio-Laden, in dem wir vier Pötte Eis gekauft haben zum Wapelbad gefahren, um das gekaufte Eis auf einer Picknick-Decke sitzend genüsslich teilend zu verspeisen. – Herrlich!
Toller Tach! Und das, obwohl die eingeladenen Journalisten uns nicht besucht haben. Was wohl auch daran lag, dass zum Einen die Pressemitteilung erst Gestern raus ging und, zum Anderen die Kommunalwahl wichtiger zu sein scheint, als Lösungsvorschläge für ein gesunderes, also sozialeres und ökologischeres Wirtschafts- und Geldsystem, was sich die Prinzipien der Natur zum Vorbild nimmt.
Liebe Grüße und die Hoffnung, dass du dein Leben überwiegend genießt Axel
Als ich heute morgen im Schwimmbad lag, viel mir die Aussage einer Ratsdame aus dem Rat der Kreisstadt Gütersloh ein. Sie sagte, als ich ihr von meiner Ausgrenzung (Podiumsdiskussion, neuere Presseveröffentlichungen) erzählte, sinngemäß, dass Sie als Ratsdame hat es erlebt, dass ihr regelmäßig die Unterlagen für Ratsentscheidungen nicht vorgelegt wurden.
Stell dir das vor: Du bist im Rat. Du sollst mitentscheiden. Und du erhältst die Unterlagen, über die du zu entscheiden hast, nicht. - Eliten unter sich: Basisdemokratie - Nein Danke?
Na, da bin ich doch froh, dass ich sportlich und privat weiter voran komme: 2000m in 48 Minuten ist für mich ein großer Erfolg. Fing ich vor vier Wochen doch mit 28 Minuten auf 1000m an. Und meiner Frau, unserem nun 16 Wochen junger und ungeborener Sohn Lutz und mir geht es gut. Wir sind gesund und wohlauf sind.
Sascha Lobo habe ich angeschrieben, um ihn als Spezialist in Sachen Internet für mich zu gewinnen. Mal sehen, ob er sich meldet.
Genieß die Zeit! Wer weiß, wie viel dir von ihr verbleibt.
den Nachfolgenden Text versandte ich Heute mit Hilfe einer eMail an die Redaktionen der Lokalzeitungen und an die Redaktion des Lokalradios:
Guten Morgen!
Die Redaktion der Glocke war, im Gegensatz zu der Redaktion der Neuen Westfälischen und der des Westfalen-Blatt die Einzige, die in ihrem Artikel zu dem von mir organisierten Info-Stand "Mehr Demokratie" den Anstand - oder auch die Größe - hatte, mich als Initiator und als Einzelkandidaten zu benennen. Dass das Radio Gütersloh über den Info-Stand berichtet hat, ist mir nicht bekannt. Das hat sicherlich damit zu tun, dass sie versehentlich nicht vorab informiert wurden.
Ich empfinde die Berichterstattung, bzw. die Unterlassung von solchen Informationen als bemerkens- und bedenkenswert.
Insbesondere, da die Redaktion des Westfalen-Blatt im Vorfeld meiner Kandidatur entsprechend umsichtig und respektvoll über meine Absicht der Kandidatur berichtet hat, nahm ich mit ihr und noch nicht mit anderen Redaktion Kontakt auf.
Dort wurde mir dann mitgeteilt, dass diese Berichterstattung als bedauerlich erachtet würde und nach dem Kommunalwahlkampf sich ein Journalist bei mir melden würde, um mit mir ein Interview zu führen. Ich erachte eine solche Reaktion als einen Ausdruck von Größe, Wertschätzung und Fairness.
Gerade ich bin auf die Berichterstattungen seitens aller Redaktionen in diesem so genannten Wahlkampf angewiesen. Zum Beispiel auch deswegen, weil ich von den Veranstaltern der Podiumsdiskussionen zur Bundestagswahl bisher zu keiner dieser Veranstaltungen eingeladen worden bin und ich nicht in einer monetären und gesellschaftlichen Grundsituation lebe, dank der ich dies mit Flyern und Plakaten auf mich aufmerksam machen kann.
Allerdings glaube ich, dass so mancher unentschlossener Wähler oder gar mancher Nichtwähler, sich für eine Wahlbeteiligung entscheiden könnte, wenn er erfahren würde, dass sich jemand zur Wahl stellt, der aus dem Volk kommt und parteiunabhängig ist. Insbesondere dann, wenn dieser jemand unter anderem mehr „Mitbestimmung“ und mehr Partizipation – in Form eines „Grundeinkommen“, der unteren und mittleren Einkommens-Bezieher dieses Landes einfordert.
So Sie sich meiner Kandidatur nicht annehmen, erreicht eher wenige Bürgerinnen und Bürger die Information über meine Kandidatur.
Ich hoffe, dass es weder Seitens der Redaktionen gewünscht ist, einen Bürger zu diskreditieren, in dem sie nicht ausführlich über seine Kandidatur berichten. Meines Erachtens nach ist es ein deutliches Zeichen von, Gleichberechtigung beinhalten mehr über den zu berichten, der weniger Möglichkeiten hat auf sich aufmerksam zu machen, als andere Teilnehmer.
Die Stunde schlägt immer öfter für die Bürgerinnen und Bürger und immer seltener für die Institutionen. Demnach denke ich, dass jede Zeitung und auch der Radio-Sender entsprechend bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommt, wenn sich ihre Chefredakteure dazu entschlösse ausführlich über einen Bürger zu berichten, der die Mühe, die Zeit und das Gespött derer die eine solche Initiative nicht einzuordnen wissen auf sich nimmt, um mit seiner Einzelkandidatur aufzuzeigen, dass wir Bürger auch Macht haben und diese auch hilfreich für alle Bürger einsetzen können.
Ich bitte Sie, da ich gegen Forderungen bin und für die Freiwilligkeit Ehrbarkeit, Achtsamkeit und Miteinander Ausdruck zu geben, setzen Sie sich mit mir in Kontakt.
Gerne gebe ich auch Ihnen die Möglichkeit bei Ihren Lesern und Zuhörern zu punkten, indem sie beispielsweise ein Interviews, bzw. einen ausführlicheren Artikel/Bericht über meine Kandidatur als Kreisabgeordneter für den Kreis Gütersloh drucken/senden.
Nebenbei: Auf persönliche Anfrage bei der IHK zu Bielefeld, anlässlich der Podiumsdiskussion zur Bürgermeister-Kandidatur innerhalb des Gebäudes der Berthelsmann-Stiftung, erfuhr ich, dass ich deswegen nicht zu der von der IHK am 10.09.09 organisierten Podiumsdiskussion für die Bundestagswahl eingeladen worden sei, weil, sinngemäß, "die Fristen für diese Einladung einzuhalten gewesen wären. " Fristen, die ausliefen, obwohl noch nicht feststeht, wer alles zur Bundestagswahl kandidiert? Das zumindest ist der Tenor der Antwort von Herrn Dr. Miele.
Auf meinen Hinweis, dass es wohl angemessener sei, die gesetzlichen Fristen abzuwarten und dann einzuladen, wenn feststünde, wer alles kandidiere, erfuhr ich ein indigniertes: "Sie werden sicherlich verstehen, dass wir unsere eigenen Fristen setzen."
Auf noch deutlichere Nachfrage, ob dies nun bedeute, dass ich weiterhin außen vor bliebe, erfuhr ich lediglich, dass darüber erneut beraten würde. - Eliten unter sich und dem Bürger keine Chance?
Bisher habe ich noch immer keine Einladung Seitens der IHK zu der Podiumsdiskussion im A2-Forum, wie auch keine zu den Podiumsdiskussionen in Gütersloh und Halle erhalten. Ich schätze, dass eine Einladung auch ganz erheblich vom Interesse der Medien abhängt.
Weitere Podiumsdiskussionen sind mir nicht einmal bekannt. noch nicht. Herr Mantovanelli, Kandidat der Gründen für einen der Posten des Kreisabgeordneten, bot sich freundlicherweise Vorgestern an, mir die Termine zu benennen, zu denen er eingeladen ist. - Damit hat er meinen Respekt für dieses Angebot. Parteiübergreifend hilft er einem Mitbewerber. So funktioniert, meiner Meinung nach, ein hilfreicheres Miteinander.
Ich hoffe auch auf Ihre Unterstützung. Fair geht vor, meine ich. Unabhängig davon, wie Sie meine Kandidatur bewerten.
Nachtrag: Den nachfolgenden Text erhielt ich soeben durch eine Mail. - Zufall, dass er eintrifft, nachdem ich meine Mail an die Zeitungen versandt und sie auch hier öffentlich gemacht habe?
Sehr geehrter Herr Dörken,
wir laden Sie als Teilnehmer auf dem Podium unserer Veranstaltung am 10. September 2009, im A 2 Forum, Rheda-Wiedenbrück, ein. Herr Dr. von der Heiden wird Sie in Kürze anrufen, um den Ablauf mit Ihnen zu besprechen. Eine Einladung haben wir für Sie beigefügt.
Für mich ist dadurch wieder eindeutig erkennbar: Bitten hilft mehr als Fordern.
Danke!
Liebe Grüße
Axel
Nachtrag 2: Zur Podiumsdiskussion, die vom Kolping-Werk Rheda veranstaltet wird: Ich bin immer wieder erstaunt, wie manche Menschen auf eine freundliche Anfrage reagieren. Fakt: Freundliche Anfrage als Angriff aufgefasst und altbacken reagiert: Zur Podiumsdiskussion in Rheda bin ich nicht eingeladen und das bleibt auch so, weil das eben immer schon so war. Es werden nur jene eingeladen, die im Bundestag vertreten sind. Schließlich wisse man nicht wo das Enden würde. Vielleicht wollten dann vielleicht sogar jene von der NPD oder der ÖDP mitdiskutieren...
Wie war das noch: "Gleiche Methoden führen immer zu den gleichen Ergebnissen?" Scheinbar ist man innerhalb des Kolping-Werkes mit dem zufrieden, dass die bisherigen Machtinhaber die durch sie selbst verursachten Aufgaben mit exakt den gleichen oder eben nur leicht abgewandelten Methoden die Lösungen zu finden wähnt. - Perplexe Ratlosigkeit bei mir.
Den heutigen Tag verbachte ich im Wesentlichen mit der Frage, ob eine florierende Marktwirtschaft auch ohne Wachstum möglich ist. Die Antwort: Ja. Und wie? Mit den Lösungen, die ich für meine Kandidatur präferiere:
BGE Schwundgeld Börsenumsatzsteuer Verstaatlichung des Geldes*
Wenn dann noch eine Bodensteuerreform dazu käme, wäre der Wohlstand aller wieder denkbar. Wieder denkbar?
"Sechs Stunden Arbeit pro Tag, dazu 90 Feiertage im Jahr und täglich vier üppige Mahlzeiten mit mehreren Gängen. Hört sich wie ein Märchen an, ist es aber nicht. Es ist ein Blick in die Vergangenheit: Europa während des Hochmittelalters (meine Anmaßung: 1190 bis 1320) - Eine andere Zeit mit einem anderen Geld!"
So der Leitartikel des Beitrags "Welche Rolle spielt das Geld?" der Zeitschrift Fairconomy, die von der INWO (Initiative für eine natürliche Wirtschaftsordnung)herausgegeben wird: http://www.fairconomy.de/ - Hier findest du unter "Shop" auch viele Bücher des das System kritisch hinterfragenden Prof. Bernd Senf.
Dass auch nichtmarxistische Wachstumkritiker für solche Lösungen offen sind, zeigt der emeritierte und doch immer noch forschende Wirtschaftsprofessor Hans-Christoph Binswanger (St. Gallen-Universität). Dies erfuhr ich während der Lektüre eines Artikels in der Zeit. Die Überschrift des Artikels: "Wir können auch anders": http://www.zeit.de/2009/22/DOS-Wachstum?page=1
Sehr informativ! Wie soll sich jemand so umfassend, wie ich es mache, mit solchen und anderen Themen befassen, wenn er noch einer Vollzeittätigkeit nachgeht? An meinem Beispiel ist zu erkennen, wie wichtig es ist, dass sich begabte Menschen aus der Erwerbsarbeit verabschieden, wenn sich mit dem, was sie können - Denken, Lösungen finden, prüfen und umsetzen - kein Geld verdienen lässt, weil Wirtschafts- und Finanzbosse, Politiker und Bürger lieber weiter blind in den Untergang rennen und dabei so etwas schwadronieren wie: "Ach, das wird schon wieder. Jede Krise hat einmal ein Ende und nach einem Abschwung kommt immer ein Aufschwung."
Wer dabei nicht daran denkt, dass der größte Aufschwung nur durch Krieg und Terror möglich ist und, dass selbst solche Aufschwünge, bedingt durch die Industrialisierung heute längst nicht mehr so viele Arbeitsplätze schaffen, wie vor 60 Jahren, der befasst sich, meiner Meinung nach nicht mit Lösungen, sondern „frickelt“ noch immer an einem morschen Kahn herum, der so oder so untergeht. Unser Wirtschaftssystem produziert alle 70-80 Jahre immer größere Krisen. Die aktuelle ist durch eine Bilanzsumme von 2 Billionen Euro verursacht worden. Eine Spekulationsblase von 60 Billionen Euro steht vor der Tür. Jeder, der sich ihrer bewusst ist, ist sich auch darüber bewusst, dass sie platzen muss. Die Frage ist eben: Wann?
Der enorme Anstieg des Dax und des Dow Jones weißt schon jetzt darauf hin, dass demnächst ein starker Einbruch erfolgt.
Und da wollen Wähler noch immer lieber wie gehabt wählen, bzw. Nichtwähler wieder nicht zur Wahl gehen? Wer die Politiker durch Stimmvergabe belohnt, die auf solche delikaten Fakten hinweisen, der verdient mehr als das Chaos, die Angst und die Unzufriedenheit rund um die aktuell existente Marktwirtschaft. Diese Wähler könnten es erleben, dass sie eine Marktwirtschaft erhalten, die ohne Wachstumsdruck auskommt. Eine Marktwirtschaft in der Vollbeschäftigung eine 20 Std.-Woche bedeutet, damit doppelt so viele Menschen arbeiten gehen können. Eine Vollbeschäftigung, die bedeutet, dass Familie und Arbeit miteinander wieder vereinbar sind. Auch für jene, die Heute in 37 bis 40-Stunden-Wochen festsitzen und davon nicht viel erleben.
nachfolgenden Text für eine Pressemitteilung mit Begleittext habe ich soeben erarbeitet. Ich werde ihn so, oder überarbeitet am 10.09.2009 an die Presse herausgeben:
Pressemitteilung:
Guten Tag!
Bitte veröffentlichen Sie nachfolgende Pressemitteilung:
Am 17.09.2009, von 10.00h bis 14.00h findet auf dem Kolbeplatz eine „Krönungsaktion“ statt. Anwesend sein werden Axel Dörken, Einzelkandidat für die Bundestagswahl 2009, sein Kollege aus Osnabrück Volker Stöckel, seine Kollegin Susanne Wiest, Petentin der sehr erfolgreichen Petition für ein Grundeinkommen, die über 50.000 Unterstützer fand, aus Greifswald und noch weitere 15 Unterstützer aus ganz Deutschland. „Ich habe viele eingeladen und freue mich über jeden der kommt." Bereits jetzt haben die BGE-Initiativen Osnabrück, Bielefeld und Münster ihre Teilnahme in Aussicht gestellt.
„Die Aktion dient der Bewusstmachung, dass wir alle Könige von Geburt her sind.“ so Axel Dörken. Es kann erlebt werden, wie freudvoll es ist, wenn sich Menschen achtsam auf Augenhöhe begegnen. Und es wird, natürlich, für das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) geworben.
Die Idee für derlei Aktionen stammt aus der Schweiz. Die Macher des Filmes „KulturImpuls Grundeinkommen“, Enno Schmidt und Daniel Häni sind auch die Geburtsväter der Krönungswelle. In Deutschland wird die Krönungswelle von Anke Dietrich, Dorothee Schulte-Basta, Susanne Wiest, Tanja Ries und Uschi Bauer organisiert.
Die Krönungsaktion befindet bewusst auch in der Woche des Grundeinkommens, vom 14.09. bis 20.09.2009, statt und ist ein Teil einer Krönungstour durch 18 Städte. Während der Veranstaltung werden Videoaufnahmen gedreht, um sie anschließend zu veröffentlichen.
Axel Dörken, Gründer der überregionalen Gütersloher Initiative „Grundeinkommen – weil wir es wert sind“, hat die Krönungswelle nach Gütersloh geholt und wird seinen Kollegen Volker Stöckel am Nachmittag in Osnabrück unterstützen, wo die Krönungstournee in den späteren Nachmittagsstunden ihr nächstes Event veranstaltet.
Übrigens stehen Frau Wiest, Herr Dörken und Volker Stöckel nicht alleine an breiter Front. Mit diesen dreien stehen weitere 29 Einzelkandidaten auf den Wahlzetteln in ganz Deutschland. „Rechnen wir die parteizugehörenden Befürworter für ein BGE dazu, so stehen in diesem Jahr über 100 Kandidaten auf den Wahlzetteln.“ Auch dabei sind Vertreter der etablierten Parteien. „Außer der SPD hat jede etablierte Partei ein eigenes Grundeinkommenskonzept in der Schublade.“ so Axel Dörken. Eine Magisterarbeit über diese Konzepte hat Frieder Naumann geschrieben. Sie kann auch auf den Homepages http://www.adiko.eu und http://www.adiko-dasforum.eu die ebenfalls von Herrn Dörken initiiert sind, gratis heruntergeladen werden.
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Bitte drucken Sie diese Mitteilung möglichst im Gesamten.
Hiermit laden wir Sie ein, selbst bei der Veranstaltung zugegen zu sein. Ich bitte Sie daher, um 13.00h zur Pressekonferenz auf dem Kolbeplatz zu kommen.
Was wir mit dieser Aktion machen wird später geschichtlich erfasst sein. Das BGE wird kommen. Es ist lediglich eine Frage der Zeit, bis die etablierten, oder andere Politiker, den Mut aufbringen, den Bürgerinnen und Bürgern zu sagen, dass das soziale System zusammenbrächen, wenn es weiter, wie bisher finanziert würde und als Lösung das Grundeinkommen vorschlagen. Die andere Möglichkeit wäre: Das Volk nimmt sich, weil es sich nicht mehr mit immer geringeren Almosen zufrieden gibt. Schon Heute ist eindeutig bewiesen, dass wir Bürgerinnen und Bürger 1970 mehr Geld und Möglichkeiten hatten als aktuell. Und mindestens die CDU wird nach der Wahl die Sozialleistungen drastisch kürzen.
60 Jahre Grundgesetz. Übergangen von Politikern aller Couleur. Wenigstens im Artikel 1 Absatz 1. Der Zeitarbeitsfirmen, Ein-Euro-Jobs und der Arbeitszwang - durch Kürzung der Bezüge und Vermittlung von bis zu 9 Monate andauernden unbezahlten Praktika, also die moderne Sklaverei, das ist für mich Beweis genug.
Es könnte anders gehen. Skandinavien macht es vor. Noch eine Lösung kann es sein, sich selbst ehrlich zu fragen: „Wenn ich nur etwas mehr als 3,00 € am Tag zum Leben hätte, würde ich da denen, die mir nur dieses Almosen geben und mich von Bildungs- und gesellschaftlichen Möglichkeiten abhalten danken? Kann ich begreifen, dass manch Einer das nicht tut?“ Sozialschmarotzertum, das betreiben gerade einmal 1% der Empfänger von sozialen Hilfen. Und doch reicht das vielen Bürgerinnen und Bürgern aus, um alle Empfänger sozialer Leistungen pauschal zu verurteilen?
„Gemeinsam“ wird die Devise der Zukunft sein und nicht, wie ich selber es in der Schule gelernt habe „mit den Ellbogen gegen die anderen“. Darwin wurde falsch übersetzt, wie es den Anschein hat. Es heißt aller Wahrscheinlichkeit nach nicht „Der Stärkere überlebt“ sondern „Der Angepasstere überlebt“. „To be fit“ = vorbereitet, an die Aufgaben angepasst sein.
Liebe Grüße Axel Dörken Einzelkandidat Bundestagswahl 2009 für den Kreis Gütersloh http://www.adiko.eu 05241 23 27 864
So, der Text geht jetzt erst einmal an eine der Veranstalterinnen der Krönungstournee und auch an Volker Stöckel und Susanne Wiest. Damit ich nur mitteile, was den Tatsachen entspricht und womit alle einverstanden sind.
Liebe Grüße Axel
P.S.: Roy hat mich wieder auf ein Video aufmerksam gemacht, dass für jene, die das BGE, und was auch sonst noch, für Unmöglich erachten:
Viel Spaß, beim auf dich wirken lassen der Informationen aud den Naturwissenschaften (Alles ist miteinander verschränkt (verbunden)). - Es ist, denke ich, stets hilfreicher über den Tellerrand hinauszuschauen und Unmögliches als möglich zu erachten. Zumindest erscheint es mir als weise.
Vier Stunden Zeitung online gelesen, Termine notiert, Kommentare zu Artikeln geschrieben, eMails abgefragt, im Forum geschriebenen und dafür online recherchiert. - Viel Arbeit, die mir aktuell niemand bezahlt. Denkwürdig, oder?
Bin Heute spät aufgestanden. Wieso kommen interessante Filme im TV eigentlich so oft Mitten in der Nacht, bzw. in den frühen Morgenstunden?
So. Dann meine FRau von der Arbeit abholen, gemeinsam einkaufen gehen, essen kochen und gemeinsam essen, sie zum Nebenjob fahren und selber schwimmen gehen. Ansonsten stehen für Heute keine Termine mehr an. Naja, halb sechs wird´s auch so. Dann kann ich auch gleich noch mal die eMails abfragen und beantworten.
Gestern war ich bei der Demo einiger Schlecker-Mitarbeiter Ich habe mit mehr Anwesenden gerechnet. Dass neben mir nur noch ein Vertreter der SPOD da war, war schon oberhalb meiner Erwartungen. Treten Politiker doch lieber medienwirksam auf, als sich der Sorgen und Ängste ihrer Bürger im Dialog mit ihnen zu stellen, wie mir scheint.
Auch ist es menschlich, wenn ein Unternehmer seine Angestellten diktatorisch und menschenverachtend - Von jemandem aus der SPD hörte ich die Worte "Gutsherrenmentalität" - behandelt, dass sich viele Mitarbeiter nicht trauen offen zu demonstrieren. Vielleicht täte auch Herr Schlecker gut daran, sich der Frage zu stellen:
"Wer leistet eine nützlichere Arbeit, ein zufriedener Mensch oder einer, der innerlich gekündigt hat? Studie von 2008:
* Mitarbeiter die innerlich gekündigt haben leisten im Schnitt 60% weniger als zufriedene Mitarbeiter * 13% der Mitarbeiter sind engagiert und emotional an die Firma gebunden * 68% der Mitarbeiter machen Dienst nach Vorschrift * 19% der Mitarbeiter haben innerlich gekündigt * 41% der Mitarbeiter machen ihre Begeisterung zur Arbeit an 1. Stelle vom Einkommen abhängig
Diese Zahlen verschärften sich in den letzten Jahren konsequent! Mitarbeiter werden zunehmend unzufriedener, was, wo immer es möglich ist, weiter zum Abbau von Mitarbeitern führt, da Menschen an vielen Arbeitsplätzen ineffizienter werden als Maschinen und von diesen oftmals ersetzt werden, wenn es irgendwie möglich ist..
Wer seinen Beruf, also den Ausdruck seiner Berufung, nicht lebt, der macht nur eine gut bezahlten Job. Eine gut bezahlte Arbeit macht jedoch keiner so intensiv, wie eine Arbeit, die er aus der Herzenslust, der Berufung, heraus macht.
Interessant war auch, dass die SPD meint, die Arbeitslosenzahlen reduzieren zu können, wenn mehr Arbeitsplätze im Bereich der „erneuerbaren Energien“ geschaffen werden Mal überlegen:
Die bisherige Anzahl der Arbeitslosen wurde wesentlich durch die Industrialisierung, also durch das Ersetzen von menschlicher Arbeit zu Gunsten kostengünstigerer Maschinenarbeit, geschaffen.
Werden Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien mit dem gleichen Industriestandards erschaffen, wie sie in anderen Bereichen angewendet werden?
Werden dadurch wirklich neue Arbeitsplätze geschaffen, oder, im Wesentlichen, nur bestehende Arbeitsplätze verlagert?
Meiner Meinung nach, können die bisher erwerbsarbeitslosen Menschen mit der Erschaffung neuer Arbeitsfelder nur marginal wieder in die Erwerbsarbeit eintreten. Die Erschaffung neuer Arbeitsfelder wird somit nicht gravierend Menschen in Arbeit bringen.
Die Lösungen der Einkommensfrage liegt nicht bei der Schaffung anderer, ebenfalls industrialisierter Arbeitsplätze, sondern in Bereichen, wie
- Gravierender Abbau der Stundenzahl für Vollbeschäftigung: 25 Std. an Stelle von 40 Std. So wird Arbeit nicht auf wenige kompensiert, sondern es werden faktisch neue Arbeitsplätze geschaffen.
- Einführung der Tobin-Steuer, damit Geld wieder mehr in den Menschen und die Natur investiert wird, als in Geld.
- Einführung eines Mehrwertsteuer- und fondfinanzierten BGE So erhalten endlich auch ehrenamtlich tätige und erziehende Eltern und Großeltern ein Einkommen, Mindestlöhne werden indiskutabel, da auch jeder Arbeitnehmer ein BGE Erhält, Unternehmer werden von der Abgabenlast befreit und Arbeitnehmer, wie auch Arbeitgeber stehen sich auf Augenhöhe gegenüber.
Und die Augenhöhe, also ein gesundes Selbstbewusstsein, welches durch Gleichberechtigung ermöglicht wird, bringt viel, sehr viel Geld ein!
Klappt auch in der BRD. Siehe, unter anderem, auch den Erfolg der "dm-Kette" vom Grundeinkommensbefürworter, einem der erfolgreichsten deutschen und international tätgien Unternehmer in der Moderne, Götz Werner.
Morgen früh geht es dann nach Osnabrück Volker Stöckel in Sachen Wahlwerbung unterstützen. Wird bestimmt ein Erlebnis! Wir wollen die Praxis der "Werbung durch eine Bodenzeitung" abhalten, damit wir sie - Wirksamer, weil nach den Kommunalwahlen (?) - auch für Gütersloh nutzen können.
Am Nachmittag geht es evtl. zur Veranstaltung Kreativwerkstatt für Kinder der Biostation in Gütersloh und am Abend zu einer Veranstaltung nach Halle.
Interessant wird es wieder werden. Und, so hoffe ich, auch angenehm.
Liebe Grüße Axel
Nachtrag: So, nun habe ich alle Kollegen in Nordrhein Westfalen und Nierdersachsen eingeladen bei unserem Krönungs-Event am 17.09.09 anwesend zu sein. Wäre das schön, wenn sie dieser Einladung folgen würden! Wir würden zeigen können, dass wir überregional und auch parteiübergreifend, bzw. außerhalb von Parteien in der Sache zusammenhalten...
Hier geht es zwar um die Bundestagswahl, trotzdem weise ich an Hand der Kommunalwahl auf eine denkwürdige Frage im System hin:
2005 haben bei Kommunalwahlen 54% der Wahlberechtigten gewählt. Wahlberechtigt waren etwa 14 Millionen Wähler. Davon 54% = 7,56 Millionen Wähler.
Berücksichtige ich, dass wir in der BRD 2005 18,058 Millionen Bürgerinnen und Bürger hatten, komme ich auf 7,56 Millionen Bürgerinnen und Bürger, die mitentschieden haben wer 14 Millionen Bürger wählt.
Im Umkehrschluss haben 6,44 Millionen Bürgerinnen und Bürger bereits damals nicht gewählt. Und 29,17 Millionen Bürgerinnen und Bürger haben 2005 in NRW gelebt. Also haben ca. 22% der Bürgerinnen und Bürger entschieden, wer 29,17 Millionen Bürgerinnen und Bürger regiert.
Wie weit ist es mit einer Demokratie gekommen, wenn nur noch 22% der in ihr lebenden Menschen die Wahl, das wichtigste Instrument der Demokratie, nutzen? 14 Millionen Menschen von 29,17 Millionen Menschen durften nur wählen. Das bedeutet, dass 15,17 Millionen Menschen nicht wählen durften. - Bedenkenswert, wie ich meine.
Es haben also 6,44 Millionen Menschen gewählt und 14 Millionen haben entschieden, dass 6,44 Millionen Menschen ausreichen, um über das Wohl von 29,17 Millionen Menschen zu entscheiden.
Neues Wahlsystem? Wie wäre es damit: Zukünftig hat jeder Bürger bei der Wahl eine Bedeutung. Wahlberechtigt sind Bürgerinnen und Bürger, die das 15. Lebensjahr vollendet haben. - In der Kommunalwahl dürfen sie bereits heute wählen.
Die Wahlkraft pro Stimme wird allerdings geändert. Wer Vormund von Kindern, Jugendlichen unterhalb von 16 Jahren, oder von entmündigten Bürgerinnen und Bürgern ist, dessen Stimme wiegt entsprechend mehr.
Wenn ein Elternpaar ein Kind im Alter von 12 Jahren und einen Jugendlichen im Alter von 15 Jahren hat, werden die Kinder innerhalb der Elternschaft aufgeteilt, so dass jedem Vormund ein Kind zugesprochen wird. Seine Stimme hat dann doppelt so viel Bedeutung, als die Stimme eines Wahlberechtigten, der keine Kinder hat.
Ausländer dürfen mitwählen, wenn sie bereits eine bestimmte Zeit - sagen wir drei oder fünf Jahre? - in der BRD leben und, beispielsweise durch das Beherrschen der Deutschen Sprache - das sollte übrigens auch für Deutsche gelten! - bewiesen haben, dass sie nicht nur integrationswillig sind, sondern sich tatsächlich integriert haben.
Nebenbei: Wie groß ist dein Integrationswille in ein Land, in dem du nicht mitbestimmen kannst? Eine Wahl ist auch dann gültig, wenn eine Wählerin, bzw. ein Wähler nur eine von zwei Stimmen abgibt. Was soll das Gesetz bringen, dass vorschriebt, dass dem Wähler sein Stimmrecht entzogen wird, wenn er sich entscheidet nur eine Stimme abzugeben?
Na ja. So oder so wählen in diesem Jahr nur jene, die Wahlberechtigt sind.
Meine Bitte an alle Wahlberechtigten: Geht bitte ALLE zur Wahl! Wenn ihr euch nicht entscheiden wollt, wen ihr wählt, so macht wenigstens die Wahlzettel ungültig, damit eindeutig ist, wer das System unterstützt und wer nicht.
Natürlich bin ich dafür, dass jeder auch tatsächlich wählt. Oder eben dafür, dass die Nichtwähler sich organisieren und öffentlich gegen das System demonstrieren. Letzteres jedoch wird die Mehrheit der in der BRD lebenden Menschen nicht machen, weil sie lieber hinter vorgehaltener Hand mault, sich aber öffentlich anbiedert.
Wahlen... Demokratie... Was ist überhaupt mit den Abstimmungen, die wir Bürger laut Grundgesetz vor, während und nach den Wahlen machen dürfen? Wieso gibt der Gesetzgeber hier nicht offizielle Möglichkeiten, die auch auf Bundesebene gelten? Ist das Grundgesetz etwa doch nur für jene, die Macht und Geld haben? Art. 1, Abs. 1 im Grundgesetz der BRD: "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."
Übrigens: So viel zum Thema Legalisierung von Gewalt: Wenn sie vom Staat aus geht, ist sie in Ordnung. Überwachung, Einschränkung der Bürgerrechte...
P.S.: Die Wahlbeteilung in diesem Jahr wird wohl, erwartungsgemäß, noch geringer ausfallen. So trägt ein Volk, und zwar demokratisch, dazu bei, dass innerhalb einer Demokratie eine Minderheit entscheidet. Raffiniert gemacht, von unseren so genannten Eliten, oder? Unzufriedenheit und gerade so viel Almosen säen, dass die Mehrheit nich öffentlich aufmuckt und dann das Geld und die Macht ernten, was die Mehrheit frustriert durch Nichtbeteiligung, unbewusst(?!), an diese Minderheit abgibt.
Nachtrag: Der Indo-Stand in Osnabrück war super! Volker hat eine "Bodenzeitung" gemacht. Dies beinhaltet, dass vier Bahnen einfacher Tapete nebeneinander, per Klebeband, auf die Fußgängerzone geklebt wurden. Darüber kam eine dicke Abdeckfolie. Auf dieser Folie schrieben wir die Frage: "Was halten Sie von einem Bedingungslosen Grundeinkommen?". Darunter schrieben wir eine Pro- und eine Kontra-Stellungnahme.
Nun waren die Fußgänger gefragt. Unaufgefordert blieben einige stehen und begannen zu lesen. "Machen sie gerne einen Strich hinter einer der beiden Meinungen, wenn sie ihr zustimmen. Oder schreiben Sie eine eigene Meinung hinzu." war die daraufhin von uns gegebene Einladung.
Und es funktionierte! Nach und nach kamen acht bis zehn Antworten hinzu und, so ganz nebenbei konnte Volker Stöckel, Einzelkandidat für Osnabrück, die Passanten darüber informieren, dass das Grundeinkommen durch ihn für Osnabrück wählbar ist.
Heute morgen standen wir bereits um 7.30h im Wahllokal. Als Freiwillige helfen wir "dem Staat", dass Demokratie gelebt werden kann.
Als interessant empfinde ich es, dass im Kreis Gütersloh nicht genug Wahlhelfer zusammen kamen. Und das, obwohl auch junge Bürgerinnen und Bürger mithelfen können, die unter 18 Jahren jung sind.
Auch hier scheint sich deutlich abzuzeichnen, dass viele Menschen die Wichtigkeit der Kommunalwahl nicht erkennen oder es eben für wichtiger halten gegen das System zu opponieren. In letzterem Fall bin ich der Meinung, dass es durch das ungültig machen des Wahlzettels eindeutig zu erkennen ist, dass sie "dagegen sind", als wenn sie nicht zur Wahl gehen. Doch das habe ich hier nun bereits oft genug dargelegt.
Nachdem wir gegen 8.30h wieder zuhause waren, haben wir uns noch kurz "im Internet aufgehalten" und sind dann wieder ins Bett gestiegen, um lange und tief zu schlafen.
Hey, wir haben die Temperaturen Heute als so kalt empfunden, dass selbst ich wieder nach einer dickeren Decke gegriffen habe. Für mich ist es immer wieder toll, wenn ich den Moment des Deckenwechsels zelebriere. Wird doch so, die "neue", also die nächste, Saison "eingeläutet".
Würden doch alle Momente des Wandels von allen Menschen als toll empfunden werden...
Na, jetzt gibt´s Mittagessen und dann geht´s zum Wahlamt. Bin gepsannt, wie lange das Auszählen heute abend dauert! Danach geht´s zur Wahlparty einer der kandidierenden Bürgervereine. Hoffe sehr, dass sie wesentlich mehr Stimmen erhalten!
Liebe Grüße Axel
Nachtrag:Die Kommunalwahl ist gelaufen. Die Stimmen werden nachgerechnet und es sieht gut aus. Die Bürgervereinigungen haben aktuell gemeinsam über 11% der Stimmen bekommen. Die Wahlbeteiligung dürfte bei unter 50% gelegen haben. In den beiden Wahlbezirken, in denen Beate und ich geholfen haben, lag die Wahlbeteiligung sogar nur bei 40, bzw. bei 30%!
Wenn tatsächlich die Bürger den prozentualen Anteil an den Stimmen bekommen, wie es gerade Aussicht, dann könnte es bei der Bundestagswahl über 10% für mich geben. Vorausgesetzt, die Bürger gehen auch bei der Bundestagswahl prozentual ähnlich vielzählig zur Wahl und wählen einen Bürger.
Bedenklich: Wieso können bei der Kresi und Kommunalwahl eigentlich vier Zettel abgegeben werden und beid er Bundestagswahl nur einer? Wieso ist eine Wahl nicht auch dann gültig, wie bei der Bundestagswahl, wenn der Wähler seine Stimme nur einmal vergibt? – Sieht für mich sehr nach Parteiendiktatur aus. Der Begriff "frei", bei der Bundestagswahl ist, meines Erachtens nach, in diesem Aspekt absolut unzutreffend. Der Bürger, der nur seinen Volksvertreter wählen will, darf das nicht. Er muss eine Partei hinzuwählen.
Danke einer Spende der Grundeinkommens-Initiative aus Osnabrück ist es mir möglich geworden doch noch 2.500 Handzettel zu drucken! Vielen lieben Dank daher an die BGE-Ini aus Osnabrück!
Aus diesem Anlass habe ich heute morgen die Vorder- und Rückseite eines Handzettels erarbeitet. Beide Resultate liegen als PDF-Datei diesem Beitrag anbei.
Nun fahre ich gleich erst einmal schwimmen.
Danach mache ich mich dann daran, die Bodenzeitung vorzubereiten, die ich innerhalb der nächsten Wochen in 10 Städten des Kreises mit den Bürgerinnen und Bürgern erarbeiten möchte. Die Frage lautet: "Was bringen uns mehr Mitbestimmung und ein BGE?"
Die ersten Antworten lauten: "Mehr Freiheit im Tagesablauf" "Laien können sich einmischen"
Dahinter wird eine Strichliste geführt.
Außerdem kann jede Bürgerin / jeder Bürger ein eigenes Argument hinzufügen, dass dann in die Strichliste aufgenommen wird.
Die Vorbereitungen für die Info-Stände laufen auf Hochtouren. Wenn alles glatt läuft, starte ich mit der ersten Fußbodenzeitung am Sonntag in Verl. Dort findet das Stadtfest "Verl erleben", nun bereits zum 10. Mal, statt.
Frei von bürokratischen Hemmschwellen hat mir Herr Fust, obwohl kurzfristig angesprochen (!) die Möglichkeit eingeräumt einen derartigen Info-Stand halten zu können. - Danke, Herr Fust! Ich bin begeistert!
Mit Halle Westf. bin ich im Gespräch, um eine Fußbodenzeitung für Halle führen zu können. Dort denke ich an Freitag, den 11.09.09, (Markttag) und an eine Zeitspanne von 09.00h bis 12.30h.
Weitere Städte folgen.
Außerdem habe ich Heute mit Herrn von der Heyden gesprochen, der mich über den Ablauf der Podiumsdiskussion im A2-Forum in Rheda informiert hat und mich um die eine oder andere Information zu meiner Person gebeten hat. Er räumte auch ausdrücklich ein, dass, ich nenne sie hier einmal "Spitzen" im Dialog gewollt sind und die Fragestellung entsprechend ausfallen kann. Das Gespräch habe ich als angenehm empfunden.
Die Themen sind: öffentliche Finanzen Lösungen für Aufgaben im Bereich öffentl. Finanzen Unternehmenssteuer Erbschaftssteuer Arbeitsrecht Energiegewinnung
Das wird interessant sein, denke ich und freu mich drauf!
So. Ich bereite jetzt die erste Fußbodenzeitung auf unserem Dachboden vor. Tapete sollten wir haben. Abdeckfolie und Malerband evtl. auch. Edding auch. - Los geht´s! Nachtrag: Aus dem ersten Ablauf gelernt. Siehe Foto
Liebe Grüße Axel
Nachtrag: Soeben habe ich geprobt. Ich habe meine Argumente zu diversen Wirtschaftsthemen aufegschrieben, die bei der Podiumsdiskussion im A2-Forum relevant sind. Das kam dabei heraus: http://www.adiko.eu/tagebuch/article-1251808674.html
Nachtrag2: Am frühen Abend rief ein Journalist von "Die Glocke" an und teilte mir mit, dass er auf jeden Fall einen Artikel über mich bringen möchte. Evtl. nutztz er dazu die Informationen aus meiner 4. Pressemitteilung. Oder er meldet sich noch einmal bei mir. In jedem Fall erfuhr ich, dass ich wohl zu oberflächig im Internet gesucht habe, wenn ich einen Kontakt zu "Die Glocke" in Gütersloh finden wollte. es gibt die Möglichkeit doch. Tja, so ist das, fehelerhaft geht jeder vor. Die einen mehr, die anderen weniger.
Nun haben sich von allen drei Tageszeitungen im Kreis die Journalisten gemeldet. Ich denke, dass die Berichterstattung angenehm ausfallen wird.
Auch sehe ich meine Chancen, mindestens 10% der Wähler für mich zu gewinnen als gut an. Mal sehen, ob ich daneben liege oder passend einschätze.
Heute geht es um 09.30h erst einmal wieder nach Herford. Dort helfe ich einer betagteren Dame dabei, sich mit ihrem Laptop, bzw. mit dem Internet zurechtzufinden. Eine Arbeit, die ich lieb gewonnen habe.
Danach möchte ich schwimmen fahren. Mittlerweile wieder im Hallenbad. Nebenbei:Ist es nicht mindestens denkwürdig, dass wir in der Bundesrepublik uns so an Starre und feste Regeln gewöhnt haben, dass z.B. auch so mancher Schwimmbadbetreiber es nicht geregelt bekommen, nach dem 31.08. ein Freibad noch geöffnet zu halten, wenn das Wetter sehr schön ist? Unser Freibad hatte schon am 31.08. geschlossen. Ohne Hinweis wieso. Öffentlich hieß es erst, es sei noch bis zum 06.09.09 geöffnet. Als ich die Schließung vom 31.08. mit einer Schwimmerin thematisierte, teilte sie mir mit, dass es doch mindestens bis zum 31.08. geöffnet sein sollte.
Aber vielleicht ist das auch nur ein Fall von: "Ich mache, was ich will. Öffentlichkeit ist mir egal." - Wenn so eine Einstellung vorgelebt wird, braucht sich niemand wundern, wenn diese Einstellung auch aufgegriffen wird und so viele Menschen egoman denken, meinen und handeln. - Meine Meinung.
Die Umstellung von einer 50m-Bahn auf eine 25m-Bahn hab ich am 31.08. nicht so wirklich gut hinbekommen. Den passenden Abstand für eine Rollwende schaffte ich nur die ersten 1000m, danach war der Saft raus. Evtl. lag es aber auch daran, dass ich jede 2. Bahn im Kraulstil geschwommen bin.
Gestern wurde mir bewusst, dass ich erst seit 6 Wochen schwimme und schon bei 2000m angekommen bin, von denen ich jede 2. Bahn im Kraulstil schwimme. - In einem 25m-Becken! Im 50m-Becken schwamm ich zuletzt jede vierte Bahn kraul. So fit auch dort jede 2. Bahn zu schwimmen bin ich noch nicht. - Whow, bin erstaunt über mich. Gute Leistung, wie ich meine. Allerdings achte ich von Heute an darauf, meine Leistung weniger intensiv zu steigern. Meine Fingergelenke schmerzen bedenklich!
Am Nachmittag geht es dann zur Volksbank Das Thema Kreditzusammenlegung und Bankwechsel stehen auf dem Terminplan. Hierfür haben wir die GLS-Bank angeschrieben und die Volksbank in Gütersloh angerufen. Mal sehen, welcher Mitarbeite, von welcher Bank uns wie helfen kann. In Frage kommen für uns nur noch Genossenschaftsbanken, weil wir da ein Mitspracherecht hätten. Unabhängig vom Geldvermögen.
Ob uns überhaupt ein Bankmitarbeiter helfen kann, hängt maßgeblich von der Philosophie der Bank ab. Bei der Sparkasse in Gütersloh möchte man uns nicht helfen. Obwohl wir die monatliche Kreditrate von über 700,00 € bei einer Laufzeit von 72 Monaten auf zwischen 400,00 € und 500,00 € reduzieren könnten. Im Gegenteil, die Hilfe der Sparkasse sieht so aus, dass, wohlbemerkt ungefragt, der Dispo um 100,00 € reduziert wird. – Ich denke wir haben lang genug darauf hingewiesen, dass wir einen Umgang in Augenhöhe wünschen. Jetzt folgen, so oder so, Konsequenzen
[r]Nebenbei:[b/][/r]: Wir haben eben alle unsere Aufgabe mit der Achtsamkeit. Anhand dieses Artikels deutlich geworden, wie mir scheint: Ich mit mir in Sachen „Schwimmen“ und mancher Banker in Sache „Einstellung zum Kunden“.
Zeitungen lesen, von denen sind es mittlerweile mindestens drei - Westfalen-Blatt, taz, DIE ZEIT - geworden, die ich online lese, und eMails abfragen fällt dann wohl auf die Abendstunden. Drei bis vier Stunden bedarf es, damit ich alle relevanten Artikel gelesen, und im Falle der taz auch dort kommentiert habe, wo ich Kommentare für angemessen halte.
Mal sehen, was heute sonst noch ansteht.
Liebe Grüße Axel
[b]Nachtrag: Ich bin begeistert. Jetzt habe ich auch noch eine Möglichkeit bekommen, dass ich zumindest noch zwei Plakate für einen Kundenstopper drucken lassen kann. So wird der Info-Stand mit der Fußbodenzeitung, also noch mit Flyern und Plakaten bereichert. Genial!