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Moinsens!
Soeben las ich eine Bericht, der sich kritisch mit einem der Fälle von Nutzung von Erdwärme befasst hat. Ein Kommentator schrieb sinngemäß, scheinbar fachlich kompetent, "dass die Ereignisse auf Unfähigkeit der Personen zurückzuführen seien, die die Bohrung veranlasst, bzw. durchgeführt haben. Schließlich wisse ein Fachmann, dass bei den vorhandenen Umständen eine Erdwärmenutzung Gefahren mit sich bringt." - So las ich seinen Kommentar.
Erdwärme zur Energiegewinnung bedenklich? Und wie sieht es mit der Sonnenenergie aus? Wenn ich mir vor Augen halte, dass Sonnenstrahlen im Allgemeinen schwach reflektiert wieder ins All zurückgetragen werden und es hierdurch, bei Vorhandensein einer dichten Wolkendecke, zum so genannten Treibhauseffekt kommt, werde ich aufmerksam, beim Gedanken daran, viel mehr Sonnenstrahlen per Sonnenkollektoren ins All zu spiegeln.
Was ist mit der Windkraftnutzung? "Der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien, kann die Ursache für einen Orkan in Indien sein." Nun halte ich mir vor Augen, dass Winde durch den Windwiderstand von Windkraftanlagen wohl mehr beeinflusst werden, als durch den Flügelschlag eines Schmetterlings...
Alles in allem, hoffe ich, können die Folgen, auf die ich hinweise, weitaus weniger Schaden und der Nutzen weitaus größer sein, als bei der aktuellen Art Energie zu gewinnen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass es das Hilfreichste sein wird, dass wir vorrangig auf Energieeffizienz setzen, damit die Folgen insgesamt eher nützlich als schädlich sind.
Hier übrigens der Beitrag aus der Zeit zum Thema "Strom aus der Wüste": http://www.zeit.de/online/2009/36/desertec-sonnenenergie
Den nachfolgenden Text, zum Thema "Energiegewinnung aus dem Meer" entnahm ich der Online-Ausgabe von DIE ZEIT. Geschrieben wurde er von Jochen Stuhrmann und Franziska Lorenz für DIE ZEIT:
Gut 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Ozeanen bedeckt. Sie bergen enorme Energiemengen,die mit ganz unterschiedlichen Techniken angezapft werden können
© Jochen Stuhrmann und Franziska Lorenz für DIE ZEIT
Sonne und Mond versorgen die Ozeane ständig mit erneuerbarer Energie. Sie treiben Meeresströmungen verschiedener Temperatur an, bewirken Gezeiten, Wellen, Wind und Sturmfluten, erhöhen den Salzgehalt der Meere. Dieses riesige Potenzial für Stromerzeugung ist, bis auf wenige Offshore-Windparks und Gezeitenkraftwerke, noch unerschlossen.
Das wird sich ändern. Theoretisch könnte Energie aus dem Meer den weltweiten Strombedarf problemlos decken. Wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll wäre das allerdings nicht. Denn 90 Prozent der Ozeanflächen sind so weit vom Land entfernt, dass Netzanbindung und Wartung von Meereskraftwerken unpraktikabel wären. In Küstennähe hingegen drohen Konflikte mit Fischern, Schifffahrt und Tourismus sowie Umweltprobleme. Anzeige
Trotzdem könnte Energie aus dem Meer in einigen Jahrzehnten die Hälfte der globalen Stromerzeugung stellen – nicht mithilfe einer einzigen Technik, sondern in der sinnvollen Kombination ganz unterschiedlicher Kraftwerkstypen.
Liebe Grüße Axel
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